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Claro: Klosterweg, Kirchenkunst und Talblick

Unterkünfte in Claro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Claro verbindet einen Weg zum Benediktinerkloster Santa Maria Assunta mit einem weiten Blick über das Rivieratal und einer vielfältigen Kirchengeschichte. Oberhalb des Ortes steht das Kloster auf einem Felsvorsprung inmitten von Kastanienwäldern. Von dort reicht der Blick über das Rivieratal von Bellinzona bis Biasca. So treffen in Claro Landschaft, Wegverlauf und historische Bauwerke aufeinander.

Der Weg zum Kloster und seine Landschaft

Der Weg zum Kloster beginnt in Claro unmittelbar hinter der Sant’Ambrogio-Kirche am Ortsende. Die Route „Claro und sein Kloster“ ist 6,4 Kilometer lang; angegeben sind etwa 2 Stunden und 30 Minuten sowie 506 Höhenmeter Aufstieg. Sie führt zum Weiler Cavri und auf dem Rückweg durch Kastanienwälder. Länge, ungefähre Dauer und Höhenmeter geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung: Berücksichtigen Sie neben der Zeitangabe auch den ausgewiesenen Aufstieg.

Das Kloster ist dabei nicht nur das Ziel der Route, sondern auch ein markanter Punkt in der Landschaft oberhalb von Claro. Der Blick vom Kloster umfasst das Rivieratal von Bellinzona bis Biasca. Der historische Saumpfad zum Kloster gilt im gesamten Gebiet von Claro als der Weg mit der bedeutendsten historischen Substanz. Damit stehen die konkrete Routenbeschreibung über Cavri und die historische Bedeutung des Saumpfads jeweils für einen eigenen Aspekt des Weges.

Santa Maria Assunta: Kloster und Kunstwerke

Das Benediktinerkloster Santa Maria Assunta wurde 1490 gegründet und ist das älteste Kloster im Tessin. Die Kirche des Klosters stammt aus dem Jahr 1300. Zu ihrer Ausstattung gehören drei neoklassizistische Altäre und Wandmalereien aus dem späten 15. Jahrhundert. Die Pietà ist eine vergoldete und bemalte Skulpturengruppe aus Lindenholz. Sie befindet sich in einem Seitenaltar aus dem 15. oder 16. Jahrhundert.

Die unterschiedlichen Kunstwerke geben der Kirche eine vielschichtige historische Einordnung: Zu den Wandmalereien kommt die Pietà als plastische Arbeit aus Lindenholz. Ihre Datierung auf das 15. oder 16. Jahrhundert bleibt bewusst in dieser zeitlichen Spanne. Auch die Geschichte des Klosterbaus lässt sich über die überlieferten Jahreszahlen betrachten: Die Kirche stammt aus dem Jahr 1300, die Gründung des Klosters wird auf 1490 datiert.

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Kirchen und historische Spuren in Claro

Das Oratorio di S. Ambrogio wurde 1756 wiedererrichtet. Im Chor bewahrt es Fresken des aus dem Bleniotal stammenden Malers Carlo Biucchi, die 1863 teilweise von den Calgari überarbeitet wurden. Die Pfarrkirche der Heiligen Rochus und Sebastian entstand im 16. Jahrhundert über einem bereits bestehenden Oratorium und wurde 1970 restauriert. Ihre dekorativen Stuckarbeiten stammen vom Künstler G. B. Rezia da Porlezza aus dem 17. Jahrhundert.

Auch die Casaforte dei Magoria gehört zu den historischen Bauwerken Claro: Das spätmittelalterliche Gebäude stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist als lokales Kulturgut geschützt. Ein kantonaler Schutz wurde vorgeschlagen. Zu den archäologischen Überresten in Claro zählen ein megalithischer Kultplatz, eine befestigte eisenzeitliche Fundstelle am Zugang zu den Alpenpässen, mehrere Siedlungsterrassen aus verschiedenen Epochen und Nekropolen. Diese Funde zeugen von der regionalen Bedeutung Claro von der Vorgeschichte bis zum Hochmittelalter.

Besuch und Planung

Eine von Claro abfahrende Seilbahn ermöglicht den Zugang zum Kloster auch Menschen, die nicht zu Fuß gehen möchten oder können. Der Zugang kann saison- oder wetterabhängig sein; prüfen Sie deshalb vorab die aktuellen Bedingungen der Seilbahn. In der Pförtnerloge des Klosters werden hausgemachte Kekse, Konfitüren und Honig verkauft; das Angebot kann variieren. Auch die Routendaten können aktualisiert werden. Wenn Sie die Route planen, prüfen Sie die Angaben vor dem Aufbruch und berücksichtigen Sie die ausgewiesene ungefähre Dauer sowie den Aufstieg.

Weitere Reiseziele entdecken: Biasca, Cresciano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Riviera.

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