Botija entdecken
Unterkünfte in Botija
Botija lässt sich als Reiseziel über konkrete Themen einordnen: die Rundwanderung Botija Histórica, archäologische Zeugnisse, historische Bauwerke und die umliegende Penillanura.
Wandern und Anreise planen
Die Route Botija Histórica ist eine 13,8 Kilometer lange Rundwanderung mit niedrigem Schwierigkeitsgrad und einer angegebenen Dauer von drei Stunden. Länge, Zeitangabe und Einstufung geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Planung dieser Tour.
Von Cáceres aus führen zwei Straßenverbindungen nach Botija. Die erste verläuft über die A-58, ab der Ausfahrt 21 über die CC-27.1 und anschließend über die CC-127 via Plasenzuela; sie ist etwa 40 Kilometer lang. Eine weitere Möglichkeit führt über die EX-206 und die CC-93 durch Torremocha. Da sich Straßenbedingungen ändern können, prüfen Sie die Route vor der Abfahrt.
Archäologische Stätten und Bauwerke
Villasviejas del Tamuja liegt im Gemeindegebiet von Botija (Cáceres) und ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Zona Arqueológica geschützt. Das Castro Villasviejas del Tamuja umfasst mehr als sechs Hektar. Eine Steinmauer mit runden und quadratischen Türmen umgibt das Gelände.
Die Brandbestattungsnekropole El Mercadillo liegt ebenfalls im Gemeindegebiet von Botija und steht im Zusammenhang mit der archäologischen Stätte Villasviejas del Tamuja. Sie wird ins 4. Jahrhundert v. Chr. datiert und gilt als älteste Nekropole des zugehörigen Komplexes.
Die Iglesia de Santa Maria Magdalena liegt am Ortsausgang in Richtung Montánchez. Kirchenschiff und Turm bilden einen einzigen kompakten Baukörper. Über der Hauptkapelle befindet sich eine halbkugelförmige Kuppel; die Kirche besitzt Wandmalereien aus dem Jahr 1936. Zur Cruz del Humilladero gehören eine Plattform aus drei quadratischen Stufen, eine glatte zylindrische Granitsäule und ein lateinisches Kreuz. Das Werk stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Torre y Escaleras umfasst die Überreste einer monumentalen Granitbastion mit einem verdichteten Kern aus Schiefer und Erde. Daneben liegt eine Steintreppe. Der Potro de Herrar erschließt einen anderen Aspekt: In dieser Struktur wurden große Tiere wie Pferde, Esel und Rinder zum Beschlagen festgehalten.
Buhíos sind rustikale, chozoartige Bauten. Teilweise haben sie ein Dach aus Stein und einen Kamin zur Ableitung des Rauchs. Früher dienten sie Menschen gelegentlich als Wohnung. Die Beschreibung ihrer Bauweise und früheren Nutzung unterscheidet diese Gebäude von den archäologischen Stätten und den kirchlichen Bauwerken.
Landschaft und frühere Nutzung
Der Mirador del Guijorro liegt auf bis zu 490 Metern Höhe und überblickt große Teile der umliegenden Penillanura mit wechselnden Panoramen. Damit ergänzt die Landschaftsperspektive die archäologischen und baulichen Themen um einen anderen Blick auf Botija.
Die Molino de la Muralla ist eine große, aus Mauerwerk errichtete Mauer, die Wasser für die direkt angebaute Getreidemühle speicherte. Das Bauwerk gilt vermutlich als Werk des 18. Jahrhunderts; zum Mahlen von Weizen diente ein Stau- oder Wehrsystem. Die Cruz del Humilladero und die Molino de la Muralla bieten so unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um Bauform und frühere Funktion in den Mittelpunkt zu stellen.
San Sebastián ist mit dem 20. Januar verbunden; das Fest Santa María Magdalena mit dem 21. und 22. Juli. Wenn Sie Ihre Reise an diesen Feiern ausrichten möchten, prüfen Sie vorab, ob sie in Ihrem Reisejahr stattfinden.
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