Zum Inhalt

Arbon am Bodensee

Unterkünfte in Arbon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Arbon liegt auf einer Halbinsel am Südwestufer des Bodensees zwischen Romanshorn und Rorschach. Die Stadt gilt als historisch und ist Bezirkshauptort des Bezirks Arbon im Kanton Thurgau. Für Ihre Reiseplanung stehen verschiedene Seiten des Ortes im Mittelpunkt: das Schloss und die Stadtgeschichte, Sammlungen zur regionalen Industrie, die Fundstelle Bleiche 3 sowie Aktivitäten am See.

Schloss, Geschichte und Sammlungen

Das Historische Museum Arbon befindet sich im mittelalterlichen Schloss Arbon, zu dem ein Wehrturm gehört. Es gilt als grösstes lokal- und regionalhistorisches Museum des Thurgaus. Seine Dauerausstellung behandelt 5500 Jahre Siedlungsgeschichte am Bodensee. Wer die Geschichte der Region in den Mittelpunkt des Aufenthalts stellt, findet hier einen weit gefassten zeitlichen Überblick. Ausstellungsthemen können sich ändern. Der Aufstieg in die Turmstube bietet einen Panoramablick; Wartungsarbeiten können den Zugang beeinflussen. Prüfen Sie deshalb vor einem Besuch die Zugänglichkeit der Turmstube.

Auch die Mauern des Schlosses verweisen auf eine ältere Geschichte: Seine Nord- und Westmauern stehen auf den Fundamenten eines römischen Kastells. Das Saurer Museum setzt einen anderen Akzent. Es zeigt Nutzfahrzeuge und Motoren sowie Stick- und Webmaschinen, die in Arbon hergestellt wurden. Zur Sammlung gehören rund 20 historische Fahrzeuge, darunter Lastwagen, Busse, Militär- und Feuerwehrfahrzeuge sowie Postautos. Umfang und Zusammensetzung der Sammlung können sich leicht verändern. So stehen im Stadtbild und in den Museen Baugeschichte, Verkehr und lokale Produktion nebeneinander.

Bleiche 3 und die Siedlungsgeschichte

Die Fundstelle Bleiche 3 gibt der langen Siedlungsgeschichte eine konkrete Dimension. Sie stammt aus der Übergangszeit zwischen der Pfyner und der Horgener Kultur und wird auf 3384 bis 3370 v. Chr. datiert. Besonders gut erhalten ist die Siedlung durch die archäologischen Befunde. Bei Ausgrabungen wurden die Umrisse von 26 Häusern freigelegt, die in vier Reihen angeordnet und durch einen Brand zerstört worden waren.

Die Fundschichten liegen unter einem Parkplatz und einigen Gebäuden, verborgen unter mehreren Metern Sediment. Ein Hinweisschild informiert vor Ort über die Fundstelle. Wenn Sie Bleiche 3 einordnen möchten, gehören daher sowohl die Befunde aus den Ausgrabungen als auch die heutige Lage der Fundschichten zum Bild: Die Hausumrisse erzählen von der damaligen Siedlung, während das Schild auf den geschützten Fundort hinweist.

Altstadt, See und Hafen

Der Arbori Rätselweg führt durch die Arboner Altstadt und am See entlang. Unterwegs lösen die Teilnehmenden Rätsel und Aufgaben. Damit verbindet der Weg zwei konkrete Bezugspunkte des Ortes, ohne dass seine Stationen auf ein einzelnes Thema beschränkt sind: Sie begegnen der Altstadt und zugleich der Uferlandschaft. Wer Arbon mit dem Velo erkundet, kann den Bodenseeradweg einbeziehen; Arbon liegt direkt an dieser Route.

Anzeige

Der Hafen Arbon verfügt über 650 Liegeplätze und 30 Gästeplätze und gehört zu den grössten Häfen am Schweizer Bodenseeufer. Für aktuelle Liegeplatzverhältnisse lohnt es sich, die Angaben vor der Anreise zu prüfen. Auch die Bodenseeregion lässt sich mit Fähren oder Kursschiffen erkunden. Eine Schifffahrt kann mit einer Velotour oder einer Wanderung verbunden werden. Prüfen Sie für die konkrete Planung den aktuellen Fahrplan.

Badeanlagen und Mostereigeschichte

Das Schwimmbad Arbon bietet direkten Seezugang, ein 50- und ein 33-Meter-Schwimmbecken, ein Nichtschwimmerbecken und ein Kinderplanschbecken. Zur Anlage gehören ausserdem eine Riesenrutschbahn und ein 10-Meter-Sprungturm. Das Schwimmbad wird saisonal betrieben; prüfen Sie vor dem Besuch, welche Anlagen in Betrieb sind. Die unterschiedlichen Becken und der Seezugang geben dem Badeangebot mehrere konkrete Facetten, ohne dass Sie dafür ein bestimmtes Programm voraussetzen müssen.

Das MoMö – Schweizer Mosterei- und Brennereimuseum vermittelt die Möhl-Genusswelt informativ und interaktiv. Die Ausstellung zeigt das Pressen von Äpfeln und Birnen, von Verfahren früherer Jahrhunderte bis zu modernen Methoden der Saftherstellung. Sie gibt ausserdem Einblicke in traditionelle und moderne Cider-Spezialitäten sowie in die alte Kunst, Obstbrände und Destillate zu brennen. So ergänzt die Mosterei- und Brennereigeschichte die Museumsangebote zu Stadt, Verkehr und Siedlung um ein weiteres Thema: die Verarbeitung von Früchten. Programmdetails können sich ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Hefenhofen, Romanshorn, Dozwil, Amriswil, Egnach, Uttwil, Sommeri, Horn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arbon.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.