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Cuntis: Flusswege, Thermalgeschichte und Feste

Unterkünfte in Cuntis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Cuntis suchen, können die Interessen, die Ihren Aufenthalt prägen sollen, bei der Wahl des Reiseziels den Ausschlag geben: Flusswege und Aussichtspunkte, Thermalgeschichte, historische Bauwerke oder lokale Feste. Cuntis vereint diese unterschiedlichen Themen. So können Sie Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie vor allem draußen unterwegs sein, den Ortskern erkunden oder einen Aufenthalt mit einem Veranstaltungstermin verbinden möchten.

Wanderungen zwischen Fluss, Wald und Aussicht

Der Monte Xesteiras erreicht eine Höhe von 718 Metern. Von dort reichen die Ausblicke auf das Meer von Arousa, das Tal von Cuntis, den Pico Sagrado, das Umland von Compostela und das vom Lérez durchflossene Gebiet bei Pontevedra. Der Berg setzt damit einen weiten landschaftlichen Akzent neben den Wegen entlang der Flüsse. Am Fuß des Wasserfalls Fervenza de Hérvedo folgt der Zugangsweg dem Fluss da Patela bis zum Wasserfall.

Der PR-G 123 Senda Peonil da Ponte do Ramo beginnt an der Ponte do Ramo. Von Cuntis erreichen Sie den Ausgangspunkt über die PO-8402 in Richtung Cequeril nach ungefähr 6,5 Kilometern. Am Ufer des Umia führt der Weg durch einen üppigen Auwald zu den Mühlen Muíños Grande e Pequeno da Puntalta. Weitere Merkmale dieser Route sind eine alte Römerstraße und die archäologische Fundstätte der Petroglyphen von Cequeril. Für die Planung lohnt es sich, die aktuellen Weg- und Straßenbedingungen zu prüfen.

Im Ortszentrum beginnen zwei Rundwanderwege an der Balneario-Brücke. Am Gallo gibt es außerdem Spazierbereiche mit Holzbrücken und fast einem Dutzend Flusswaschhäusern. In Estacas bietet ein Eichenhain mit Brunnen und Schaukeln für Kinder eine weitere Möglichkeit für einen Spaziergang. Die Angaben zu den Ausgangspunkten und Landschaften helfen dabei, unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt zu setzen, ohne die einzelnen Wege miteinander gleichzusetzen.

Thermalgeschichte und historische Bauwerke

Zum historischen Zentrum von Cuntis gehören überdachte Thermalwaschhäuser, die Waschhäuser am Gallo und zwei öffentliche Thermalquellen. Auch die heiße Quelle „Fuego de Dios“ ist mit einem archäologischen Fund verbunden: Dort wurden mehr als 500 Bronzemünzen entdeckt. Diese Orte geben dem Thermalthema des Ortes eine historische Dimension; die Waschhäuser und Quellen sind zugleich Teil der örtlichen Geschichte.

Die Igrexa Parroquial de Santa María de Cuntis ist ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das mit Materialien der früheren romanischen Kirche rekonstruiert wurde. Anders präsentiert sich die Igrexa de San Félix de Estacas: Die einschiffige Barockkirche hat einen rechteckigen Grundriss und einen Kreuzweg aus 14 steinernen Wegkreuzen. Der Vergleich der beiden Kirchen macht sichtbar, wie sich in Cuntis Baugeschichte und unterschiedliche architektonische Merkmale nebeneinander erschließen lassen.

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Auch Castro Landín ergänzt dieses historische Bild. Der Ort war vom 2. Jahrhundert vor Christus bis zum 1. Jahrhundert nach Christus besiedelt und wurde danach endgültig aufgegeben. Damit steht die archäologische Vergangenheit neben den späteren Kirchen und der bis heute prägenden Thermalgeschichte.

Keramikkurse und Feste im Jahreslauf

In Castrolandín werden Keramikkurse für Kinder, Erwachsene und spezialisierte Gruppen angeboten. Das gibt dem Thema Archäologie eine praktische Ergänzung: Neben der Geschichte des Siedlungsplatzes lernen Kursteilnehmende auch die Grundlagen einer mit der castreischen Kultur verbundenen Handwerkstechnik kennen.

San Xoán wird jedes Jahr in der Nacht des 23. Juni, zeitgleich mit der Sommersonnenwende, in der Oberzone des Castrolandín gefeiert. Ein anderer Festanlass ist die Festa do Lacón con Grelos. Sie verbindet typische Wintergastronomie mit den letzten Karnevalstagen und der Tradition des „Entierro del Chapante“. Seit ihren Anfängen im Jahr 1998 fördert das Fest das kulturelle und natürliche Erbe von Cuntis.

Las Tres Lagoíñas auf einer Hochfläche des Monte Xesteiras ist der Ort, an dem im Juli die traditionelle „rapa das bestas“ von Couselo stattfindet. Zur Romaría do Cabalo gehören Reitvorführungen, ein Picknick, ein Jahrmarkt und verschiedene Aufführungen. Die Feste setzen jeweils eigene Akzente: San Xoán ist an eine bestimmte Nacht im Juni gebunden, während die „rapa das bestas“ im Juli stattfindet. Wenn Sie Ihre Reise auf ein Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Arbo, O Rosal, Portomartiño, Mondariz, Eidián, San Bieito, Salcidos, A Cañiza.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.

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