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Biniés entdecken: Burg, Ermita und Landschaft

Unterkünfte in Biniés

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Biniés verbindet historische Bauwerke mit hügeligem Gelände und einer wiederaufgenommenen Wallfahrt. Die beschriebenen Orte liegen in unterschiedlichen Richtungen: Das Castillo de Biniés steht nördlich der Siedlung am Rand der Schlucht, durch die der Veral verläuft; die Ermita de Nuestra Señora del Pueyo befindet sich etwa einen Kilometer südlich auf einem Hügel.

Bauwerke und Geschichte

Der rechteckige Bau des Castillo de Biniés besitzt einen nicht überdachten Innenhof, um den die Räume lagen. Ein solcher Hof ist im Alto Aragón selten. Auch das Straßenbild bietet konkrete architektonische Details: Türen, Türgewände, Kamine und Dachvorsprünge gehören zu seinem vielfältigen Erscheinungsbild.

Das Castillo de los Urriés in Biniés ist ein rechteckiges Gebäude mit einer Grundfläche von 22 mal 17 Metern und drei oder vier Geschossen. Vier Türme stehen an den Ecken; hinzu kommt ein Waffenhof. Das Castillo gehört gemäß der zweiten Zusatzbestimmung des Gesetzes 3/1999 vom 10. März über das aragonesische Kulturerbe zu den als Bienes de Interés Cultural eingestuften Burgen. Der Eintrag wurde am 22. Mai 2006 veröffentlicht.

Die Pfarrkirche San Salvador hieß früher San Sebastián und wurde 1755 durch den Baumeister José Bueno erweitert. Mit dem früheren Namen und dem Erweiterungsjahr lassen sich zwei konkrete historische Bezüge der Kirche benennen.

Ermita und Wallfahrt

Die Ermita de Nuestra Señora del Pueyo liegt etwa einen Kilometer südlich von Biniés auf einem Hügel. Von Biniés aus ist sie mit dem Fahrzeug über eine Piste erreichbar. Ihr hohes, einschiffiges Langhaus ist mit besonders kräftigen Strebepfeilern versehen; zwischen ihnen befinden sich Kapellen. Damit stehen bei diesem Bauwerk sowohl die Lage auf dem Hügel als auch die markante Gliederung des Langhauses im Mittelpunkt.

Die Einwohner rekonstruierten die Ermita ab 1990 und ließen die Wallfahrten wiederaufleben. Die wiederaufgenommene Wallfahrt findet derzeit am ersten Sonntag im August statt. Wenn dieser Termin für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie ihn vor der Reise lokal.

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Landschaft rund um Biniés

Die Foz de Biniés liegt in der näheren Umgebung des Ortes, außerhalb von Biniés in der Gemeinde Ansó. Sie ist ein geologischer Interessenspunkt Aragoniens und Teil der geschützten Landschaft Fozes de Fago y Biniés. So ergänzt der Naturraum nahe Biniés die Baugeschichte des Ortes um einen eigenen geologischen und landschaftlichen Schwerpunkt.

Biniés liegt in hügeligem Gelände mit Resten von Steineichenwald. In Richtung Canal de Berdún erstrecken sich weite Getreidefelder sowie Mandel- und Obstbäume. Die Landschaftsbeschreibungen umfassen damit sowohl bewaldete Reste im Hügelgelände als auch landwirtschaftlich geprägte Flächen in Richtung Canal de Berdún.

Anfahrt planen

Für die Anfahrt sind Ortszufahrt und Fahrt zur Ermita zu unterscheiden: Biniés erreichen Sie von der N-240 über die HU-202. Zur Ermita führt von Biniés aus eine Piste, die mit dem Fahrzeug erreichbar ist. Prüfen Sie die Straßenbedingungen vor der Fahrt, besonders wenn Sie die Zufahrt zur Ermita in Ihre Planung einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: San Juan De Plan, Barbastro, Parzán, Sin, La Puebla De Castro, Santoréns, Charo, Salillas.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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