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Martorell entdecken: Pont del Diable, Museen und Kulturwege

Unterkünfte in Martorell

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer für Martorell ein Hotel sucht, kann die Kulturangebote der Stadt als Schwerpunkt der Reiseplanung betrachten: Dazu gehören römische und gotische Baugeschichte, Museen, archäologische Zeugnisse und markierte Wege. Die Besuchsbedingungen unterscheiden sich deutlich. Einige Orte können Sie frei besichtigen; für andere sind eine Führung oder eine vorherige Reservierung erforderlich. Wenn Sie Kultur in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten, lohnt es sich, sowohl die Themen als auch die jeweilige Besuchsform zu berücksichtigen.

Römische und gotische Baugeschichte an der Pont del Diable

Die Pont del Diable wurde in der Römerzeit um das Jahr 10 v. Chr. erbaut. 1283 begann über den Resten der römischen Brücke der Bau der gotischen Pont del Diable. Die Baugeschichte der Brücke vereint damit römische Reste und einen späteren gotischen Neubau.

Die Pont del Diable sowie die Reste der Ermita und des Fossar de Sant Bartomeu befinden sich am rechten Ufer des Llobregat in La Vila de Martorell, an der Carrer de Sant Bartomeu gegenüber dem Passeig Quarter. Diese Elemente können frei besichtigt werden. Für die Pont del Diable ist außerdem eine Führung nach vorheriger Reservierung möglich. Die Besuchsbedingung für die Führung gilt dabei für die Brücke, nicht pauschal für alle drei genannten Elemente.

Museen: Sammlung, Dauerausstellung und Besuchsbedingungen

L’Enrajolada, Casa Museu Santacana wurde 1876 gegründet. Ihre bedeutende Keramiksammlung umfasst Fliesen vom 14. Jahrhundert bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts. Das Museum können Sie ausschließlich im Rahmen einer Führung und nach vorheriger Reservierung besichtigen. Wenn Sie dieses Museum einplanen, gehört die Reservierung deshalb zur Vorbereitung des Besuchs.

Im Muxart, Espai d’Art i Creació Contemporanis ist die Dauerausstellung „Muxart. Color i Composició“ zu sehen. Sie zeigt Werke des aus Martorell stammenden Malers Jaume Muxart. Das Zentrum kann während seiner üblichen Öffnungszeiten kostenlos und ohne besondere Anmeldung besucht werden. Alternativ können Sie eine Führung buchen, für die eine vorherige Reservierung erforderlich ist. Damit unterscheidet sich der Besuch deutlich von L’Enrajolada, für die eine Führung stets Voraussetzung ist.

Das Museum Via Métrica FGC zeigt historische Eisenbahnfahrzeuge und befindet sich in der Nähe der Bahnhöfe Martorell-Central der Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya und von ADIF. Ein Besuch ist nach vorheriger Reservierung kostenlos. Die drei Museen verbinden also unterschiedliche Inhalte mit jeweils eigenen Bedingungen: Keramiksammlung, Werke eines lokalen Malers und historische Eisenbahnfahrzeuge stehen nicht für dieselbe Art von Besuch.

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Sgraffiti, archäologische Zeugnisse und Kulturerbe

Der Rundgang der Sgraffiti führt zum ältesten erhaltenen Sgraffito der Stadt. Es stammt aus dem Jahr 1821 und befindet sich an der Plaça de la Vila 35. Als Kulturweg vermittelt der Rundgang die künstlerische Identität Martorells und sein besonderes architektonisches Erbe. So verbindet er ein konkretes Werk mit einem größeren Blick auf die lokale Baukunst.

Auch die archäologische Fundstätte Santa Margarida zeigt mehrere Zeitschichten: Dort steht eine romanische Kirche aus dem späten 12. Jahrhundert, die über den Resten einer frühchristlichen Kirche aus dem 5. Jahrhundert errichtet wurde. Ein Kulturerbe-Fest in Martorell befasst sich außerdem mit der Tradition und Darstellung der Legende der Pont del Diable, mit Literatur und der Verleihung des Premi Vila de Martorell sowie mit dem Handel. Diese Themen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt, der sich mit dem kulturellen Erbe der Stadt beschäftigt.

Wege, Ausblicke und der Jakobsweg

Im Parc Forestal de Can Cases gibt es einen etwa 2,5 Kilometer langen Orientierungslauf über gut ausgeschilderte Wege und Pfade. Der Parc ist von der Generalitat als Wald von öffentlichem Nutzen mit sozialem und freizeitbezogenem Interesse anerkannt.

Der Mirador de la Torre Griminella bietet Ausblicke über Martorell und den nördlichen Teil der Comarca bis zum Montserrat. Eine andere Perspektive auf die Umgebung eröffnet der Jakobsweg durch Martorell: Er beginnt an der Pont del Diable und verläuft über eine 22,9 Kilometer lange städtische und naturnahe Strecke durch Martorell, Abrera, Esparreguera und Collbató bis nach Montserrat. Kacheln mit dem Muschelsymbol des Jakobswegs kennzeichnen die Route. Für Ihre Reiseplanung stehen damit ein Aussichtspunkt, ein Orientierungslauf und ein längerer Pilgerweg als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Vilanova I La Geltrú, Santa Susanna, Premià De Mar, La Garriga, Font-rubí, Vallcebre, Calella, Santa Coloma De Gramenet

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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