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Paspels: Geschichte, Burgenweg und Canovasee

Unterkünfte in Paspels

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit und der Römerzeit belegen, dass das Gebiet um Paspels bereits in diesen Epochen besiedelt war.

File:Paspels Pavillon.JPG File:Paspels Pavillon.JPG Foto: upload by Adrian Michael via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Geschichte

Paspels wurde erstmals 1237 als "villa Pascuals" urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit war die Burg Alt Sins der Mittelpunkt des umfangreichen Besitzes der Freiherren von Vaz im Domleschg. Als Pfarrkirche von Paspels wurde die Kapelle St. Lorenz ebenfalls 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Eine erste Kapelle an der Kapelle St. Lorenz stand vermutlich bereits im 7. Jahrhundert.

Schloss Paspels wurde vermutlich von Jahn Victor von Travers-Ortenstein um 1695 erbaut und um 1730 von seinem gleichnamigen Sohn umfassend umgebaut.

Kultur

Die Kapelle St. Maria Magdalena ist eine romanische Saalkirche mit einer halbrunden, sehr niedrigen, mit Steinplatten gedeckten Apsis. In ihrem Inneren sind frühgotische Wandmalereien des Waltensburger Meisters aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts erhalten.

Bei der Kapelle St. Lorenz ist der Schlüssel beim Denner-Laden in Paspels an der Domleschgerstrasse 71 hinterlegt. Von der Bushaltestelle Paspels, Dorf ist die Kapelle zu Fuss etwa 20 Minuten entfernt.

Burgen

Die vermutlich Ende des 12. Jahrhunderts erbaute Burg Alt Sins war ursprünglich Sitz einer kleinen Grundherrschaft, die aus dem Hof Paspels hervorgegangen war. Sie wurde 1285 erstmals urkundlich erwähnt. Von Alt Sins sind die Ruinen eines viergeschossigen Wohnturms mit Ringmauer erhalten.

Die Burg Neu Sins / Canova wurde vermutlich von den Herren von Vaz in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Von Neu Sins / Canova ist noch die Hälfte des viergeschossigen Wohnturms mit Resten einer Kamin- und Ofenanlage sowie einer viereckigen, in den Felsgrund gebauten Zisterne erhalten. Die Ruine Neu Sins / Canova liegt auf Privatgrund und ist nicht öffentlich zugänglich, kann aber vom Burgenweg Domleschg aus besichtigt werden.

Wege und Wasser

Die Wanderung von Tomils via Paspels nach Scharans erreicht nach einer Waldpassage und einem kurzen Aufstieg den Dorfrand von Paspels. Ein schmaler Pfad führt weiter zum Turm der Burgruine Alt Sins hinauf.

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Der Burgenweg Domleschg kann etappenweise und in Kombination mit dem Postauto erkundet werden. Seine Route umfasst unter anderem den Canovasee und Paspels. Alt Sins liegt direkt am Burgenweg Domleschg und ist auf eigene Verantwortung zugänglich.

Von der Bushaltestelle Paspels (Post) führt der Weg über einen Naturweg zum Canovasee und dauert zu Fuss etwa 15 Minuten. Der Canovasee ist ein warmer Badesee, der im Sommer weit über 20 Grad erreicht. Er ist ganzjährig zugänglich; während der Badesaison bietet ein Kiosk Glacé, Getränke, Hot Dogs, regionale Grillwürste, hausgemachte Backwaren und verschiedene Süssigkeiten an.

Landschaft

Das ehemalige Gemeindegebiet von Paspels liegt auf einer Terrasse über dem rechten Ufer des Hinterrheins am Westhang des Stätzerhorns. Auf dem ehemaligen Gemeindegebiet entfielen von insgesamt 457 ha 259 ha auf Wald und Gehölze, 152 ha waren landwirtschaftlich nutzbar, 28 ha waren Siedlungsfläche und 18 ha unproduktive Fläche, meist Gebirge.

In Paspels werden vorwiegend Viehwirtschaft und Ackerbau sowie etwas Obst- und Weinbau betrieben.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele: Masein, Ausserferrera, Cazis, Andeer, Almens, Sufers, Avers, Tschappina

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