Zum Inhalt

La Garrovilla: Kirchen, Traditionen und Radrouten

Unterkünfte in La Garrovilla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

La Garrovilla verbindet ein bedeutendes Kirchenbauwerk im Ort, eine Kapelle in der näheren Umgebung, eine Radroute mit Start und Ziel im Ort sowie jahreszeitlich geprägte Traditionen. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach Kultur, lokaler Geschichte oder Bewegung planen, hilft es, diese Themen getrennt einzuordnen: Die Radrouten unterscheiden sich etwa in Anlass und Verlauf, und die Geschichte der Kirchen reicht über verschiedene Zeitpunkte hinweg.

Kirchen und lokale Geschichte

Die Iglesia de Ntra. Sra. de la Asunción gilt als wichtigstes Baudenkmal von La Garrovilla und steht am höchsten Punkt des Ortes. Ihr platereskes Portal gilt als eines der monumentalsten Beispiele des Plateresken in Extremadura. Schon 1498 gab es in La Garrovilla eine Nuestra Señora geweihte Kirche, die mit der Iglesia de Ntra. Sra. de la Asunción verbunden ist. Die Jahreszahl gehört damit zur überlieferten Kirchengeschichte des Ortes.

Ein anderes Kapitel der Ortsgeschichte ist die Ermita de San Isidro Labrador. Einwohner von La Garrovilla errichteten die Kapelle; eingeweiht wurde sie am 15. Mai 1957. Sie liegt nahe dem Fluss Lácara auf dem Gut Mancha de las Vacas, etwa fünf Kilometer von La Garrovilla entfernt. Ihr quadratisches Schiff und die Rundbogenarkaden prägen die Architektur. In der Kapelle befinden sich Darstellungen von San Isidro Labrador und San José. So stehen beim Vergleich der beiden Kirchen unterschiedliche Merkmale im Mittelpunkt: hier das platereske Portal, dort die Raumform und die Arkaden.

Zu den weiteren örtlichen Merkmalen zählt der Viehbrunnen Pilar de la Sal am Bach Arroyo Salado. Er ist örtlich auch als Pilar romano bekannt. Der Name und die Bezeichnung als Viehbrunnen geben zwei konkrete Anhaltspunkte, um dieses Denkmal von den kirchlichen Bauwerken zu unterscheiden.

Landschaft und Radrouten

Der Embalse de los Canchales liegt sechs Kilometer von La Garrovilla entfernt. Das 600 Hektar große Gebiet ist als Besonderes Schutzgebiet für Vögel ausgewiesen und speichert Wasser des Flusses Lácara. Zu den saisonal vorkommenden Arten zählen im Winter Kraniche und Gänse; im Sommer werden Águila pescadora, Pagaza piconegra und Canastera común genannt. Einzelne Sichtungen sind nicht garantiert.

Die Vuelta a los Canchales ist eine 43 Kilometer lange Rundradroute, die in La Garrovilla beginnt und endet. Ihr Schwierigkeitsgrad ist niedrig bis mittel; die Höhenunterschiede sind gering. Für Personen mit etwas Fahrraderfahrung gilt die Route als gut befahrbar und ermöglicht Stopps zur Vogelbeobachtung. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Bedingungen, denn sie können sich ändern.

Anzeige

Eine andere Form hat die Ruta de las Grullas: Sie führt am ersten Sonntag im Dezember von La Garrovilla bis zum Embalse de los Canchales. Unterwegs lassen sich verschiedene Vogelarten, insbesondere Kraniche, beobachten; zum Abschluss gehört eine Verkostung von Migas Extremeñas. Die beiden Routen unterscheiden sich damit klar: Die Vuelta a los Canchales ist als Rundradroute mit angegebener Länge beschrieben, während die Ruta de las Grullas einen festen Dezembertermin und den Stausee als Ziel hat. Die jährlichen Abläufe können variieren; prüfen Sie daher vor Ihrer Planung die konkreten Termine und Arrangements.

Feste und kulinarische Traditionen

Die Romería de San Isidro findet am Samstag statt, der dem 15. Mai am nächsten liegt. Eine Prozession auf einem Festwagen führt von der Pfarrkirche zur Kapelle; um 12 Uhr wird eine extremeñische Messe gefeiert. Das jährlich genaue Programm kann variieren. Die Datumsregel für die Romería ist dabei von der historischen Einweihung der Kapelle am 15. Mai 1957 zu unterscheiden: Die eine bezeichnet einen wiederkehrenden Festtermin, die andere ein konkretes Ereignis der Ortsgeschichte.

Die Feste zu Ehren der Virgen de la Caridad gelten als älteste und ortstypischste Tradition von La Garrovilla. Unabhängig von den Festen zu Ehren der Virgen de la Caridad werden in den Tagen vor der Karwoche in den Haushalten von La Garrovilla traditionell hausgemachte Süßigkeiten zubereitet, darunter Perrunillas, Torrijas und Roscas fritas. Für Ihre Reiseplanung lassen sich diese Themen daher zeitlich verschieden einordnen: Die Romería richtet sich nach dem Samstag nahe dem 15. Mai, während die Süßigkeiten mit den Tagen vor der Karwoche verbunden sind. Für die Feste zu Ehren der Virgen de la Caridad ist hier kein konkreter Termin angegeben.

Weitere Reiseziele entdecken: Villanueva del Fresno, Campanario, Nogales, Puebla De Alcocer, Higuera de Vargas, Risco, La Codosera, Valdecaballeros.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Badajoz.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.