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Olmedillas: Höhlen, Geschichte und Architektur

Unterkünfte in Olmedillas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Olmedillas liegt als Grenzsiedlung zwischen der Sierra de Pela und der Sierra Ministra. Für die Reiseplanung lassen sich drei konkrete Themen unterscheiden: Höhlen und archäologische Zeitstellungen, Architektur und historische Überlieferungen sowie eine Radtourismusroute.

Höhlen und historische Zeitschichten

Am Ortseingang liegen die Cuevas del Harzal, auch „Guarzal“ genannt; sie enthalten prähistorische Überreste. Die Cueva Harzal in Olmedillas zählt zu den eneolithischen Höhlenfundstätten aus der Zeit von 2800 bis 2200 v. Chr. Zugleich gehört sie zu den wenigen im Norden der Provinz Guadalajara ausgegrabenen Fundstätten mit andalusischer Chronologie. Damit stehen unterschiedliche archäologische Zeitbezüge nebeneinander. Eine weitere historische Verbindung führt ins Kino: 1971 dienten die Cuevas del Harzal als natürliche Kulisse für den Film „Las Troyanas“.

Kirche und traditionelle Architektur

Die Pfarrkirche von Olmedillas ist der Purísima Concepción gewidmet und weist romanische Anklänge auf. Die Widmung benennt den religiösen Bezug des Gebäudes, während die romanischen Anklänge seine architektonische Einordnung beschreiben.

Zu den Merkmalen der traditionellen Architektur zählen große, aus Quadersteinen errichtete Häuser und große Türstürze. Quadersteine sind behauene, regelmäßig geformte Steinblöcke; ein Türsturz bildet den oberen Abschluss einer Türöffnung. So lassen sich zwei konkrete Aspekte der Bauweise unterscheiden: das Steinmaterial der Häuser und ein markantes Bauteil an ihren Türen. Am Haus C/Estrecha 26 befindet sich ein Sgraffito aus dem Jahr 1921 mit globulären, wassertröpfchenartigen Motiven. Es ergänzt den Blick auf die großen Bauelemente um ein datiertes Dekorationsdetail.

Befestigungen und kirchliche Bezüge

Die Cuevas Fortificadas de Olmedillas gehören zur Kategorie der mittelalterlichen Burgen und Befestigungsanlagen mit militärischen und Wohnfunktionen. Außerdem gibt es in Olmedillas Reste eines möglichen muslimischen Wehrturms. Das Gebiet gehörte zu einer Grenzzone, die Marca Media genannt wurde. Bei diesen Hinweisen stehen eine mittelalterliche Befestigungskategorie und die ausdrücklich mögliche Deutung von Turmresten nebeneinander.

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Im Pfarrarchiv wird eine Bulle aus dem Jahr 1608 aufbewahrt, die der Bruderschaft der Vera-Cruz Ablässe gewährte. Für Olmedillas galt 1977 der 28. Oktober als Festtag von San Simón und San Judas. Die archivalische Bulle und der Festtag für dieses Jahr geben zwei unterschiedliche Einblicke in kirchliche Bezüge des Ortes.

Olmedillas mit dem Rad erreichen

Die offizielle BTT- und Radtourismusroute „Ruta 0 – Circular Pedanías“ nähert sich Olmedillas von der SO-P-4263. Nach der Kreuzung führt ein Weg links in das Dorf. Beim Verlassen des Ortes erreicht die Route am Friedhof wieder die GU-128 und führt südlich in Richtung Alboreca. Von Olmedillas geht es auf der GU-128 außerdem bis zur Pedanía Alcuneza.

Die Richtungsangaben machen die Route für die eigene Planung greifbar, ohne eine Fahrzeit oder Streckenlänge vorzugeben. Wenn Sie die Tour mit dem Rad einplanen, prüfen Sie die Wege- und Straßenbedingungen vor Ort.

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