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Pardilhó: Werften, Weberei und Hotels

Unterkünfte in Pardilhó

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Themen eines Aufenthalts in Pardilhó reichen vom traditionellen Bootsbau und der Geschichte der Igreja de São Pedro bis zur Weberei, zu Spaziergängen und Radtouren in flacher Landschaft und zu Stand-up-Paddling auf den Lagunen. Wer sich für lokales Handwerk interessiert, findet unterschiedliche Arbeitsbereiche: Bootsbau und Bemalung einerseits, vollständig von Hand ausgeführtes Weben andererseits. Für aktive Tage kommen Wege an Land und Möglichkeiten auf dem Wasser hinzu.

Bootsbau und Werftgeschichte

In Pardilhó gibt es weiterhin Werften, in denen Boote für das Meer und die Lagune gebaut werden, darunter Moliceiros. In zwei Werften nahe der Ribeira das Bulhas kann man den Bau und die Bemalung von Moliceiros, Bateiras und Xávega-Booten erleben. Damit richtet sich der Blick nicht allein auf fertige Boote: Bau und Bemalung sind zwei verschiedene Seiten des Werftgeschehens. Die genannten Typen machen deutlich, dass Moliceiros nicht die einzige Bootsform sind, die zu diesem Erlebnis gehört.

Auch ein früherer Arbeitsort gehört zur Pardilhóer Schiffbaugeschichte: Der ehemalige traditionelle Holzbootsbauplatz wurde wiederaufgebaut und in das Centro de Interpretação da Construção Naval umgewandelt. So zeigt sich der Schiffbau sowohl als fortbestehendes Handwerk in den Werften als auch durch die Umwandlung eines früheren Werftplatzes.

Kirche und Handwerk

Der Bau der heutigen Igreja de São Pedro de Pardilhó begann 1812. Am Tag des heiligen Petrus im Jahr 1835 wurden dort erstmals zwei Taufen gefeiert. Zwischen Baubeginn und diesem ersten Taufereignis liegen mehr als zwei Jahrzehnte; die Daten stehen somit für verschiedene Stationen der Kirchengeschichte. Die Igreja Paroquial de Pardilhó, auch Igreja de São Pedro genannt, ist eine Kirche des 19. und 20. Jahrhunderts. Zu ihrer baulichen Gliederung gehören Kirchenschiff, Chorraum und Sakristei.

In der Casa do Tear wird vollständig von Hand gewebt. Der Unterschied zum Schiffbau ist klar: Hier handelt es sich um Weberei, dort um den Bau und die Bemalung von Booten. Diese Gegenüberstellung führt zwei eigenständige Beispiele traditionellen Handwerks in Pardilhó zusammen.

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Wege, Markt und Lagune

Die flache Landschaft von Pardilhó eignet sich für Spaziergänge und Radtouren. Zu den Routen gehören die Grande Rota da Ria de Aveiro und der Bio-Ria-Rundweg. Die flache Beschaffenheit ist eine gemeinsame Orientierung für beide Varianten: Pardilhó wird sowohl für Spaziergänge als auch für Radtouren beschrieben. Die beiden Routen geben diesen Aktivitäten konkrete Namen.

Der wöchentliche Sonntagsmarkt findet am Sonntagvormittag statt und bietet lokales Kunsthandwerk wie Holzschuhe und Matten aus Bunho-Schilf. Neben den Werften und dem Weben tritt damit ein weiterer Bereich des traditionellen Handwerks hinzu. Wenn Sie den Markt besuchen möchten, richten Sie Ihre Planung auf den Sonntagvormittag aus.

Auf den Lagunen von Pardilhó gibt es Möglichkeiten zum Stand-up-Paddling. Damit kommt eine wasserbezogene Aktivität zu den Spaziergängen und Radtouren an Land hinzu. Die Unterschiede sind für die Tagesplanung konkret: Wege zu Fuß oder mit dem Rad orientieren sich an der flachen Landschaft; Stand-up-Paddling richtet den Blick auf die Lagunen. So stehen verschiedene Formen der Bewegung im Mittelpunkt, nicht austauschbare Varianten derselben Tour.

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