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Pinedo: Höhlen und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Pinedo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fels- und Höhlenlandschaft

Für die Wahl eines Reiseziels kann Pinedo mit einem klaren Kulturthema in den Blick rücken: Im Ort befinden sich die Kirche und Nekropole von San Juan, während der Fels- und Höhlenkomplex Peña de Santiago über eine Abzweigung kurz vor Pinedo erreichbar ist. Der Zugang führt über Erdtreppen und einen Weg entlang einer Felswand. So prägen nicht nur die Höhlen selbst, sondern auch die Annäherung durch die Felslandschaft den Eindruck des Ortes.

An der Peña Santiago wurde etwa im 6. oder 7. Jahrhundert in einem Felsüberhang aus Kalkstein auf 660 m eine zweigeschossige Höhle angelegt. Die Bauform verbindet die Höhle mit dem umgebenden Gestein: Sie wurde auf zwei Ebenen in einem Felsüberhang angelegt. Auch die Nutzungsgeschichte prägt den Ort. Die Höhlen von Pinedo wurden bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts als Einsiedeleien genutzt. Für Interessierte an der Geschichte religiöser Rückzugsorte ist das ein eigener Zugang zur Ortsgeschichte, neben der archäologischen Einordnung der Höhle an der Peña Santiago.

Mit der Kirche und Nekropole von San Juan kommt ein weiterer benannter Ort mit historischem Bezug hinzu. Zusammen mit den Höhlen ergibt sich ein kultureller Blick auf Pinedo, der sowohl die Felsarchitektur als auch die religiöse Geschichte einbezieht. Die beiden Schwerpunkte lassen sich getrennt betrachten: Die Höhlen verbinden sich mit der Felslandschaft und einer langen Nutzungsgeschichte, San Juan bildet einen eigenen Bezugspunkt im Ort.

Wanderwege und unterschiedliche Schwerpunkte

Die Route der Einsiedlerhöhlen von Valdegovía führt durch Pinedo und folgt dem GR 1 – Sendero Histórico. Über mehrere Wanderungen führt sie zu den Höhlenstätten von San Martín de Valparaíso, Corro, Pinedo und Tobillas. Pinedo ist damit Teil einer Route, die Höhlen an mehreren Orten einbezieht. Wer sich für die Höhlen als Thema interessiert, kann die Ortsgeschichte so in einen größeren Routenverlauf einordnen, ohne die einzelnen Stationen gleichzusetzen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Route von Pinedo nach Corro, die ebenfalls auf dem historischen Wanderweg GR 1 verläuft. Sie führt hinab zum Arroyo de Pinedo nahe der Straße nach Basabe und verläuft zwischen Feldern und dem Hang Canalejas. Zudem führt sie unter einer Felswand durch einen Mischwald aus Zerreichen, Steineichen und Stechpalmen. Hier stehen konkrete Landschaftselemente neben der historischen Wegeführung: Bach, Felder, Hang, Felswand und Wald geben der Route ihren eigenen Charakter.

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Die Rundroute von Pinedo zu den Santiago-Höhlen und zum Alto del Rodil beginnt im Ortszentrum. Nach 300 m auf der Zufahrtsstraße weist ein Schild an einer Abzweigung auf den Weg zu den Santiago-Höhlen. Eine am 14. April 2023 veröffentlichte Routenbeschreibung nennt diese Orientierungspunkte am Anfang der Rundroute. Prüfen Sie vor dem Aufbruch sowohl die Wegverhältnisse als auch die Beschilderung, da sich beides ändern kann.

Für die Unterscheidung der Wege helfen ihre jeweils beschriebenen Schwerpunkte: Die Route der Einsiedlerhöhlen verbindet Höhlenstätten an mehreren Orten, die Strecke nach Corro führt durch die genannten Landschaftsräume, und die Rundroute wird mit ihrem Beginn im Ortszentrum und dem ausgeschilderten Abzweig beschrieben. So können Sie die Routen danach einordnen, ob Sie sich vor allem für Höhlen und Geschichte oder für die Landschaft entlang des Weges interessieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Vitoria-Gasteiz, Murga, Bernedo, Abornikano, Artziniega, Viñaspre, Aprikano, Laserna.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alava.

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