Duxame: Kirchenkunst, Baugeschichte und Landschaft
Unterkünfte in Duxame
Duxame lässt sich für die Suche nach einem Hotel über zwei Themen einordnen: kulturhistorische Bauwerke und Kunst sowie die Überflutung von Land durch den Stausee von Portodemouros. Die Kapelle des Hauses Duxame, die Kirche San Miguel de Dúxame und das Herrenhaus Casa Grande de Dúxame stehen für unterschiedliche Aspekte der Bau- und Kunstgeschichte. Der Stausee fügt eine landschaftliche Perspektive hinzu. Bei der Planung können Sie abwägen, ob Sie sich stärker für die benannten Gebäude und ihre Geschichte oder für den Landschaftsbezug interessieren.
Kapelle des Hauses Duxame
Die Kapelle des Hauses Duxame besitzt einen barocken Altar des compostelanischen Typs. Außerdem enthält sie eine Elfenbeindarstellung des heiligen Michael aus dem 18. Jahrhundert. Die Kapelle verbindet damit eine Stilzuordnung für den Altar mit einem konkret benannten Material und Motiv für die Darstellung. So lässt sie sich sowohl über eine kunsthistorische Einordnung als auch über ein konkretes Bildthema charakterisieren. Für Reisende, die sich für Kunst und historische Ausstattung interessieren, bildet diese Kombination einen spezifischen Anknüpfungspunkt.
Kirchen und Baugeschichte
Die Kirche San Miguel de Dúxame stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ihr Grundriss hat die Form eines griechischen Kreuzes; zugleich besitzt sie ein einziges Schiff und zwei Apsiden. Hinzu kommt ein Tonnengewölbe. Ein griechischer Kreuzgrundriss beschreibt die Grundform des Gebäudes, Schiff und Apsiden benennen weitere Elemente des Kirchenraums, während das Tonnengewölbe die Gewölbeform bezeichnet. Der Glockenturm ist dreigliedrig und hat vier Öffnungen. Diese Merkmale verbinden die zeitliche Einordnung mit konkreten Angaben zu Grundriss, Raumgliederung, Gewölbe und Turm.
Das Jahr 1750 wird mit der barocken Umgestaltung der Pfarrkirche von Duxame im 18. Jahrhundert verbunden. Im Vergleich zur Jahrhundertdatierung von San Miguel ist 1750 ein genauerer zeitlicher Bezug. Diese Jahresangabe ergänzt die allgemeine Datierung ins 18. Jahrhundert um einen genaueren zeitlichen Bezug zur Pfarrkirche.
Casa Grande de Dúxame und Casa de Outeiro
Das Herrenhaus Casa Grande de Dúxame ist auch als Casa de Outeiro bekannt; beide Namen bezeichnen dasselbe Gebäude. Es ist von Mauern umgeben und umfasst einen Hórreo sowie ein Wirtschaftsgebäude. Neben dem Herrenhaus gehören diese baulichen Elemente zur Ortsbeschreibung. Im Unterschied zur Kirche stehen hier das Herrenhaus und seine Bestandteile im Vordergrund, während bei San Miguel Grundriss, Apsiden, Gewölbe und Glockenturm die architektonische Einordnung prägen.
Stausee von Portodemouros und Landschaft
Der Stausee von Portodemouros überflutete Land in Duxame. Anders als die Merkmale von Kapelle, Kirche und Herrenhaus betrifft dieser Bezug nicht ein einzelnes Gebäude, sondern Land in Duxame. Dadurch steht neben der Bau- und Kunstgeschichte eine landschaftliche Veränderung als weiterer Aspekt des Reiseziels.
Weitere Reiseziele entdecken: Vilavella, Portomartiño, Moaña, A Guarda, Senín, As Madorras, Redondela, A Cañiza
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.