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Setubal zwischen Römerzeit, Arrábida und Küste

Unterkünfte in Setubal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Römische Siedlungsspuren, Klosterarchitektur und die Landschaft der Serra da Arrábida eröffnen in Setubal unterschiedliche Zugänge zu Geschichte und Natur. Für Ihren Hotelaufenthalt können Sie die geplanten Besuche voranstellen: Das Angebot an Themen reicht von archäologischen Orten und Kulturbauten bis zu Wanderungen und maritimer Geschichte. Die Halbinsel Tróia ist per Boot oder auf der Straße über Alcácer do Sal, Grândola oder Santiago do Cacém erreichbar.

Römische Orte und Baugeschichte

Die Besiedlung Miróbrigas reicht von der späten Bronze- und Eisenzeit bis ins 4. Jahrhundert n. Chr. In der römischen Phase umfasste der Ort ein Forum, Thermen und eine Herberge; heute gibt es dort ein Besucher- und Interpretationszentrum. Das Sítio Arqueológico de Miróbriga ist dienstags bis samstags von 09:00 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr sowie sonntags von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt 30 Minuten vor Schließung. Prüfen Sie die Zeiten vor Ihrer Anreise.

Die Römischen Ruinen von Tróia umfassen ein Areal, das als größtes industrielles Zentrum für das Einsalzen von Fisch im Römischen Reich beschrieben wird. Genutzt wurde es bis zum 6. Jahrhundert. Auf der Halbinsel und in Miróbriga begegnen Ihnen damit unterschiedliche Zeugnisse römischer Besiedlung.

Das Museu de Setúbal ist im als Nationaldenkmal klassifizierten Convento de Jesus untergebracht. Es widmet sich der Geschichte des Gebäudes sowie der lokalen und nationalen Geschichte und der globalen Kunstgeschichte. Der Bau des Convento begann 1490 auf Initiative von Justa Rodrigues Pereira, um Ordensfrauen aufzunehmen; der Entwurf wird Diogo Boitaca zugeschrieben. Führungen für Gruppen werden ganzjährig nach vorheriger Anmeldung angeboten.

Landschaft und Wege in der Arrábida

Der Parque Natural da Arrábida umfasst rund 17.000 Hektar, darunter mehr als 5.000 Hektar Meeresfläche, und erstreckt sich über Gebiete der Concelhos Palmela, Sesimbra und Setúbal. Im Park befindet sich eines der seltenen Beispiele mediterraner Macchie in Portugal. In der Serra do Risco liegt eine 380 Meter hohe Küstenklippe, die als höchster Punkt der portugiesischen Festlandküste gilt. An der Küste, wo die Serra da Arrábida auf das Meer trifft, liegen die Strände Figueirinha, Galapos und Portinho da Arrábida.

Die Grande Rota da Arrábida ist rund 60 Kilometer lang und verbindet Setúbal mit dem Cabo Espichel. Das Wegenetz Arrábida Walking Trails im Concelho de Setúbal umfasst rund 44 Kilometer: vier kurze Rund- und Streckenwege, die natürliche oder historische Sehenswürdigkeiten verbinden. Die Längen geben Ihnen einen ersten Maßstab für unterschiedliche Wanderpläne; Zustand und Zugang können variieren. Prüfen Sie vor dem Gehen die aktuelle Situation.

Auch das Núcleo Interpretativo der Jazida de Icnofósseis da Pedreira do Avelino im Zambujal bietet einen naturkundlichen Anlaufpunkt: Es gehört zu den sieben Naturdenkmälern Portugals. Im Parque Natural da Arrábida organisieren akkreditierte Unternehmen außerdem Aktivitäten wie Höhlenforschung, Tauchen und Klettern. Erkundigen Sie sich bei den Anbietern nach der aktuellen Verfügbarkeit.

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Burgen und religiöses Erbe

Das Castelo de Palmela liegt an einem der höchsten Punkte der Serra da Arrábida; der Zugang ist kostenlos. Bestätigen Sie die Angaben vor Ihrem Besuch. Die Mauern des Castelo de Sesimbra bieten einen einzigartigen Ausblick auf den Ort und das Meer. Die Fortaleza de Santiago wurde im Juli 2014 nach einer vollständigen Restaurierung für die Öffentlichkeit geöffnet. Sie bietet ein regelmäßiges Kulturprogramm mit Ausstellungen, Musikveranstaltungen, Animationen, Empfängen und Konferenzen. Für konkrete Termine lohnt ein Blick auf den Veranstaltungskalender.

Zum Komplex des Castelo de Alcácer do Sal gehören Klosterruinen und die romanisch-gotische Igreja de Santa Maria do Castelo aus dem 13. Jahrhundert. Erhaltene Stampflehm- und Mauerwerksmauern umgeben einen Teil der Ortschaft; die Alcáçova wurde zu einem Kloster umgebaut. Das Convento da Arrábida wiederum wurde vom 16. bis zum 19. Jahrhundert von Franziskanermönchen bewohnt. Der Marienkult im Santuário de Nossa Senhora do Cabo Espichel, auch Santuário de Nossa Senhora da Pedra Mua genannt, reicht bis ins Jahr 1410 zurück.

Meereskultur und Azeitão

Das Museu Marítimo de Sesimbra präsentiert maritimes und fischereibezogenes Kulturerbe, das zu einem großen Teil durch die enge Zusammenarbeit mit der Fischergemeinschaft entstanden ist. Im Estuário do Sado lebt ganzjährig eine Population von Tümmlern. Bei geführten Bootsfahrten auf dem Fluss sind sie leicht zu beobachten; Sichtungen sind jedoch nicht garantiert und unterliegen Schutzregeln.

Die Rota dos Vinhos da Costa Azul führt nach Azeitão, wo Besucher lokale Käsesorten probieren können. Mit Azeitão werden außerdem Azulejos, Käse, Torten, Wein mit besonderem Schwerpunkt auf Moscatel sowie die Esses de Azeitão als regionale Qualitätsprodukte verbunden.

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Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele entdecken: Porto Covo, Tróia, Almada, Abela, Alcácer Do Sal, Santiago Do Cacém, Castelo, Palmela, Seixal, Setubal, Sines, Grândola, Alcochete, Canha, Santo André, Montijo, Moita, Trafaria, Portinho Da Arrábida, Fernão Ferro, Almada, Costa da Caparica, Palhais, Barreiro, Zambujal de Cima, Comporta, Sesimbra.

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