Covas: Barockkirche, Felslandschaft und Vogelwelt
Unterkünfte in Covas
Covas verbindet barocke Baugeschichte, markante Granitlandschaften und Vogelbeobachtung. Für Ihre Reiseentscheidung bietet der Ort mehrere unterschiedliche Blickwinkel: Die Igrexa de San Breixo de Covas steht für ein konkretes Bauwerk, während die Penedos da Raíña Loba Naturformationen, sichtbare Spuren früherer Nutzung und lokale Überlieferung zusammenbringen. In den Kiefernwäldern der Serra de Gomariz kommt eine eigene Perspektive auf die Vogelwelt hinzu. So können Sie Covas nach den Themen einordnen, die Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Baugeschichte, Felsen und Überlieferung
Die Igrexa de San Breixo de Covas ist eine Barockkirche, die um 1712 errichtet wurde. Der Barockstil und die ungefähre Bauzeit geben der Kirche einen konkreten Platz in der Baugeschichte des Ortes; sie setzt damit einen anderen Akzent als die Granitlandschaften und archäologischen Spuren.
Die Penedos da Raíña Loba erreichen eine Höhe von mehr als 1.100 Metern. Für die Erkundung ihrer Felsformationen wird die Route O Cebreiro-Raíña Loba empfohlen. Ein Felsen an den Penedos da Raíña Loba diente einst als Standort für eine Burg und ihre Türme; am Boden sind Spuren ihrer Konstruktion sichtbar.
Der galicischen Überlieferung zufolge befand sich die Festung, in der sich die Legende von Raíña Loba abspielt, auf den Penedos da Raíña Loba in Covas. Auf einem Felsen am Penedo da Raíña Loba ist ein Spielbrett für „Alquerque de nove“ eingemeißelt. Auch ein in den Felsen gehauener Brunnen ist am Penedo sichtbar. Die Felslandschaft verbindet damit eine lokale Erzählung mit sichtbaren Konstruktionsspuren und weiteren von Menschen geschaffenen Merkmalen.
Höhen und archäologische Spuren
O Castelo Vello ist ein Granithügel mit großen Granitfelsen und einer Höhe von etwa 1.000 Metern. Auf dem Hügel sollen noch einige Überreste einer Felsenburg erhalten sein. Im Vergleich dazu erreichen die Penedos da Raíña Loba mehr als 1.100 Meter.
In Covas, Os Blancos, gibt es ebenfalls archäologische Überreste; ob dort einst ein Castro oder eine Festung stand, ist nicht geklärt. Damit unterscheiden sich die historischen Hinweise an den benannten Orten: An den Penedos sind Konstruktionsspuren sichtbar, für O Castelo Vello werden mögliche Reste einer Felsenburg überliefert, und die Zuordnung der Überreste in Os Blancos bleibt offen.
Vogelbeobachtung in Covas
Im höchstgelegenen Teil von Covas, in der Serra de Gomariz auf 1.100 Metern, liegen Kiefernwälder, die laut Gebietsbeschreibung hervorragend zur Beobachtung des Bonelli-Laubsängers geeignet sind. Beim Aufstieg nach Covas können Schlangenadler beobachtet werden; Heidelerchen und Felsenschmätzer sind in Covas häufig. Anders als die Bau- und Felsmerkmale sind Vogelbeobachtungen saisonabhängig; auch die Umweltbedingungen können variieren.
Wenn Sie Covas als Reiseziel in Betracht ziehen, helfen diese unterschiedlichen Kultur- und Naturthemen bei der Einordnung Ihrer Reiseinteressen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Os Blancos.