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Salinillas De Buradon: Altstadt, Jakobsweg und Hotels

Unterkünfte in Salinillas De Buradon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Salinillas De Buradon verbindet eine Altstadt mit mittelalterlicher Gestalt, bedeutenden historischen Bauwerken und einem Bezug zum Jakobsweg. Auch die unterirdischen Weinkeller gehören zum Ortsbild. Wenn Sie ein Reiseziel mit kulturgeschichtlichen Themen suchen, lassen sich hier unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt erkennen.

Plätze und mittelalterliche Altstadt

Die Altstadt umfasst drei Plätze: die Plaza de la Iglesia, die Plaza de Oriente und die Plaza Mayor. Letztere gilt als wichtigster und herausragendster Platz des Ortes. Zur mittelalterlichen Stadtgestalt gehören enge Straßen sowie Gebäude mit zwei oder drei Geschossen. Elegante Vorsprünge und Arkaden im Erdgeschoss prägen ebenfalls das historische Bild. An den Mauern befinden sich zwei monumentale Tore mit Verteidigungselementen, darunter Schießscharten und Reste des Wehrgangs. Plätze, Gebäude und Tore zeigen verschiedene Seiten der historischen Ortsstruktur.

Kirche und historische Bauwerke

Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes; die Apsis ist polygonal. In der Kirche befindet sich außerdem ein Rokoko-Retabel. Unter dem Chor liegt das Renaissancegrabmal von Pedro Vélez de Guevara und Juana Enríquez de Acuña aus dem Jahr 1599. Es gilt als eines der besterhaltenen Grabmale in der Provinz Álava. Die Kirche vereint damit Bauformen und Kunstwerke aus unterschiedlichen historischen Zusammenhängen.

Der Palacio de los Condes de Oñate wurde zwischen 1631 und 1666 im klassisch-römischen Stil errichtet. Der mittelalterliche Turm der Familien Sarmiento und Ayala, um den der Palast erbaut wurde, ist bis heute sichtbar. Ein weiteres historisches Gebäude ist das gotische Hospital de Santa Ana aus dem 14. Jahrhundert. Es diente als Hospital für Arme, Kranke und Pilger. Zusammen geben Palast, Turm und Hospital einen Eindruck davon, wie vielfältig die Baugeschichte des Ortes ist.

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Salzgeschichte und Jakobsweg

König Alfons X. der Weise verlieh dem an Quelle und Salinen gelegenen Ort 1264 das Stadtrecht. Die Salinen wurden bereits seit dem 12. Jahrhundert ausgebeutet. Diese beiden Zeitangaben beschreiben verschiedene Stationen der Geschichte: Die Nutzung der Salinen reicht weiter zurück als die Verleihung des Stadtrechts. Salinillas De Buradon ist außerdem der letzte Ort der Provinz Álava am Jakobsweg in Richtung Santiago de Compostela.

Auf dem Camino del Interior Vasco Riojano verläuft der Weg ab Buradón zunächst gemeinsam mit der GR-99. Anschließend steigt er über etwa zwei Kilometer bis zum Portillo de la Lobera an. Die ungefähre Länge bezieht sich auf diesen beschriebenen Anstieg. Für die Reiseplanung kann der Jakobsweg daher einen anderen Schwerpunkt setzen als die historischen Plätze und Bauwerke im Ort. Über die Straße N-124 ist Salinillas De Buradon zudem ein Zugang zur Rioja Alavesa.

Weinkeller und Reiseplanung

Bei der im Juni stattfindenden Jornada de Puertas Abiertas de Bodegas stehen die unterirdischen Weinkeller des Ortes im Mittelpunkt. Neben der Geschichte und dem Jakobsweg ist das ein weiterer konkreter Anlass, sich mit Salinillas De Buradon als Reiseziel zu befassen. Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise suchen, überlegen Sie zuerst, ob die Altstadt, die Baugeschichte, der Weg Richtung Santiago oder das Weinkellerthema im Juni Ihren Aufenthalt prägen soll.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Labastida.

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