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Calvos: Wanderrouten, Eiche und Kulturerbe

Unterkünfte in Calvos

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für eine Reise nach Calvos lassen sich Wanderungen, der Carvalho de Calvos und archäologische Zeugnisse als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. Die Routen unterscheiden sich anhand ihrer Länge und ihres Verlaufs; bei der Eiche stehen Art, Klassifizierung, geschätztes Alter und Lebensraum im Vordergrund.

Wandern: Länge und Verlauf vergleichen

Die GR 117 – Via Romana XVII ist eine lineare Route von 15 Kilometern. Als Gehzeit sind vier Stunden angegeben, ihr Schwierigkeitsgrad beträgt 3 von 5. Bei Botica in der Freguesia Calvos umfasst die Strecke einen beträchtlichen, gut erhaltenen Abschnitt gepflasterten Straßenbelags. Außerdem verläuft die GR über den Ribeiro do Pontido in Richtung Centro de Interpretação do Carvalho de Calvos.

Der Fußweg Itinerário Pedestre „Maria da Fonte“ verläuft auf derselben Strecke wie die Via Romana XVII. Die ähnlich benannte Kleine Route PR1 – Maria da Fonte ist durch ihren eigenen Start- und Endpunkt beschrieben: Sie beginnt und endet am Centro Interpretativo Maria da Fonte, führt durch die União de Freguesias de Calvos e Frades und ist insgesamt 12 Kilometer lang. Beim Vergleich der Streckenlängen stehen damit 12 Kilometer bei der PR1 und 15 Kilometer bei der GR 117 gegenüber.

Auch der Trilho dos Moinhos do Pontido führt am Ribeiro do Pontido entlang und passiert dort neun verfallene Wassermühlen. So unterscheiden sich die genannten Wege sowohl durch ihre Längenangaben als auch durch konkrete Merkmale ihres Verlaufs.

Carvalho de Calvos: Eiche und Umwelt

Der Carvalho de Calvos ist eine Stieleiche (Quercus robur), die seit dem 22. August 1997 als Baum von öffentlichem Interesse klassifiziert ist. Sie ist auch als Carvalha grossa oder Carvalha da Fondoua bekannt. Schätzungsweise gilt sie als älteste Eiche der Iberischen Halbinsel und als zweitälteste Europas.

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Die große Menge an Totholz macht den Carvalho de Calvos zu einem außergewöhnlichen Lebensraum für Hirschkäfer. In den Sommermonaten können dort zahlreiche Exemplare beobachtet werden. Das Centro de Interpretação do Carvalho de Calvos liegt in Calvos und wurde geschaffen, um die Eiche und die sie umgebenden Ökosysteme zu vermitteln. Es bietet Aktivitäten zur Umwelterziehung und Umweltsensibilisierung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Naturinteressierte können so die Baum- und Ökosystemthemen neben den Wanderwegen als eigenen Schwerpunkt der Reise betrachten.

Archäologische Zeugnisse

Ein poliertes Steinbeil aus der Mamoa da Tojeira in Calvos wird dem Neolithikum zugeordnet, genauer dem Zeitraum vom Ende des 4. bis zum Anfang des 3. Jahrtausends v. Chr. Ein anderes Zeugnis ist die Mamoa do Madorro, eine kreisförmige Struktur, die vermutlich ein neolithisches Tumulusmonument ist. Sie wurde 2006 in der Nähe des Carvalho de Calvos identifiziert und wird auf etwa das 4. Jahrtausend v. Chr. datiert.

Die beiden Beispiele verbinden archäologische Bezüge mit unterschiedlichen Formen: hier ein datiertes Steinbeil, dort eine Struktur mit einer ausdrücklich vermuteten Deutung als Tumulusmonument. Auch die Zeitangaben sind nicht gleich: Das Steinbeil wird in die Zeit vom Ende des 4. bis zum Anfang des 3. Jahrtausends v. Chr. eingeordnet, während die Mamoa do Madorro auf etwa das 4. Jahrtausend v. Chr. datiert wird.

Weitere Reiseziele entdecken: Guimarães, São Torcato, Guardizela, Caldelas, Briteiros (Santo Estêvão).

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Guimaraes.

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