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Baralla: Fluss Neira und romanisches Erbe

Unterkünfte in Baralla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Baralla prägt der Fluss Neira die Landschaft. Dazu kommen romanische Kirchen, historische Bauwerke und die Vía Künig, die durch die Gemeinde verläuft. Wer sich für Architektur interessiert, findet hier sehr unterschiedliche Details: Portale und Kapitelle ebenso wie Türme, Brücken und steinerne Wohnensembles. Am Neira liegt außerdem das Área Recreativa Manuel González Capón mit Uferpromenade und verschiedenen öffentlichen Einrichtungen.

Am Neira: Uferpromenade und Freizeitanlage

Das Área Recreativa Manuel González Capón liegt direkt am Fluss Neira und umfasst eine Uferpromenade. Zur Anlage gehören Sportplätze, schattige Bereiche, Picknicktische, Bänke und Grillstellen. Auch kommunale Schwimmbäder und ein Kinderspielplatz sind vorhanden. Die verschiedenen Einrichtungen geben dem Ort mehrere Nutzungsmöglichkeiten, vom Aufenthalt an der Promenade bis zu Sport und Picknick.

Auf dem Gelände befindet sich zudem ein kostenloser öffentlicher Wohnmobilstellplatz. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 72 Stunden. Für Reisende mit Wohnmobil ist diese Begrenzung eine konkrete Planungsgröße; der Stellplatz ist nicht mit einem Hotelangebot gleichzusetzen.

Romanische Kirchen und ihre Baumerkmale

Die Igrexa Parroquial de San Martiño de Berselos wurde zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert erbaut. Ihr Portal verbindet mehrere deutlich unterscheidbare Formen: eine dorische Archivolte mit Schachbrettdekor, vier seitlich angesetzte Säulen und ein halbkreisförmiges Tympanon mit figürlicher Gestaltung. Die Archivolte bildet den Bogenlauf des Portals; das Tympanon ist das Feld im Bogenbereich. So lassen sich die einzelnen Elemente des Eingangs gut voneinander unterscheiden.

Bei der Igrexa Parroquial de San Martín de Neira de Rei stehen andere Bauteile im Vordergrund. Der Grundriss ist unregelmäßig, das Dach ein mit Schiefer gedecktes Walmdach. Der Glockenturm ist dagegen würfelförmig, aus Schiefermauerwerk errichtet und in zwei Geschosse gegliedert; am Sockel sitzen zwei Strebepfeiler. Die Kirche in Berselos fällt besonders durch ihr Portal auf, während sich die Beschreibung von San Martín de Neira de Rei auf Grundriss, Dach und Turm verteilt.

Auch die Igrexa Parroquial de Santiago de Covas hat einen romanischen Ursprung, wurde später jedoch in der Barockzeit verändert. Ihr überdachter Eingang weist Schieferpfeiler, romanische Granitsäulen und figürlich gestaltete Kapitelle auf. Zusammen mit den Kirchen von Berselos und San Martín de Neira de Rei zeigt Covas, wie unterschiedlich die beschriebenen Bauformen ausfallen. Romanische Merkmale bewahren die Kirchen von Covas und Berselos an verschiedenen Stellen: in Covas an den Kapitellen, in Berselos am Portal.

Türme, Brücke und archäologische Spuren

Zu den weiteren historischen Bauwerken gehören die Casa-Torre de Basille, die Torre de Piñeira und die Torre de Vilameixe. Die Casa-Torre de Basille ist ein dreigeschossiger Bau aus Bruchsteinmauerwerk mit Granitquadern an den Ecken. Ein angebautes Wohnhaus bildet mit ihr ein gemeinsames Ensemble; hinzu kommen eine Einfriedungsmauer und ein Tor. Bei der Torre de Piñeira sind ein angeschlossenes Wohnhaus sowie Granit- und Schieferschuttmauerwerk kennzeichnend. Ecken und Fenster sind mit Granit eingefasst.

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Die Torre de Vilameixe besitzt ein Wappen der Castro mit sechs Rundeln. Ihr quadratischer Turm hat drei Geschosse und ein Walmdach; das rechteckige Wohnhaus trägt ein Satteldach. Eine andere Art von Bauwerk ist die Ponte de Covas: Sie hat drei Öffnungen und ist vermutlich eine buckelförmige Brücke aus Natursteinquadern und Schiefer mit Rundbögen. Für sie wird ein möglicher römischer Ursprung angenommen. Außerdem soll sie zu einem Abzweig oder einer Abkürzung der Vía Romana XX gehört haben.

Auch Aranza gehört zu den archäologischen Themen Barallas. Dort wurden römische Votivgaben gefunden, die Jupiter und der Göttin Tutela gewidmet waren. Für den Blick auf die Geschichte des Gebiets stehen damit verschiedene Arten von Zeugnis nebeneinander: ein Fund aus der Römerzeit, eine Brücke mit möglicher römischer Herkunft und Kirchen, deren Baumerkmale verschiedene Epochen erkennen lassen.

Routen und Anfahrt zu den Kirchen

Die Vía Künig verläuft durch die Gemeinde Baralla und wird als alternative Route zum Camino Francés präsentiert. Die Igrexa Parroquial de San Martín de Neira de Rei erreichen Sie von der Gemeindehauptstadt aus über die Straße nach Baleira: Nach 5 km biegen Sie rechts auf einen Weg ab und folgen ihm weitere 100 m. Prüfen Sie diese Abzweigung bei Bedarf vor der Fahrt noch einmal.

Zur Igrexa Parroquial de Santiago de Covas führt die beschriebene Anfahrt von der LU-621 über den Wegweiser zur Ponte de Covas und einen unbefestigten Weg entlang des Flusses. Straßenverhältnisse können sich ändern; prüfen Sie die Route daher vor der Fahrt. Die Igrexa Parroquial de San Martiño de Berselos erreichen Sie von Baralla aus in Richtung Pobra de Xiao über die Abzweigung bei Riba de Neira. Diese Angaben unterscheiden die Zufahrten zu den drei Kirchen und helfen, ihre jeweiligen Wegbeschreibungen auseinanderzuhalten.

Ein Hotel in Baralla suchen

Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Baralla suchen, können Flusslandschaft, Freizeitanlage, Kirchen und historische Bauwerke unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt setzen. Auch die Vía Künig bietet einen eigenen Bezug zur Gemeinde.

Weitere Reiseziele entdecken: Chamoso, Lagoa, Randulfe, Doade, Vilamelle, Bispo, Ribadeo, Ourol de Arriba.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugo.

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