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Chantada: Asma-Ufer, Kulturerbe und Feste

Unterkünfte in Chantada

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Flusswege am Asma, das Miño-Tal, historische Kirchen und Feste bieten in Chantada unterschiedliche Ansatzpunkte für die Aufenthaltsplanung. Hinzu kommt eine kulinarische Tradition mit Gerichten, Wein, Spirituosen und Backwaren.

Rundgang, Uferpromenade und Landschaft

Ein offizieller, ganzjähriger Rundgang beginnt an der Praza Santa Ana in Chantada. Auf 2,3 km verbindet er das Ortszentrum mit dem Asma-Ufer und dem Erholungsgebiet Sangoñedo. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen. Eine weitere Streckenangabe gilt für die Uferpromenade am Asma: Sie erstreckt sich über 2 km an beiden Flussufern, von der Alameda Xavier Costa Clavell bis zum Erholungsgebiet Sangoñedo. Die Angaben beziehen sich damit auf den Rundgang und die Promenade mit ihren jeweils benannten Verläufen.

Zwischen Belesar und Chantada weist das Miño-Tal einen Höhenunterschied von 300 m zur umliegenden Ebene auf. An den sonnenbeschienenen Hängen liegen terrassierte Weinberge, die im Rahmen der „heroischen Weinbaukultur“ bewirtschaftet werden. Zum landschaftlichen Themenfeld gehört auch der Monte Faro: Er ist als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung innerhalb des Natura-2000-Netzes ausgewiesen.

Kulturgeschichte in Bauwerken und Wandmalereien

Die Casona de Lemos hat ihren Ursprung im 16. Jahrhundert. Heute dient sie als Kulturhaus von Chantada, als städtische Tourismusinformation und als Ausstellungssaal. So treffen an diesem Bauwerk historische Herkunft und mehrere heutige Funktionen aufeinander.

Auch die Sakralbauten verweisen auf unterschiedliche Zeiten. Das Kloster San Salvador de Asma entstand in den letzten Jahren des 10. Jahrhunderts. Santa María de Nogueira de Miño ist eine romanische Kirche aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Santa María de Pesqueiras wurde durch Dekret vom 16. Oktober 1950 als Kulturgut in der Kategorie eines kunsthistorischen Denkmals anerkannt.

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Ein Vergleich der Wandmalereien führt zu verschiedenen Jahrhunderten und Bildthemen: San Miguel do Monte bewahrt Malereien aus dem 15. Jahrhundert mit einer Darstellung der Kreuzabnahme. In Santa María de Nogueira de Miño sind manieristische Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert erhalten, die Mestre de Nogueira zugeschrieben werden. Zu den dargestellten Szenen zählen die Auferstehung Christi, das Jüngste Gericht, die Himmelfahrt und die Verkündigung.

Feste und kulinarische Tradition

Der Folión de Carros findet im Rahmen der Patronatsfeiern von Chantada am Samstag des vierten Augustwochenendes statt. Seit 2002 ist er als Fest von touristischem Interesse und seit 2018 als Gut von kulturellem Interesse anerkannt. Das Entroido Ribeirao wird in der Pfarrei Santiago da Riba an vier traditionellen Tagen gefeiert: am Sonntag Lambedoiro, am Sonntag Corredoiro, am Entroido-Sonntag und am Entroido-Dienstag. Der Termin variiert zwischen Februar und März. Dabei treten Volantes, Peliqueiros oder Maragatos sowie Mecos auf. Wenn Sie Ihre Reise an einem dieser Feste ausrichten möchten, prüfen Sie den konkreten Termin.

Zur kulinarischen Tradition Chantadas gehören unter anderem Pulpo á feira, Lacón con grelos und Cocido sowie Wurstwaren und Kalbfleisch. Hinzu kommen Wein mit der Herkunftsbezeichnung Ribeira Sacra, Liköre und Branntwein. Auch Empanada und Tarta de almendra zählen zu den überlieferten Backwaren. Diese Vielfalt gibt der lokalen Küche einen eigenen Platz neben den Flusswegen, dem Kulturerbe und den Festtraditionen.

Weitere Reiseziele entdecken: Viana, A Veiga de Logares, Campos de Vila, Nespereira, A Pobra do Brollón, Camposo, Burela, Fonfría.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugo.

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