Zum Inhalt

Lermanda: Dorfgeschichte und lokale Bräuche

Unterkünfte in Lermanda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Lermandas Ortsgeschichte verbindet den Wandel eines zentralen Teichs mit überliefertem Brauchtum und kirchlichem Erbe. Wenn Sie Hotels in Lermanda suchen, helfen diese Themen dabei, das Reiseziel anhand konkreter lokaler Geschichte einzuordnen.

Lermanda zwischen Gewerbepark und Teichgeschichte

Lermanda ist vollständig vom Parque Empresarial Jundiz umgeben. Diese räumliche Einordnung unterscheidet sich von der Geschichte des zentralen Wasserteichs: Sie beschreibt den Ortsrahmen, während der Teich von einer Veränderung im Zeitverlauf erzählt. Für die Zielwahl ist es hilfreich, beide Perspektiven auseinanderzuhalten.

Viele Einwohner nutzten den Teich zum Froschfangen. Mit dem Bau des Industriegebiets wurde seine Wasserversorgung unterbrochen; aus dem Gewässer wurde eine stehende Wasserlache. Später wurde der ehemalige Teich in einen Platz umgewandelt. Die Abfolge zeigt einen Wandel zunächst am Wasser selbst und anschließend an der Gestalt des Ortsbereichs.

Historische Bräuche in Lermanda

Zum historischen Brauchtum Lermandas gehören zwei unterschiedliche Handlungen. Am Vorabend des Jueves de Lardero gingen Kinder in Lermanda von Tür zu Tür, sangen für ihre Nachbarn und baten um Almosen. Am Karnevalsdienstag fertigten die Dorfbewohner eine mit Hose, Jacke und Hemd bekleidete Figur an. Sie wurde zu Ehren des Dorfpfarrers Don Felipe benannt.

Die beiden Bräuche unterscheiden sich sowohl in ihrer Zeitstellung als auch in ihrer Form: Hier stehen Kinder, Gesang und die Bitte an die Nachbarn im Mittelpunkt, dort die von den Dorfbewohnern gefertigte und nach dem Pfarrer benannte Figur. Diese Gegenüberstellung macht die historischen Traditionen Lermandas greifbar.

Anzeige

Kirchliches Erbe und lokale Erinnerung

Das einzige erhaltene romanische Zeugnis der Kirche von Lermanda ist ihr Taufbecken. Die Skulptur San Juan Bautista ist mit der Pfarrkirche San Sebastián in Lermanda verbunden. Für die Einordnung des kirchlichen Erbes ist der Unterschied wichtig: Beim Taufbecken geht es um das romanische Zeugnis der Kirche, bei der Skulptur um ihre Verbindung zur Pfarrkirche. Damit sind zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte benannt. Romanische Baukunst bezeichnet einen mittelalterlichen Stil. Beim Taufbecken bezieht sich „romanisch“ auf die kunstgeschichtliche Einordnung, während das Becken als Taufbecken eine religiöse Funktion erkennen lässt. So können Sie Form und Zweck getrennt betrachten.

Auch Pozo Redondo gehört zur lokalen Landschaftserinnerung. Nach Aussage der Einwohner von Lermanda war es ein mit Steinen ausgekleideter Brunnen, der nicht austrocknete. Im Vergleich zum ehemaligen Wasserteich geht es hier um einen anderen Typ von Wasserort: Der Teich ist mit gemeinschaftlicher Nutzung und späterer Umgestaltung verbunden, Pozo Redondo mit der erinnerten Bauweise und dem Umstand, nicht auszutrocknen.

Wenn Sie Lermanda für einen Hotelaufenthalt in Betracht ziehen, gleichen Sie die historischen Bezüge mit dem Anlass Ihrer Reise ab.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vitoria-Gasteiz.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.