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Barrón: Torre, Kirche und Lobera

Unterkünfte in Barrón

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Barrón richtet sich an Reisende, die historische Bauformen und Landschaftsbezüge in ihre Zielwahl einbeziehen möchten. Der Ort bietet dafür mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: die Torre de Barrón, die Kirche San Esteban, Überreste einer ehemaligen Kapelle, das frühere Rathaus und die Lobera. Die Themen reichen vom Grundriss einer Kirche bis zu einer im Wald errichteten Anlage mit historischem Zweck. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach Interessen auswählen, können Architektur und Landschaftsbezug unterschiedliche Schwerpunkte bilden.

Hanglage und Landschaftsbezug

Barrón liegt am Hang eines Berges, der von der Sierra de Arcamo abzweigt, und an der Straße von Cárcamo nach Subijana. Der Landschaftsbezug der Senda del Pastoreo führt zur Sierra de Arkamo, die als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung Arkamo-Gibijo-Arrastaria ausgewiesen ist und zum Natura-2000-Netz gehört. So kommen eine konkrete Hanglage und eine benannte Gebirgslandschaft mit ausgewiesener Schutzgebietskategorie in den Blick.

Torre de Barrón und San Esteban

Die Torre de Barrón ist ein dreigeschossiger Turm aus dem 15. Jahrhundert; sie wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Sie gehörte den Hurtado de Mendoza und wird derzeit den Samaniego zugeordnet. Die Kirche San Esteban setzt einen anderen architektonischen Akzent: Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, ihr Turm ist niedrig und schließt als Glockenturm ab. Ein lateinischer Kreuzgrundriss bezeichnet die Form der Grundfläche; der Turmabschluss betrifft dagegen den Aufbau. So lassen sich bei San Esteban Grundform und niedriger Glockenturm als unterschiedliche architektonische Merkmale betrachten.

Die Lobera de Barrón: Bauform und Zweck

Die Lobera de Barrón unterscheidet sich von Turm und Kirche durch ihren ausdrücklich genannten Zweck. Sie wurde im 16. Jahrhundert im Wald errichtet, um der großen Zahl von Wölfen entgegenzuwirken. Baulich besteht sie aus zwei Trockenmauern, die zu einer Grube zusammenlaufen. Mauern und Grube bilden gemeinsam die Anlage; ihr historischer Zweck verbindet die Form mit dem damaligen Umgang mit Wölfen. Auf der Senda del Pastoreo sind nach etwa zwei Kilometern Wegstrecke über die Sierra de Arkamo die Ruinen der Lobera am Weg zu sehen. So trifft eine konkrete Wegbeschreibung auf ein Bauwerk, dessen Gestalt und Zweck einen eigenen Zugang zu seiner Geschichte eröffnen.

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Weitere historische Spuren und Festtage

Zu den Überresten der ehemaligen Ermita de Nuestra Señora de Abauza oder Abanza gehören ein kleines Weihwasserbecken und ein grob eingraviertes Kreuz. Das ehemalige Rathaus von Barrón geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Rathaus und Lobera haben damit beide einen zeitlichen Bezug zum 16. Jahrhundert; die Torre stammt aus dem 15. Jahrhundert. Dieser Vergleich hilft, die verschiedenen Zeitstellungen der Bauwerke auseinanderzuhalten, während Kapellenreste und Rathaus weitere kirchliche und kommunale Bezüge ergänzen. Barrón feiert seine Patronatsfeste am letzten Augustwochenende. Wenn die Festtage für Sie ein Reiseanlass sind, prüfen Sie vor der Reise das aktuelle Programm.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alava.

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