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Albentosa: Kulturerbe, Viadukt und Wege

Unterkünfte in Albentosa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Albentosa verbindet markante Kulturstätten mit ausgewiesenen Wander- und Radstrecken. Für die Reiseplanung stehen damit zwei unterschiedliche Schwerpunkte im Vordergrund: Bau- und Militärgeschichte sowie Wege durch Flusslandschaften und mediterranes Bergland. Wenn Sie ein Hotel in Albentosa suchen, hilft ein Blick auf den eigenen Reiseschwerpunkt: Die Kulturerbestätten und die verschiedenen Wege sprechen unterschiedliche Interessen an.

Castillo, Kirche und Spuren der Geschichte

Das Castillo de Albentosa liegt auf dem Gipfel eines Hügels nahe dem Ort. Der Zugang ist ausschließlich von der dem Ort zugewandten Seite möglich. Das Castillo ist als Bien de Interés Cultural geschützt und der Kategorie Zona Arqueológica zugeordnet. Der ungefähr 35 Meter lange Festungsbereich hat einen quadratischen Grundriss und keine Außentürme. Im Inneren ist die Anlage weitgehend zerstört. Erhalten sind nur die Außenmauern aus unregelmäßigen, mit Mörtel verbundenen Steinen. Runde Mauertürme verstärkten die Mauern; von diesen ist nur einer erhalten.

Neben dem Schloss liegt am rechten Ufer des Flusses Albentosa die Posición defensiva Castillo-La Nevera. Sie nutzt den felsigen Steilhang, den der Fluss geformt hat. Die Schützengräben passen sich dem Gelände an; die Brustwehren bestehen abschnittsweise aus Erde und Trockenstein. Unterstände befinden sich in natürlichen oder ausgehöhlten Vertiefungen. Die Stellung spielte während der am 13. Juli 1938 begonnenen Offensive des aufständischen Heeres in Richtung Valencia eine Rolle bei der Verteidigung des Flussübergangs nach Albentosa und der Bergbau-Bahnstrecke Ojos Negros–Sagunto. Geländeform und militärische Anlagen gehören hier zusammen: Der Steilhang, die Gräben und die geschützten Vertiefungen bilden unterschiedliche Teile der Verteidigungsanlage.

Die Iglesia de Nuestra Señora de los Ángeles entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts an einem neu angelegten Standort und wurde um 1610 fertiggestellt. Ihre Architektur verbindet Elemente gotischer Tradition mit der Formensprache der Renaissance. Zu den besonderen Bauteilen zählen sternförmige Rippengewölbe und ein polygonaler Chorabschluss. In der Nähe befinden sich die Casas del Concejo, ein Gebäude mit einem Spitzbogen gotischer Tradition. Auch die Ermita de la Cueva Santa in Los Mases de Albentosa und die Ermita de la Fuen del Cepo zählen zu Albentosas bedeutenden Baudenkmälern.

Viadukt und Wege durch Albentosa

Das Viaducto de Albentosa ist 180 Meter lang, erhebt sich 40 Meter über den Fluss und besitzt sieben Bögen. Metallgeländer an beiden Seiten ermöglichen das Überqueren des Viadukts. Die frühere Eisenbahntrasse ist heute Teil des Netzes der Caminos Naturales und kann von Wandernden und Radfahrenden genutzt werden. Auch der Abschnitt des Camino Natural Vía Verde de Ojos Negros in der Provinz Teruel führt auf der Strecke von Ojos Negros nach Barracas durch Albentosa. Die Route ist für Wandernde, Radfahrende und Menschen mit eingeschränkter Mobilität ausgewiesen.

Zur Etappe Albentosa–Barracas gehört ein Rastplatz mit Tischen, Bänken und Fahrradständern. Die Etappe führt durch mediterranes Bergland mit Exemplaren der Portugiesischen Eiche (Quercus faginea), des Wacholders (Juniperus thurifera) und der Steineiche (Quercus ilex). Die Etagenangaben und die Ausstattung können sich ändern; prüfen Sie die Bedingungen vor Ihrer Tour.

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Etappe 3 des PR-TE 7 beginnt im oberen Teil von Albentosa, kreuzt die Vía Verde de Ojos Negros sowie die noch in Betrieb befindliche Bahnstrecke und führt anschließend nach Los Mases. Im Gebiet Horcajo verbindet sich die Etappe mit dem Tal des Flusses Mijares. Sie folgt dem Flusslauf, führt am kleinen Stausee Embalse de los Toranes entlang und erreicht die Brücke La Fonseca. So stehen auf den Wegen unterschiedliche Landschaftsabschnitte im Mittelpunkt: Flusstal und Stausee auf dieser Etappe, das mediterrane Bergland auf der Strecke Albentosa–Barracas.

Für einen Vergleich der Streckenlängen bieten sich zwei weitere Routen an. Die Radrundroute „Ríos Mijares y Albentosa“ beginnt und endet in Albentosa, ist 22 Kilometer lang und hat eine geschätzte Dauer von 2 Stunden und 15 Minuten. Die Ecosenda Embalse de los Toranes ist mit 3,3 Kilometern deutlich kürzer. Sie führt von der Puente de la Fonseca bis zur Verbindung mit der Ecosenda de los Manantiales, weist einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf und ist zum Wandern, Reiten und Radfahren ausgewiesen. Prüfen Sie vor der Tour die aktuellen Streckenbedingungen.

Flussquellen und bewaldete Landschaft

Auch an den Wasserläufen lässt sich die Landschaft Albentosas genauer einordnen. Ojos de Babor besteht aus klaren Wasseraustritten, die von einer Steinkonstruktion eingefasst sind und den Fluss Mijares speisen. Die Quelle La Escaleruela besitzt zwei kleine Steinbögen und führt reichlich Wasser, das zum hohen Abfluss des Flusses beiträgt.

Zu den landschaftlich interessanten Orten Albentosas zählt der Wacholderhain Sabinar en la Fuen del Cepo. Ebenfalls dazu gehören die Steineichenbestände südlich des Gemeindegebiets. Diese Landschaftspunkte ergänzen die Kulturstätten und die beschriebenen Routen um einen Blick auf Wacholder und Steineichenbestände – zwei unterschiedliche Bestandteile der bewaldeten Umgebung.

Weitere Reiseziele entdecken: Martín Del Río, Monterde de Albarracín, Valdelinares, La Fresneda, Miravete De La Sierra, Gargallo, La Cerollera, Peñarroya De Tastavíns.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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