Zum Inhalt

Magros: Wandern und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Magros

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Magros eignet sich für eine Reise, bei der Wandern, Natur und Kulturgeschichte eine Rolle spielen. Die Route Magros, die Fervenza de Magros und historische Zeugnisse aus Bergbau und Handwerk bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Wer ein Hotel in Magros sucht, kann zunächst abwägen, ob die Wanderroute oder das kulturelle Erbe den eigenen Schwerpunkt bilden soll.

Wanderroute und Fervenza de Magros

Die Route Magros ist eine 14 Kilometer lange Wanderroute. Ihr technischer Schwierigkeitsgrad ist einfach, und es gibt wenige Abzweigungen, sodass die Orientierung leichtfällt. Zahlreiche offene Flächen bieten Panoramablicke. Für die Planung sind das unterschiedliche Angaben: Die Kilometerzahl beschreibt den Umfang der Strecke, die wenigen Abzweigungen ihre übersichtliche Orientierung.

Die Fervenza de Magros liegt im Rego de Touza, einem kleinen Nebenfluss des Río Doade. Dieser mündet wiederum in den Río Avia. Der Zugang zum Wasserfall ist anspruchsvoller einzuschätzen als die einfache technische Einstufung der Wanderroute: Um die Fervenza zu sehen, gehen Sie auf der Straße einige Meter weiter und anschließend zu einem Felsvorsprung. Von dort beginnt ein schwieriger Abstieg, der für geübte Bergwanderer machbar ist. Berücksichtigen Sie Route und Abstieg daher als unterschiedliche Anforderungen.

Castro de Magros und seine Lage

Das Castro de Magros liegt im Südosten der Gemeinde Beariz, nahe der gleichnamigen Ortschaft, etwa 700 bis 800 Meter östlich davon und an der Straße nach Feás. Es befindet sich auf einem 728 Meter hohen Hügel. Dort herrschen Granit und Schiefer vor, vor allem im oberen Bereich. Am Castro lassen sich Überreste einer einstigen Umfassungsmauer, einer weiteren kleinen Befestigung und eines Verteidigungsgrabens erkennen. Auch kreisförmige Hausgrundrisse gehören zu den sichtbaren Spuren.

So lässt sich das Castro nicht nur über seine Lage, sondern auch über die unterschiedlichen Formen seiner Überreste einordnen: Mauerreste, Befestigung und Graben verweisen auf die frühere Anlage; die kreisförmigen Grundrisse ergänzen das Bild um einstige Wohnbauten.

Anzeige

Capilla de San Juan de Magros

Die Capilla de San Juan de Magros liegt in der Mitte des Dorfes, in einem atriumähnlichen Bereich. Ihr Glockengiebel trägt die Inschrift „Año de 1942“, die auf eine Renovierung hinweist. Im Inneren befindet sich ein zweigeschossiges neoklassizistisches Retabel, also ein Altaraufsatz. Es zeigt den heiligen Johannes und die Virgen del Carmen; darüber ist ein Engel dargestellt. Die Inschrift und das Retabel verweisen auf unterschiedliche Aspekte der Kapelle: auf ihre Renovierung und auf die Gestaltung ihres Innenraums.

Bergbau und Handwerk in Magros

Magros war historisch eng mit Bergbau und Handwerk verbunden. In den Hornos de Magros wurde Kassiterit geröstet, um daraus Zinn zu gewinnen. Die Ruinen der Öfen liegen etwa 200 Meter vom Ortsausgang entfernt. Die Mina de Magros ist ein weiterer Teil dieses Erbes: Zu ihr gehören ein kleiner Mundlochbereich und Halden. In den Halden können Wolframit und mit Geduld auch Kassiterit gefunden werden. Die Abbaue waren spätestens 1970 aufgegeben.

Auch die Leinenweberei gehört zur Handwerkstradition des Ortes. Magros war das letzte Dorf, in dem es Leinenwebstühle gab. Zusammen mit den Bergbaustätten ergänzt diese Geschichte die archäologischen und sakralen Zeugnisse um einen Einblick in das historische Handwerk.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Pinza, Parderrubias, Sampaio, Maceda, Xunqueira de Espadanedo, Gomesende, Beariz, Os Peares.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ourense.