Aiguaviva: Ortsgeschichte und La Crosa
Unterkünfte in Aiguaviva
Aiguaviva verbindet einen historischen Ortskern mit einer Landschaft, die von Feldern, kleinen Hügeln, Korkeichen- und Pinienwäldern sowie dem Fluss Güell geprägt ist. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Interessen nebeneinander: Sakralbauten und Ortsgeschichte, die Natur rund um La Crosa und lokale Feste.
Landschaft und Wege rund um Aiguaviva
Aiguaviva liegt am siebten Kilometer der Straße GI-533 von Girona in Richtung Santa Coloma de Farners. La Crosa de Sant Dalmai befindet sich zwischen Aiguaviva, Estanyol und Sant Dalmai. Ihr Krater misst 1.250 Meter im Durchmesser; er ist der größte der Iberischen Halbinsel und zählt zu den größten Europas. La Crosa ist außerdem in den katalanischen PEIN-Plan für Gebiete von natürlichem Interesse aufgenommen.
Eine in Aiguaviva beginnende Wanderroute führt bis zum Krater und ist insgesamt 6,95 Kilometer lang. Prüfen Sie die Bedingungen vor Ort, bevor Sie loswandern. Für die Straßenorientierung von Girona zur La Crosa führt der Weg über die GI-533 in Richtung Santa Coloma de Farners bis zur Kreuzung mit der GI-540. Diese Straßenangabe und die Wanderroute beschreiben unterschiedliche Aspekte der Orientierung.
Kapellen und historische Bauwerke
Die Pfarrei Sant Joan gilt als Keimzelle des alten Ortskerns und ist seit 1246 dokumentiert. Auch die Kapelle Mare de Déu de Vilademany hat eine lange Geschichte: Sie ist romanischen Ursprungs und bestand bereits 1116. Die Kapelle liegt etwa 2,5 Kilometer südöstlich des Ortskerns.
Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Alabasterbild der Mare de Déu de Vilademany wird aus Sicherheitsgründen in der Sakristei der Pfarrkirche Sant Joan d’Aiguaviva aufbewahrt. Da sich die Aufbewahrung ändern kann, erkundigen Sie sich vorab nach dem aktuellen Standort, wenn Sie gezielt nach dem Bild fragen möchten.
Das ehemalige Schloss Vilademany, heute Mas Forroll, ist seit dem 1. März 948 dokumentiert. Die heute an Mas Forroll angebaute Kapelle Sant Jaume ist romanisch; ihre Fassade wurde im 16. Jahrhundert erneuert. Von 1936 bis 1989 fanden dort keine Gottesdienste statt. 1989 wurde die Kapelle restauriert und instand gesetzt.
El Temple ist ein erhaltenes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, das später verändert wurde und eine angebaute Kapelle Santa Magdalena hat. An seiner Fassade befinden sich Kreuze eines früheren Militärordens, Wappen und gemeißelte Inschriften. Ein weiterer lokaler Bezug ist die Legende von Pedra Dalmau: Demnach setzte sich der spätere heilige Dalmau Moner während seines Fußwegs zwischen Girona und Santa Coloma de Farners auf den Stein. Das Monument zu Sant Dalmau schuf Isaac d’Aiguaviva.
Feste im Jahreslauf
Die Festa del Roser findet traditionell am ersten Sonntag im Mai statt. Zum Fest gehören ein Volksmarsch und ein gemeinsames Essen. Zu Sant Joan finden die Festa dels Templers und die Mittsommerfeier statt; das Programm umfasst einen Markt für traditionelle Handwerke, Ausstellungen, verschiedene Darbietungen und ein Festessen. Wenn Sie Ihre Reise auf eines der Feste ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die konkreten Veranstaltungstermine.
Bei der Suche nach Hotels in Aiguaviva können Sie diese Schwerpunkte als Ausgangspunkt nehmen: Möchten Sie den Aufenthalt an der Orts- und Sakralgeschichte, an der Wanderroute zur La Crosa oder an einem Fest ausrichten? So lässt sich das Reiseziel nach dem eigenen Anlass einordnen, ohne die unterschiedlichen Themen gleichzusetzen.
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