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Gines: Kirchenkunst, Keramikroute und Rocío-Tradition

Unterkünfte in Gines

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchenkunst, Keramik und die Rocío-Tradition geben einer Reise nach Gines unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte. Dazu gehören eine spätmudéjarische Kirche mit Kunstwerken aus verschiedenen Jahrhunderten, eine Route mit bemalten Keramiktafeln und die touristische Messe „Una Pará en Gines“.

Kirche und Kunstwerke in Gines

Die Parroquia de Nuestra Señora de Belén ist eine spätmudéjarische Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde über einem älteren Bau errichtet und im 17. Jahrhundert in der Renaissance umgebaut. Die Baugeschichte umfasst damit mehrere zeitlich unterscheidbare Phasen, die sich als eigener Schwerpunkt neben den Kunstwerken im Inneren betrachten lassen.

Der Hauptaltar der Kirche ist im Rokokostil gestaltet. In seiner Mitte steht ein anonymes Bild von Nuestra Señora de Belén, das aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert stammt. Ein weiteres Werk ist „La Ascensión de Cristo“: Das Gemälde von Domingo Martínez, einem Maler aus Sevilla, ist auf 1725 datiert und zählt dort vielleicht zu den herausragendsten Gemälden. Zusammen bieten Altar und Gemälde unterschiedliche Anhaltspunkte, um die Kunstgeschichte der Kirche zeitlich einzuordnen.

Die Ermita de Santa Rosalía

Ein weiterer historischer Sakralbau ist die 1723 errichtete Ermita de Santa Rosalía, die zu den emblematischsten und geschichtsträchtigsten Bauwerken des Ortes zählt. Ihr Grundriss ist basilikal. Im Inneren befindet sich ein barocker Hauptaltar mit Santa Rosalía als zentraler Figur. So lassen sich an der Ermita sowohl die Grundrissform als auch die Gestaltung des Altars als eigene architektonische und künstlerische Aspekte wahrnehmen.

Ruta de las Sevillanas de Gines

Die Ruta de las Sevillanas de Gines verbindet lokale Sevillanas mit Keramikkunst: 17 Sevillanas von Gines sind auf ebenso vielen handbemalten, kunsthandwerklich gefertigten Keramiktafeln dargestellt. Die Tafeln stammen von der Keramikerin María Ángeles Garrido Peña. Die Route ist in den Straßen Conde de Ofalia, Alcalde José Antonio Cabrera und Blas Infante zu sehen. Liedgut, handwerkliche Gestaltung und die genannten Straßen bilden dabei unterschiedliche Bezugspunkte der Route.

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Una Pará en Gines

„Una Pará en Gines“ ist eine touristische Messe von großer Bedeutung für den Ort. Sie dreht sich um die Natur und die große Rocío-Tradition von Gines. Die Veranstaltung dauert vier Tage und umfasst zahlreiche Aktivitäten für alle Zielgruppen. Damit setzt die Messe einen anderen Schwerpunkt als die Kirchen und die Keramikroute. Wenn Sie Ihre Reise mit der Veranstaltung verbinden möchten, prüfen Sie vorab Termine und konkretes Programm.

Orientierung und Verbindung nach Sevilla

Die Plaza de España wurde zusammen mit der Calle Real zur Fußgängerzone gemacht. Für die Orientierung in Gines ist diese Information ebenso nützlich wie die Kenntnis der benannten Straßen der Sevillanas-Route. Die regionale Verkehrsbehörde führt die Linie M-160 als Verbindung zwischen Gines und Sevilla. Prüfen Sie vor Ihrer Fahrt den Fahrplan, um Ihre Planung daran auszurichten.

Hotels in Gines suchen

Bei der Suche nach einem Hotel in Gines können Sie zunächst Ihren Reiseanlass festlegen: Kirchen und Kunstwerke stehen für einen kulturgeschichtlichen Schwerpunkt, während „Una Pará en Gines“ Natur und Rocío-Tradition zusammenführt. Liegt Ihr Aufenthaltstermin im Zusammenhang mit der Messe, beziehen Sie die Veranstaltungstermine in Ihre Planung ein.

Weitere Reiseziele entdecken: El Madroño, Villamanrique De La Condesa, Huévar Del Aljarafe, El Castillo De La Guardas, Pruna, El Cuervo De Sevilla, Estepa, Cerro de Hierro.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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