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Covide: Landschaft und historisches Erbe

Unterkünfte in Covide

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Covide liegt im Gebiet des Nationalparks Peneda-Gerês. Die Veiga da Santa befindet sich zwischen Häusern, die über viele Generationen hinweg entstanden sind, und erhaltenen Eichenhainen. So treffen im Landschaftsbild gewachsene Siedlungsstrukturen und bewahrte Naturmerkmale aufeinander. Zum Charakter des Ortes gehören außerdem schmale Gassen, ländliche Nutzbauten und historische Stätten aus unterschiedlichen Epochen. Wenn Sie Landschaft und Kulturerbe in den Mittelpunkt Ihrer Reise stellen möchten, bietet Covide dafür konkrete Anknüpfungspunkte.

Landschaft und ländlicher Charakter

Im Ortsinneren verlaufen schmale Gassen mit altem Pflaster, portugiesischem Calçada-Pflaster oder festgetretener Erde. Covide bewahrt außerdem weiterhin genutzte ländliche Strukturen wie Wassermühlen und Espigueiros. Zusammen mit den über Generationen entstandenen Häusern prägen diese Elemente den Ort nicht nur durch einzelne historische Bauwerke, sondern auch durch fortbestehende ländliche Formen. So umfasst der Charakter Covides sowohl die Gassen und Wohnstrukturen als auch Mühlen und Espigueiros.

Auch die Porta-Santo-Brücke gehört zu den markanten Bauwerken der Gegend. Sie liegt am Ribeira de Rodas an der Grenze zwischen den Pfarrgemeinden Carvalheira und Covide. Ihre Lage an einem Wasserlauf und an einer Gemeindegrenze gibt ihr einen eigenen Bezugspunkt innerhalb der Landschaft Covides.

Kulturerbe und religiöse Traditionen

Die Matriz von Covide ist etwa vier Jahrhunderte alt; ihre Patronin ist Santa Marinha. Die Matriz besitzt einen Altar im Renaissance-Stil. Die Kapelle do Calvário wurde 1887 erbaut und Senhor dos Desamparados sowie Senhora das Angústias gewidmet. Die Kapelle Santa Eufémia stammt wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert. Damit stehen in Covide Bauwerke mit unterschiedlichen zeitlichen Bezugspunkten nebeneinander: eine ungefähr vier Jahrhunderte alte Matriz, eine genau datierte Kapelle und eine wahrscheinlich ältere Kapelle.

Das Fest Santa Eufémia wird dem Monat September zugeordnet. Wenn Sie Ihre Reise daran ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine vor der Anreise. Ein weiterer religiöser Bezugspunkt ist der Penedo da Santa bei den Pegadas de Sta. Eufémia: Er ist gekennzeichnet und dient als Kultstätte.

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Wanderweg und historische Epochen

Der Wanderweg PR1 Cidade da Calcedónia verläuft im Gebiet der Pfarrgemeinde Covide. Calcedónia war eine befestigte Siedlung aus der Eisenzeit, die später von den Römern besetzt wurde. Das Castelo de Bouro, auch Castelo de Covide genannt, ist ein eigener historischer Bezugspunkt: Es war eine hölzerne militärische Anlage aus dem 12. Jahrhundert. Die Überreste liegen auf dem Monte Castelo auf 890 Metern Höhe. Die zeitliche Einordnung führt damit von der eisenzeitlichen Siedlung und ihrer späteren römischen Besetzung bis zu einer militärischen Anlage des Mittelalters.

Ein weiteres Zeugnis der römischen Zeit ist der Marco miliário de Covide e Campo, der zur Via Romana XVIII gehört. Sein früherer Standort lag an der Straße zwischen Covide und São João do Campo; heute befindet er sich an der Grenze der Pfarrgemeinden Covide und Campo. Die beiden Ortsangaben beschreiben unterschiedliche Stationen seiner Geschichte. Im weiteren Kontext des Kreises Terras de Bouro ist der portugiesische Abschnitt der Via XVIII / Geira zwischen den Meilen XIV und XXXIV als Nationaldenkmal klassifiziert.

Regionale Produkte

Im Centro de Promoção de Produtos Regionais werden regionale Agrar- und Handwerksprodukte angeboten beziehungsweise präsentiert. Damit umfasst das Ortsbild neben Landschaft, Architektur und historischen Spuren auch einen Bezug zu regionalen Erzeugnissen.

Weitere Reiseziele entdecken: Valdosende, Carvalheira.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Terras De Bouro.

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