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Mollet Del Vallès: Gallecs, Parks und Kultur

Unterkünfte in Mollet Del Vallès

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mollet Del Vallès lässt sich über unterschiedliche Landschaften und Bauwerke kennenlernen: Der ländliche Raum Gallecs setzt einen anderen Akzent als die Stadtparks, während Museen, Kirchen und historische Gebäude von der Geschichte des Ortes erzählen. Für Ihre Wahl eines Reiseziels bieten diese Kontraste konkrete Anhaltspunkte – von Natur und Spazierwegen bis zu Kunst und Architektur.

Naturlandschaft Gallecs und die Wege

Gallecs umfasst 733,52 Hektar; 448 Hektar davon liegen auf dem Gemeindegebiet von Mollet Del Vallès. Im Oktober 2009 wurde der ländliche Raum in den Pla d'Espais d'Interès Natural (PEIN), das Netz geschützter Naturräume in Katalonien, aufgenommen. Größe und Schutzstatus geben Gallecs einen anderen Charakter als den innerstädtischen Parkanlagen.

Von Mollet aus ist Gallecs zu Fuß über zwei Fußgängerbrücken über die Autobahn oder mit dem Auto über die Ausfahrten 15 und 16 der AP-7 erreichbar. Prüfen Sie die Zugangsangaben vor Ihrer Fahrt lokal. Eine weitere konkrete Verbindung besteht zum Parc dels Pinetons: Ein Steg am Weg Carena dels Bandolers quert die AP-7 und verbindet den Park direkt mit dem ländlichen Raum Gallecs.

Stadtparks mit eigenen Schwerpunkten

Der Parc de la Plana Lledó umfasst fast sieben Hektar. Mediterrane Vegetation, Spazierwege, ein künstlicher See mit Wasserpflanzen und eine von Glyzinien umgebene Pergola prägen die Anlage. Hinzu kommen viele schattige Bereiche und ruhige Winkel. Wer bei einem Parkbesuch auf Wege, Vegetation und Rückzugsorte achtet, findet hier mehrere unterschiedliche Merkmale an einem Ort.

Der Parc dels Colors setzt einen anderen Akzent: Er wurde 2001 eingeweiht und ist ein postumes Werk des Architekten Enric Miralles. Seine Gestaltung greift die industrielle, landwirtschaftliche und junge urbane Geschichte Mollets sowie die Lage der Stadt am Besòs auf. Dazu gehören Ziegelwände, bewaldete Bereiche, erhöhte Beton- und Stahlstrukturen mit Graffiti-Darstellungen sowie Brunnen und Wasserfontänen. Der Parc de Can Mulà wiederum ist Mollets erster Stadtpark; zu seinen Einrichtungen gehören weitläufige Kinderspielbereiche und ein Bereich für Verkehrserziehung.

Am Parc de Les Pruneres markiert der elf Meter hohe Bogen-Brunnen den Eingang zu einer 20.000 Quadratmeter großen Parkanlage. Dort gibt es Spazierbereiche, inklusive Spielangebote für Kinder sowie Bereiche zum Ausruhen und Betrachten. Die Parkanlagen unterscheiden sich damit nicht nur in ihrer Größe, sondern auch darin, ob Gestaltung, Spielangebote oder Wege und Landschaft im Vordergrund stehen.

Architektur, Sammlung und Stadtgeschichte

Das Museu Abelló wurde am 29. März 1999 in einem modernistischen Gebäude eröffnet. Dessen Fassade ist erhalten; zuvor diente das Gebäude als Kaserne der Guardia Civil. Die Sammlung umfasst mehr als 10.000 Werke, darunter bedeutende Bestände katalanischer Malerei und Bildhauerei aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Architekturgeschichte und Kunstsammlung bilden hier zwei unterscheidbare Aspekte des Museums.

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Auch der Menhir de Mollet verbindet Maße mit auffälligen Details: Er ist fünf Meter hoch, wiegt sechs Tonnen und weist Gravuren und Reliefs auf, darunter ein erkennbares Gesicht. Diese Gestaltung gibt ihm den Charakter einer Menhir-Statue. Santa María de Gallecs ist dagegen ein Beispiel spätromanischer Kirchenarchitektur aus dem Zeitraum vom 12. bis zum 14. Jahrhundert. Ihr Grundriss hat die Form eines einschiffigen lateinischen Kreuzes, das Gewölbe ist spitzbogig.

Das befestigte Bauernhaus Masia Can Borrell stammt aus dem 13. bis 14. Jahrhundert und ist das einzige erhaltene befestigte Bauernhaus in der Gemeinde. Am Jardí de la Farinera erinnern erhaltene Elemente an den ursprünglichen neoklassizistischen Garten: eine zentrale Lindenallee und Terrakottatöpfe mit kugelförmig geschnittenem Buchsbaum. Beide Orte erschließen unterschiedliche Seiten der Baugeschichte, vom befestigten ländlichen Gebäude bis zur historischen Gartengestaltung.

Das Edifici Can Gomà ließ die Eigentümerfamilie Gomà 1947 vom Architekten Francesc Vilagut zur Herstellung von Cava errichten. Im Untergeschoss befanden sich die Cava-Keller Xampany Gomà mit einem zwei Kilometer langen Rundgang. Das Gebäude wurde umgebaut, um das Teatro Municipal Can Gomà, die städtische Musik- und Tanzschule sowie verschiedene kulturelle Einrichtungen der Gemeinde zu beherbergen. Das Centro Cultural La Marineta verfügt über ein Auditorium mit Bühne und 80 Plätzen für Konferenzen, Gesprächsrunden, Filmvorführungen, kleinere Aufführungen und Kammermusikkonzerte sowie über Ausstellungsräume.

Lokale Erzeugnisse

Die Agrobotiga de Gallecs ist ein kleiner, von Landwirten der Region geführter Laden. Dort gibt es ökologische Produkte aus Gallecs und anderen Orten sowie handwerkliche und regionale Erzeugnisse. Das ergänzt die Natur- und Kulturorte um einen Einblick in lokale Produkte, ohne dass dafür ein bestimmtes Angebot wie Verkostungen vorausgesetzt wird.

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