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Budens entdecken: Kulturerbe und Natur

Unterkünfte in Budens

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Reise nach Budens bieten historische Bauformen, Mühlengeschichte und Wege unterschiedliche thematische Anknüpfungspunkte; Naturorte liegen auch im Umfeld. Je nachdem, ob Sie sich für Architektur, längere Rundwege oder eine kürzere naturkundliche Route interessieren, ergeben sich verschiedene Schwerpunkte.

Architektur und Geschichte

Die Igreja de São Sebastião ist ein einschiffiger Sakralbau aus dem 16. Jahrhundert, der dem heiligen Sebastian geweiht ist. Im Inneren befinden sich zwei kunstvoll gearbeitete manuelinische Weihwasserbecken aus derselben Epoche. Das Portal trägt die Jahreszahl 1762 und gilt als eines der schönsten Beispiele der Skulpturkunst des 18. Jahrhunderts in der Algarve. So lassen sich an einem Bauwerk sowohl die ältere Kirchenanlage als auch eine deutlich spätere Arbeit am Portal unterscheiden.

Die Moinho da Torre verbindet eine lange Betriebsgeschichte mit einer späteren Rekonstruktion: Bis 1958 war die Mühle in Betrieb, im 21. Jahrhundert wurde sie rekonstruiert und ist weiterhin voll funktionsfähig. Ihre kreisförmige Steinarchitektur umfasst zwei Stockwerke; die Wände sind bis zu 95 Zentimeter dick. Grundriss, Höhe und Wandstärke geben einen konkreten Eindruck von der Bauweise, ohne dass die Mühlengeschichte auf ihr Alter allein reduziert wird.

Auch die Fonte Milenar bietet verschiedene Details: Zu ihr gehört eine rechteckige Viehtränke aus rotem Sandstein. An ihr sind Schleifspuren vom Schärfen von Axtklingen zu sehen. Die Fonte Milenar liegt wenige Dutzend Meter südlich von römischen Becken, die wahrscheinlich Teil einer Thermalanlage waren. Die Quelle ist zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Auto erreichbar.

Bei der Ermida de Santo António ist die Bauzeit nur als wahrscheinlich einzuordnen: Sie wurde vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet und der Pfarrei Budens angegliedert. Über dem Altarbereich befindet sich ein mit Ziegeln gedecktes Gewölbe. Die Capela de Santo António war für die Einwohner ein wichtiger Ort des Glaubens und wurde früher für Taufen und Hochzeiten genutzt. Die Ermida liegt am Rand des Dorfes Budens auf einem Kirchplatz mit einer Treppe.

Rundwege mit unterschiedlichen Zeitbudgets

Für einen längeren Wandertag stehen zwei Rundwege mit klar unterscheidbaren Angaben zur Auswahl. Der PR8 VBP Trilho dos Dinossauros ist 10 Kilometer lang, dauert 3 Stunden und 10 Minuten und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Der PR7 VBP Trilho dos Romanos e dos Piratas umfasst 14 Kilometer und ist mit 5 Stunden angegeben; sein Schwierigkeitsgrad wird als leicht eingestuft. Der längere Weg ist demnach auch mit einer längeren Dauer verbunden, wird aber leichter bewertet als der kürzere PR8. Länge allein sagt hier also nicht aus, wie der Schwierigkeitsgrad eingeordnet ist.

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Eine andere Größenordnung hat die Estação da Biodiversidade da Boca do Rio in der Umgebung von Budens: An der Praia da Boca do Rio beginnt ein etwa 2 Kilometer langer Rundwanderweg. Informationstafeln dienen als feldführerartige Orientierung zu einigen dort vorkommenden Tieren und Pflanzen. Damit unterscheidet sich diese Route sowohl durch ihre ungefähre Länge als auch durch den Schwerpunkt auf Naturbeobachtung von den beiden längeren Rundwegen.

Landschaft und weitere Orte im Umfeld

Das Feuchtgebiet Paul da Lontreira, auch Paul de Budens genannt, ist etwa 134 Hektar groß und nach den dort vorkommenden Fischottern benannt. An der Praia da Boca do Rio münden die drei Wasserläufe Ribeira de Vale Barão, Ribeira de Vale de Boi und Ribeira de Budens; dort entstand das als Paul da Lontreira bekannte Feuchtgebiet. Die Landschaft lässt sich so auch über die Namen und den Verlauf der Wasserläufe einordnen.

In der Umgebung von Budens liegen zudem Küstenorte mit unterschiedlichen historischen und landschaftlichen Bezügen. Die Praia das Furnas ist nach den Küstenhöhlen in ihren Kalksteinklippen benannt und liegt vollständig im Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Bei der Praia da Boca do Rio wurden 1632 die Ruínas do Forte de São Luís de Almádena zum Schutz der Thunfischfischerei am angrenzenden Strand errichtet. An der Praia da Salema ist am westlichen Ende auf einer Platte am Fuß der Treppe zum Strand ein deutlich sichtbarer Weg mit Dinosaurier-Fußabdrücken zu sehen.

Diese Orte setzen unterschiedliche Akzente: Die Mündung und das Feuchtgebiet stehen für Wasserläufe und Natur, die Ruinen für die Geschichte der Thunfischfischerei und die Spuren bei Salema für einen konkreten paläontologischen Fund. Zusammen mit den architektonischen Einzelheiten und den unterschiedlich langen Rundwegen können Sie Ihre Reise nach Budens nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.

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