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Astureses: Kapelle da Saleta, Romanik und historische Bauformen

Unterkünfte in Astureses

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Astureses verbindet religiöse Orte mit Bauwerken, deren Formen und Nutzungen sich unterscheiden. An der Kapelle Nosa Señora da Saleta wird die traditionelle Romaría da Saleta gefeiert; die Kirche San Xulián steht für die galicische Romanik. Pombal, Eira e Hórreos und Casa Grande ergänzen diese Themen um Bauformen aus unterschiedlichen Zusammenhängen. Die Orte und Gebäude lassen sich anhand konkreter Merkmale einordnen: vom Felsen beim Cruceiro über ein rundes Bauwerk mit Taubennischen bis zu einem gemeinschaftlichen Dreschbereich und einem rechteckigen Haus.

Kapelle und Romaría da Saleta

Die traditionelle Romaría da Saleta wird in der Kapelle Nosa Señora da Saleta gefeiert. Im Bereich der Kapelle steht das Cruceiro na Saleta auf einem Felsen. Damit stehen für denselben örtlichen Schwerpunkt zwei unterschiedliche Merkmale nebeneinander: das religiöse Fest und das auf dem Felsen stehende Cruceiro. Der Gemeindefestkalender führt für Astureses den 19. September als Datum des Festes zu Ehren der Jungfrau von La Saleta. Prüfen Sie vor der Reise die Termine für Ihr Reisejahr, da sich Festpläne ändern können.

Romanik in San Xulián

Die Kirche San Xulián de Astureses ist ein herausragendes Beispiel der galicischen Romanik. Sie wurde im 12. Jahrhundert von den Templern gegründet und bewahrt eine romanische Struktur mit einem einzigen Schiff und einer halbrunden Apsis. Das einzelne Schiff und die halbrunde Apsis sind zwei konkrete Merkmale, an denen sich die Bauform beschreiben lässt. Zusammen mit der Gründungsgeschichte geben sie der Kirche eine eigene historische und architektonische Einordnung. Im Vergleich zu Pombal, Hórreos und Casa Grande liegt der Schwerpunkt hier auf der sakralen Baukunst und ihrer romanischen Form.

Bauformen bei Pombal, Eira e Hórreos und Casa Grande

Der Pombal Astureses ist ein rundes Bauwerk aus verputztem Bruchstein; sein rundes Dach besteht aus gebogenen Dachziegeln. Im Inneren befinden sich rund 200 Nischen für Taubennester. So lässt sich der Bau nicht nur an seiner äußeren Form, sondern auch an der Gliederung seines Innenraums unterscheiden.

Eira e Hórreos ist eine gemeinschaftlich genutzte, mit Steinplatten befestigte Fläche. Sie wurde zum Dreschen eines Teils der Ernte, zum Aufstellen von Heuschobern und zum Ablegen von Geräten genutzt. Die Hórreos bei Eira e Hórreos haben eine gemischte Konstruktion aus Stein und Holz sowie Ziegeldächer mit jeweils zwei Dachflächen. Fläche und Gebäude stehen damit für unterschiedliche Aspekte: den gemeinschaftlichen Arbeitsbereich und die besondere Bauweise der Hórreos.

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Die Casa Grande in Astureses setzt mit ihrer rechteckigen Form einen Gegensatz zum runden Pombal. Das Haus besteht aus Granitquadern und trägt ein vierseitig geneigtes Ziegeldach. Ein großer, quadratischer und steinerner Kaminaufsatz gehört ebenfalls zu den beschriebenen Merkmalen. Form, Material und Dachgestaltung bieten so unterschiedliche Vergleichspunkte für die Bauwerke Astureses’.

Mühlen und Papierfabrik am Pedriña

Auch die Mühlen am Fluss Pedriña gehören zu den Bauzeugnissen des Ortes. Die zweite Mühle besitzt einen Mahlstein und befindet sich in vollständigem Verfall. Bei der Papierfabrik Fábrica de Astureses, auch Fábrica de Porto Carreiro genannt, sind Überreste erhalten. Sie liegen etwas mehr als 200 Meter von Fondevila entfernt. Ein Abzweig in Richtung Bahnstrecke führt vor der Überquerung des Flusses Pedriña zu den Überresten. Prüfen Sie die örtlichen Wege und Zugangsbedingungen bei Ihrer Ankunft.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ourense.

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