Covelo – Flusslandschaft, Wanderrouten und Kulturerbe
Unterkünfte in Covelo
Wenn Sie Covelo als Reiseziel betrachten, verbindet der Ort Flusslandschaft, Wanderrouten und technische Kulturgeschichte. Wenn Sie ein Hotel in Covelo suchen, können diese Themen Ihre Reiseplanung leiten. Überlegen Sie zunächst, ob der Río Tea, Wanderwege oder Kulturerbe den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen.
Der Río Tea und seine Flusslandschaft
Das Flusssystem des Río Tea gehört von Covelo bis zu seiner Mündung in den Río Miño zum Natura-2000-Netz. Der Río Tea gilt hinsichtlich seiner Gewässer, Ufer und durchgängigen Flussstruktur als einer der am besten erhaltenen Flüsse im Süden Galiciens. Für die Einordnung sind zwei Ebenen hilfreich: der Natura-2000-Bezug bis zur Mündung und die Bewertung der Gewässer, Ufer und Flussstruktur.
Im Gemeindegebiet von Covelo befindet sich der Río Tea noch im mittleren bis oberen Lauf. Seine Gewässer sind klar und sauerstoffreich, sein Flussbett ist felsig oder sandig. Die Wasserverhältnisse verändern sich saisonal. Die Bezeichnung des Laufabschnitts ordnet den Fluss in seinem Gesamtverlauf ein; Klarheit, Sauerstoffgehalt und Bettmaterial beschreiben dagegen Merkmale im Gemeindegebiet.
Wanderwege und ihre Orientierungspunkte
Die Ruta do Xabriña (PR-G 119) ist 17 Kilometer lang. Der PR-G 95 Sendeiro de „Os Carranos“ beginnt neben dem ehemaligen Pfarrhaus von Fofe, führt hinunter zum Flussstrand von Maceira und besucht das hydraulische Sägewerk von Os Carranos. Zu seinem Verlauf gehören außerdem die Römische Brücke von Fofe und Trasfontán.
Die Routen bieten unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung: Bei der Ruta do Xabriña ist die Streckenlänge angegeben, beim PR-G 95 können Sie sich an den genannten Stationen orientieren. So lassen sich eine Kilometerangabe und eine Folge von Wegpunkten als unterschiedliche Entscheidungshilfen betrachten. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.
Das Sägewerk von Os Carranos
Das wasserbetriebene Sägewerk von Os Carranos wurde ungefähr 1922 erbaut. Die Wasserkraft treibt den Sägebetrieb an. Baujahr und Antriebsweise liefern zwei verschiedene Bezugspunkte: Das ungefähre Baujahr ordnet die Entstehung zeitlich ein, die Wasserkraft beschreibt die technische Funktion. So verbindet sich an diesem Wegziel Baugeschichte mit Technik.
Höhenstufen und Aussicht
Am Faro de Avión verändert sich die Vegetation mit der Höhenstufe: In den Tälern gibt es Wiesen und Kulturland, an den Hängen Wälder und kleinere Waldgebiete, in den Gipfellagen Buschland und Felsen. Diese Abfolge gliedert die Landschaft von den Tälern über die Hänge bis zu den Gipfellagen. Der Faro de Avión ist 1.151 Meter hoch und der höchste Punkt der Provinz Pontevedra. Die Höhenangabe ergänzt die Vegetationsfolge um eine konkrete Orientierung.
Am Miradoiro Castelo do Faro bietet sich ein weiter Blick über das Tea-Tal sowie auf die Sierra de O Suído. Die Sicht ist wetterabhängig. Während der Faro de Avión über seine Höhe und Vegetation beschrieben ist, steht beim Miradoiro der Blick über das Tal und auf die Sierra im Mittelpunkt.
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