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Calabuig: Wege am Fluvià und das historische Sant Feliu

Unterkünfte in Calabuig

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Calabuig liegt auf einem Hügel nahe dem Südufer des Fluvià. Das Dorf erschließt sich vor allem über seine Höhenlage: Die Gassen steigen am Nordhang hinauf zur Kirche Sant Feliu, während Wege am Flussufer eine andere Landschaft prägen. Dorf, Aussicht und Uferwege geben einem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte.

Hügel, Gassen und Aussicht

Die Kirche Sant Feliu steht am höchsten Punkt von Calabuig. Von hier reicht der Blick über die Ebene des Empordà bis zur Bucht von Roses. Die engen, stark ansteigenden Gassen am Nordhang führen hinauf zur Kirche. Die Steigung prägt die Orientierung im Ort: Beim Erkunden zu Fuß verbinden sich der Weg bergauf und der Aussichtspunkt am höchsten Punkt des Dorfes.

Wege zu den Quellen und am Fluvià

Hinter Sant Feliu führt ein Weg hinunter zu den Quellen von Calabuig. Davon unterscheiden sich die Wege am Ufer des Fluvià: Sie verlaufen von Calabuig in Richtung Bàscara sowie zu den benachbarten Orten Vilaür und Arenys d’Empordà. Spaziergänger und Radfahrer nutzen diese Uferwege. So lässt sich der Schwerpunkt nach Landschaft und Richtung wählen: hinunter zu den Quellen oder entlang des Flusses in Richtung der benachbarten Orte.

Sant Feliu und die Geschichte des Castell

Eine Urkunde erwähnt die Kirche Sant Feliu bereits im Jahr 1157. Die heutige Kirche nimmt einen Raum des Castell de Calabuig ein und integriert dessen erhaltene Reste; möglicherweise war dieser Raum der frühere große Saal. Die Burgreste stammen aus der Zeit nach der Zerstörung im Zeitalter Jaumes I. und wurden in der Neuzeit als Pfarrkirche genutzt. Damit treffen an Sant Feliu Kirchengeschichte und die bauliche Überlieferung des Castell zusammen.

Die Zerstörung des Castell soll sich 1275 im Zusammenhang mit einem Aufstand des Grafen Hug V. von Empúries und weiterer empordanesischer Adeliger ereignet haben, darunter der Vizegrafen von Rocabertí. Königliche Truppen sollen die Burg zerstört haben. Die Formulierung „soll“ gehört zu dieser überlieferten historischen Deutung. Zusammen mit der Erwähnung von Sant Feliu aus dem Jahr 1157 ergibt sich so ein zeitlicher Blick auf Kirche und Burg, ohne beide Geschichten gleichzusetzen.

Der Molí de Calabuig am Flussufer

Am Ufer des Fluvià liegt der Molí de Calabuig. Seine kleine Kapelle ist Sant Nicolau geweiht. Sie stammt aus der Zeit, in der das Gebäude Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts umfassend renoviert wurde. Der Mühlenkomplex bringt damit einen weiteren benannten Ort in den Blick, an dem sich die Baugeschichte Calabuigs mit dem Flussufer verbindet.

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Das nahe gelegene Priorat Sant Nicolau

Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist das Priorat Sant Nicolau de Calabuig. Es lag etwa zwei Kilometer südöstlich von Calabuig an der Stelle des heutigen Landhauses Can Pagès, das früher Mas Margall hieß. Das Priorat gehörte zur Abtei Sant Esteve de Banyoles und wurde über den Resten eines antiken Gebäudes gegründet. Seine Geschichte steht damit in einem eigenen Zusammenhang mit der Abtei und dem älteren Bauplatz.

Vom Priorat sind nur teilweise erhaltene Reste in den Bauwerken von Can Pagès überliefert. Die Ortsnamen Mas Margall und Can Pagès bezeichnen dabei unterschiedliche Zeiten desselben Platzes: Der frühere Name war Mas Margall, während sich dort heute Can Pagès befindet. So lässt sich dieser nahe gelegene Geschichtsbezug von den Bauwerken Sant Felius und dem Molí am Ufer unterscheiden.

Festa Major Ende Juli

Die Festa Major von Calabuig findet Ende Juli statt; der genaue Termin kann variieren. Wenn Sie Ihre Reise auf das Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die Veranstaltungstage für Ihren Reisezeitraum. Damit lässt sich dieser örtliche Anlass in die Planung einbeziehen, ohne ihn mit den ganzjährig beschriebenen Landschafts- und Geschichtsthemen des Dorfes zu vermischen.

Weitere Reiseziele entdecken: Orriols.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bàscara.

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