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Escoriaza entdecken: Kulturerbe, Geschichte und Wanderwege

Unterkünfte in Escoriaza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Escoriaza (Eskoriatza) lassen sich Kulturgeschichte, archäologisches Erbe und Wanderwege als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. In Eskoriatza stehen dafür Atxorrotx, das Museo Ibarraundi, historische Bauwerke und benannte Routen im Mittelpunkt. Bei der Suche nach einem Hotel können Sie zunächst entscheiden, ob Sie Ihre Reise eher an historischen Orten oder an Wegen und Landschaft ausrichten möchten.

Atxorrotx und archäologisches Erbe

Atxorrotx liegt im Ortsteil Bolibar von Eskoriatza, in der Region Debagoiena in Gipuzkoa, nahe den Grenzen zu Araba und Bizkaia sowie im Naturpark Aizkorri-Aratz. Die Festung von Atxorrotx liegt auf einem Gipfel in 750 Metern Höhe; das außergewöhnliche Panorama ermöglicht eine weite Kontrolle der Umgebung. Die archäologische Zone der Burg von Atxorrotx wurde 2012 von der baskischen Regierung zum Denkmal erklärt. Zu den archäologischen Zeugnissen in Eskoriatza gehören außerdem die Hügelgräber von Asuntzeta und der Menhir von Mugarriluze.

Museum und Handwerk

Das Museo Ibarraundi ist in einem gleichnamigen Palast aus dem 15. Jahrhundert untergebracht. Es widmet sich der Geschichte, der Ethnografie und der Umwelt. Audiovisuelle Medien, Ausstellungen und Führungen dienen der Vermittlung dieser Themen. Das Museum zeigt außerdem eine Replik der Axtroki-Goldschalen aus der späten Bronzezeit.

Der Horno de Zubiate stammt aus dem 19. Jahrhundert und diente der Herstellung von Gebrauchskeramik wie Tassen und Tellern. Er zählt zu den am besten erhaltenen Keramiköfen im Baskenland und ist das einzige bis heute erhaltene Beispiel dieser Art in Gipuzkoa.

Paläste, Kirche und Hospital

Der Casa Palacio Zalbidegoitia stammt aus dem 18. Jahrhundert und gehört zu einer Tradition von Palästen, die mit Einnahmen aus dem Handel mit Amerika errichtet wurden. Heute beherbergt das Gebäude das städtische Kulturhaus; dessen Programm kann sich ändern. Die Iglesia de San Pedro ist eine schlichte Barockkirche aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zu ihren Merkmalen gehören der Turm aus Haustein und ein Christusbild unterhalb der Chorempore. Das Hospital del Santísimo Rosario wurde Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet und zum historisch-künstlerischen Denkmal von Provinzbedeutung erklärt.

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Wanderwege und ländliche Ortsteile

Die Ruta de los Túmulos bietet zwei Varianten. Die Route Eskolore führt durch die nördlich von Eskoriatza gelegenen Ortsteile Apotzaga und Gellao sowie über den Hang des Murugain. Sie bietet Ausblicke über den Turm von Galartza bis zur Sierra de Aralar und entlang der Grenzen von Aramaio; das Kreuz von Asentzio dient als Orientierung. Wenn Sie Wege anhand ihrer Merkmale auswählen, bietet die Ruta de los Túmulos zwei Varianten; bei Eskolore geben Ortsteile, Aussichten und das Kreuz von Asentzio konkrete Bezugspunkte.

Eskoriatza hat heute sieben Anteiglesias, also ländliche Ortsteile. Jede von ihnen hat einen eigenen auzo-alkate, einen Ortsbürgermeister.

Landwirtschafts- und Handwerksmesse

Am ersten Juniwochenende findet in Eskoriatza eine Landwirtschafts- und Handwerksmesse statt. Die Messe präsentiert Produkte, Lebensmittel, Handarbeiten und Tiere aus den Bauernhöfen. Das Programm umfasst zudem einen Wettbewerb für Vogelscheuchen und Käse. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Termin ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine und Programmdetails.

Weitere Reiseziele entdecken: Deba, Errenteria, Elgoibar, Hondarribia, Zestoa, Bidania, Bergara, Elduain.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gipuzkoa.

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