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Bombinasco: Ortsgeschichte und Bergbaupfad

Unterkünfte in Bombinasco

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bombinasco verbindet einen mittelalterlich geprägten Ortskern mit dem Oratorio della Santissima Trinità und dem Sentiero del Parco Minerario del Malcantone.

Lage und Siedlungsbild

Auf etwa 588 m ü. M. liegt Bombinasco unterhalb des Monte Lema am Südosthang des Motto Croce. Die Siedlung ist eine Exklave der ehemaligen Gemeinde Curio und befindet sich nordwestlich von Curio. Ihr Ortskern besitzt heute eine mittelalterliche Struktur.

Oratorio und historische Spuren

Das Oratorio della Santissima Trinità in Bombinasco wurde 1670 errichtet. Es besitzt einen barocken Hauptaltar aus Stuck mit einem Scagliola-Antependium, einem Werk von Giuseppe Maria Pancaldi aus Ascona. An der rechten Chorwand befindet sich ein Fresko, das auf 1810 datiert ist. Das Baujahr und die Datierung des Freskos markieren verschiedene Zeitpunkte innerhalb der Geschichte des Oratorio; der barocke Altar ergänzt die kunsthistorischen Details.

Die Ursprünge der Siedlung Bombinasco werden in die vorrömische Zeit datiert. Bei Froda wurden zwei Brandgräber anhand ihrer Urnen aus Speckstein in das 2. Jahrhundert n. Chr. datiert. Damit stehen die Siedlungsursprünge und ein archäologischer Befund bei Froda als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander.

Der Sentiero del Parco Minerario

Bombinasco ist der siebte Punkt des Sentiero del Parco Minerario del Malcantone. Der Weg wurde angelegt, um einen Teil der Bergbaugeschichte des Gebiets wiederzuentdecken. Entlang des Sentiero belegen Zeugnisse, dass die Ausbeutung unterirdischer Mineralressourcen in den Hügeln des Malcantone vor mindestens 2.000 Jahren durch die dort lebenden Kelten begann. So verbindet der Weg einen benannten Punkt in Bombinasco mit einem weit zurückreichenden historischen Thema der Region. Prüfen Sie vor einer geplanten Tour die Wegdetails.

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Die Aurifodina südlich von Bombinasco liegt auf einem schmalen, steilen, bewaldeten Rücken zwischen den Bacheinschnitten der Froda im Westen und Val Grande beziehungsweise Valle del Mulino im Osten. Diese Landschaftsform gehört zur räumlichen Einordnung der Aurifodina und gibt dem Bergbauthema einen konkreten geografischen Rahmen. Laut einer archäologischen Studie bedecken die Aufschüttungen etwa 5.000 Quadratmeter: Sechs liegen westlich des Weges und sind deutlich sichtbar; eine kleinere liegt auf der anderen Seite und ist weniger gut sichtbar. Die Sichtbarkeit kann sich seit der Untersuchung verändert haben.

Wanderwege und Laghetto im benachbarten Astano

Die Exklave Bombinasco grenzt an Astano. Dort beginnen zahlreiche Wanderwege durch das Malcantone; außerdem gibt es den kleinen Laghetto, in dem Baden und Angeln möglich sind. Damit stehen in der benachbarten Ortschaft andere Aktivitäten im Vordergrund als die Siedlungs- und Bergbaugeschichte Bombinascos.

Für Ihre Reiseplanung ergeben sich so unterschiedliche Schwerpunkte: Der Sentiero führt thematisch in die Bergbaugeschichte, während Astano Wanderwege und die Möglichkeiten am Laghetto bietet. Welche dieser Facetten Sie stärker interessiert, kann Ihnen helfen, Bombinasco im Rahmen Ihrer Reise durch das Malcantone einzuordnen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Curio Ti.

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