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Caldas da Rainha: Thermalgeschichte, Keramik und Kultur

Unterkünfte in Caldas da Rainha

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Caldas da Rainha lässt sich über Thermalgeschichte, Keramik und öffentliche Kultur entdecken. Das Hospital Termal Rainha D. Leonor, mehrere Museen und historische Märkte setzen unterschiedliche Akzente. So können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie sich stärker für die Entstehung des Thermalwesens, für Kunstsammlungen oder für das Marktangebot interessieren.

Thermalgeschichte und die Mata Rainha Dona Leonor

Das Hospital Termal Rainha D. Leonor wurde 1485 von Königin D. Leonor gegründet und ist das älteste noch betriebene Thermalhospital der Welt. Zu den angebotenen Wellnessbehandlungen zählen Massagen, Vollbäder und Vichy-Duschen. Auch die Architektur erzählt von verschiedenen Epochen: Das Hospital bewahrt Elemente der Gotik, der Renaissance, des Neoklassizismus und des Barock. Gründungsgeschichte, erhaltene Baustile und Behandlungen geben unterschiedliche Einblicke in das Haus.

Mit der Mata Rainha Dona Leonor reicht diese Geschichte über das Hospital hinaus. Die Mata wurde im 16. Jahrhundert als Erweiterung des Krankenhauses angelegt und sollte zugleich die Quellen schützen, die das Hospital versorgen. Damit ist der Schutz der Quellversorgung Teil ihrer Entstehungsgeschichte.

Museen zwischen Stadtgeschichte und Keramikkunst

Das Museu do Hospital e das Caldas ist in der ehemaligen Casa Real untergebracht und zeichnet die Gründung und Entwicklung von Caldas da Rainha nach. Einen anderen Schwerpunkt setzt das Museu José Malhoa: Es befindet sich in Portugals erstem Gebäude, das eigens für eine museale Nutzung entworfen wurde. Seine Dauerausstellung umfasst Malerei und Skulptur des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Keramik. Zum kulturellen Programm des Museums gehören Führungen, Konzerte, Vorträge und Filmvorführungen, die seine Sammlungen und Wechselausstellungen unterstützen.

Das Museu da Cerâmica ist in der Quinta Visconde de Sacavém untergebracht, einem historistischen architektonischen Ensemble aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Quinta liegt nahe dem Parque D. Carlos I und der ehemaligen Fábrica Bordalo Pinheiro. Die Sammlung umfasst Keramiken aus Caldas da Rainha sowie einen Bestand mit Werken von Rafael Bordalo Pinheiro. So stehen die Keramiktradition des Ortes und das Werk des Künstlers im Mittelpunkt dieses Museums.

Skulptur, Baukunst und öffentliche Kultur

Im Museu Barata Feyo wird das Werk des Bildhauers anhand von drei Themen vermittelt: Porträt, offizielle Skulptur und religiöse Skulptur. Das Centro de Artes vereint die Ateliers-Museen António Duarte und João Fragoso, die Museus Barata Feyo und Leopoldo de Almeida sowie das Espaço da Concas und die Casa Amarela. Dort finden Ausstellungen, Workshops und Events statt. Die verschiedenen Räume verbinden damit mehrere künstlerische Schwerpunkte mit einem Veranstaltungsprogramm.

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Auch einzelne Bau- und Kunstwerke setzen eigene Akzente. Die Igreja de Nossa Senhora do Pópulo ist seit 1910 ein Nationaldenkmal. Die Rota Arte Pública de Ferreira da Silva umfasst ein großes, farbenfrohes Kachelmosaik in der Eisenbahnunterführung der Stadt. Der letzte und imposanteste Brunnen der Chafarizes Joaninos in der Rua Diário de Notícias zeichnet sich durch seine Größe, fünf Ausläufe, Voluten und kaskadenförmige Becken aus.

Der Parque D. Carlos I verfügt über Bereiche für kulturelle und sportliche Veranstaltungen. Das Museu do Ciclismo bewahrt Dokumente über den Cycloclube Caldense von 1901, das I Porto-Lisboa von 1911 und die ersten Austragungen der Volta a Portugal. Damit umfasst das kulturelle Angebot neben Kunst und Architektur auch dokumentierte Themen der Radsportgeschichte.

Märkte und lokale Produkte

Die Praça da Fruta ist ein täglicher Freiluftmarkt, der seit dem 15. Jahrhundert besteht. Angeboten werden frische Erzeugnisse, hausgemachtes Brot, Blumen und Kunsthandwerk. Da sich der Tagesplan ändern kann, prüfen Sie die Marktzeiten vor Ihrem Besuch. Der Mercado do Peixe setzt einen anderen Schwerpunkt: Dort gibt es Fisch und Meeresfrüchte aus regionalen Fischauktionen. Die beiden Märkte unterscheiden sich damit sowohl durch ihr Angebot als auch durch ihre jeweilige Ausrichtung.

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