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S'agaró: Küstenweg, Buchten und modernistische Architektur

Unterkünfte in S'agaró

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bei der Wahl eines Reiseziels kann neben der Küste auch die Architektur den Ausschlag geben. S'agaró verbindet beides: Auf einem von schmalen, kiesigen Buchten und felsigem Granitgelände geprägten Hügel liegt die Küstenurbanisation des Orts; zugleich gehören historische und modernistische Bauformen zur Ortsgeschichte.

Camí de Ronda, Buchten und Via Brava

Der Camí de Ronda de S'Agaró ist ein architektonisch geprägter Küstenweg und als Kulturgut von nationalem Interesse ausgewiesen. Er beginnt an der Bucht von Sant Pol und endet an der Platja del Racó. Die beiden Punkte geben der Route eine klare Richtung, während die Kulturgut-Einstufung ihren architektonischen Charakter hervorhebt.

Entlang des Camí de Ronda ist die Cala Pedrosa die einzige Sandbucht. Auf den Zugangstreppen zu ihr aus dem Inneren der S'Agaró-Urbanisation steht ein Menhir. So lassen sich an einem Küstenabschnitt unterschiedliche Merkmale auseinanderhalten: die Gestaltung des Weges, der besondere Sandstrand und das Denkmal an den Treppen.

Parallel zum Camí verläuft eine 2 km lange Via-Brava-Strecke zum Freiwasserschwimmen. Die beiden Küstenthemen unterscheiden sich also nach Aktivität: Der Camí ist ein architektonisch geprägter Weg, während die Via Brava dem Freiwasserschwimmen dient. Die 2 km beziehen sich auf die Via-Brava-Strecke, nicht auf den Camí de Ronda; so bleiben Aktivität und Längenangabe klar zugeordnet.

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Ortsgeschichte und modernistische Bauformen

Der Ortskern von S'Agaró wurde 1995 in der Kategorie eines historischen Ensembles als Kulturgut von nationalem Interesse neu eingestuft. S'Agaró gehört zu den ersten an der Costa Brava errichteten Wohngebieten und ist das einzige, das seine stilistische Einheit bewahrt hat. S'Agaró Vell ist eine mediterrane Gartenstadt im modernistischen Stil und als Kulturgut von nationalem Interesse eingestuft. Für die Einordnung sind die Bezüge verschieden: Die historische Ensemble-Kategorie gilt für den Ortskern, die Gartenstadt-Bezeichnung für S'Agaró Vell und die bewahrte stilistische Einheit für S'Agaró als Wohngebiet.

Senya Blanca und die Loggia

Senya Blanca war das erste Bauwerk der S'Agaró-Urbanisation und wurde 1924 errichtet. Francesc Folguera entwarf die Loggia, die die Gärten von Senya Blanca einrahmt. Die Loggia de Senya Blanca ist eine offene rechteckige Konstruktion mit Walmdach. Ihre Längsseiten bestehen aus Arkaden, die von glatten Säulen mit ionischen Kapitellen getragen werden. Bei einem Walmdach sind auch die Stirnseiten geneigt; die Dachform ist damit genauer von einer einfachen Sattelform zu unterscheiden. Das Festival de Música de S'Agaró fand von 1956 bis 1979 in der Loggia von Senya Blanca statt.

Kirche Nostra Senyora de l'Esperança

Die Kirche Nostra Senyora de l'Esperança de S'Agaró wurde 1942 geweiht und von Francesc Folguera im maritimen neobarocken Stil entworfen. Im Inneren der Kirche befinden sich Wandmalereien von Joan Colom. Der Vergleich mit der offenen Loggia zeigt zwei unterschiedliche Bauformen: hier Arkaden, Dach und Säulen, dort eine Kirche im maritimen Neobarock mit Wandmalereien.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castell-Platja d’Aro.

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