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Navalmoral de la Mata

Unterkünfte in Navalmoral de la Mata

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Navalmoral de la Mata verbindet ein reiches kulturelles Erbe mit Museen, wiederkehrenden Festen und geschützten Feuchtgebieten. Für die Planung Ihres Aufenthalts können Sie zunächst überlegen, welcher Schwerpunkt Sie besonders interessiert: Sakral- und Stadtgeschichte, Karneval und Veranstaltungen oder Landschaft und Vogelwelt. Diese Themen geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Wahl eines Hotels, ohne dass dafür ein bestimmter Anlass vorausgesetzt wird.

Kulturgeschichte zwischen Kirche und Stadtkern

Die Iglesia de San Andrés vereint mehrere historische Zeitschichten. Ihr Bau begann im 15. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert abgeschlossen. Das vergoldete Holzretabel im Renaissancestil stammt aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert. Zur Ausstattung gehört außerdem eine Orgel aus dem Jahr 1778 mit 54 Tasten und 16 Registern. Die Baugeschichte, das Retabel und die präzisen Angaben zur Orgel machen die Kirche zu einem eigenständigen Thema für alle, die sich für Architektur und historische Instrumente interessieren.

Auch außerhalb der Kirche erzählen Bauwerke und Plätze von der Stadtgeschichte. Die Plaza Vieja stammt aus dem 17. Jahrhundert und bildete mit den angrenzenden Straßen den ursprünglichen Stadtkern. Der Rollo, auch Picota genannt, stammt aus dem Jahr 1637 und symbolisiert die kommunale Rechtspflege seiner Zeit. Zugleich ist er ein historisches Symbol für die kommunale Autonomie von Navalmoral de la Mata. Die Ermita de las Angustias steht außerhalb des Ortes im freien Gelände am alten Königsweg; ihre ursprüngliche Errichtung wird auf das 15. oder 16. Jahrhundert datiert. Sie beherbergt die Virgen de las Angustias, die Schutzpatronin der Stadt.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Casa Comillas, ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das ursprünglich zur Verwaltung des Landguts El Espadañal errichtet wurde. Heute befinden sich dort die UNED, die Stadtbibliothek und Räume, die für die jährlichen Kulturveranstaltungen genutzt werden. So treffen in dem Gebäude seine frühere Verwaltungsfunktion und heutige Bildungs- und Kulturangebote aufeinander.

Museen und Festzeiten

Das Museo del Carnaval befindet sich im Centro Cultural «La Gota», und zwar auf dessen zweiter und dritter Etage. Kostüme, Fotografien und besondere Objekte vermitteln einen Eindruck vom örtlichen Karneval. Die Carnavales moralos tragen seit 1986 den Status Fiesta de Interés Turístico Regional. Ihre jährlichen Termine richten sich nach dem Osterkalender; prüfen Sie daher die Daten für das Jahr Ihrer Reise, wenn Sie den Aufenthalt auf den Karneval ausrichten möchten.

Ein weiterer Veranstaltungsschwerpunkt sind die San-Miguel-Festlichkeiten. Sie finden am Wochenende statt, das dem 29. September am nächsten liegt. Zum beschriebenen Programm gehören unter anderem eine Agrar- und Lebensmittelmesse, eine Pferdemesse, Umzüge, Konzerte, Straßendarbietungen und Sportveranstaltungen. Da sich das konkrete Programm ändern kann, ist für die Planung ein Blick auf die Angaben zum jeweiligen Jahr sinnvoll. Wer die Reise nach einer Veranstaltung ausrichtet, sollte außerdem deren Termine in die Wahl des Aufenthaltszeitraums einbeziehen.

Das Museo Arqueológico setzt einen anderen kulturellen Akzent. Es bewahrt rund 800 Stücke aus den Regionen Campo Arañuelo, La Jara und Los Ibores. Die Sammlung reicht vom Beginn des Paläolithikums bis zur islamischen Kultur und umfasst auch die Eisenzeit sowie die römische und westgotische Epoche. Damit spannt sie einen weiten zeitlichen Bogen. Zusammen mit dem Karnevalsmuseum ergeben sich zwei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte der Region: archäologische Zeugnisse einerseits und Gegenstände zur lokalen Festkultur andererseits.

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Quellenwege und Feuchtgebiete

Auch Landschaft und Natur bieten konkrete Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung. Die 4,5 Kilometer lange Ruta de las Fuentes führt zu verschiedenen Quellen im Berrocal moralo und bietet unterwegs Ausblicke auf die Comarca. Wer diese Route in den Aufenthalt einbezieht, kann sie als eigenen Natur- und Landschaftsschwerpunkt betrachten.

Der Lagunenkomplex Ejido Nuevo liegt im Gemeindegebiet von Navalmoral de la Mata, ist ein ZEPA-Vogelschutzgebiet und besteht aus vier Teichen. Dort konzentriert sich aquatische Vogelwelt von internationaler Bedeutung nach den Kriterien der Ramsar-Konvention. Die Charca Dehesa Boyal Navalmoral ist ein weiteres ZEPA-Gebiet im Gemeindegebiet und als Feuchtgebiet beschrieben; auch dort gilt die aquatische Vogelwelt nach den Ramsar-Kriterien als international bedeutend. Die Angaben unterscheiden die Orte nach ihrer Gestalt: Ejido Nuevo umfasst vier Teiche, während die Charca Dehesa Boyal als Feuchtgebiet eingeordnet wird.

Der Parque Municipal Casto Lozano bietet einen anderen Grünraum: Die ein Hektar große Anlage dient der Erholung, liegt nahe dem Bahnhof und wurde 1940 eingeweiht. Wer bei der Reiseplanung kulturelle Themen und Landschaft gegeneinander abwägt, findet damit unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb des Gemeindegebiets – von historischen Bauwerken und Sammlungen bis zu Quellen, Feuchtgebieten und einer Grünanlage.

Anreise und Aufenthaltsplanung

Für die Anreise bestehen Straßenverbindungen über die A-5 und die A-EXA1; die A-EXA1 verbindet Navalmoral de la Mata wiederum mit der A-66 Ruta de la Plata. Außerdem ist die Stadt an die Eisenbahnstrecke Madrid–Badajoz angebunden. Prüfen Sie für Ihre Termine die aktuellen Verbindungen und Straßenbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Navaconcejo, Cedillo, Aliseda, Valdencín, Zarza De Granadilla, Berzocana, Jaraíz De La Vera, Torre de Don Miguel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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