Zum Inhalt

Dziki entdecken: Seen, Wege und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Dziki

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für die Reiseplanung steht Dziki vor allem für eine Seenlandschaft, Wege durch den Ort und eine eigene Ortsgeschichte. Das Dorf wurde auf einem Moränenhügel zwischen den Seen Dzicze und Remierzewo in sumpfigem, bewaldetem Gelände gegründet. Der See Dzicze liegt am Fuß des Dorfes. Damit verbindet sich die Wahl zwischen Land- und Wasseraktivitäten mit einem konkreten Ortsbezug.

Lage und Seen

Der See Dzicze liegt 141,6 m über dem Meeresspiegel, hat eine Fläche von 14,5 ha und ist 2,8 m tief. Die Płytnica fließt durch den See. Dzicze gehört außerdem zu einer Kanustrecke, die auch die Seen Rymierzewo, Przełęg und Kniewo umfasst. Damit stehen zwei unterschiedliche Formen der Orientierung nebeneinander: markierte Wege an Land und eine Kanustrecke, die mehrere Seen verbindet.

Wandern und Radfahren

Der rot markierte Wanderweg „Szlak Wzniesień Moreny Czołowej“ ist 161 km lang und führt durch Dziki. Sein Verlauf umrundet den See Dzicze und führt anschließend in das Dorf. Die 161 km bezeichnen die Länge des gesamten Wanderwegs.

Dziki liegt auch am gelb markierten Radweg „Zaczarowane Pejzaże“, der 51,7 km lang ist. Die rote Markierung gehört somit zum Wanderweg, die gelbe zur Radroute. Auch die angegebenen Gesamtlängen unterscheiden sich: 161 km stehen 51,7 km gegenüber. Vor der Abfahrt sollten Sie die örtliche Wegmarkierung prüfen.

Badeplatz und Biwakplatz am Rymierzewo-See

Am Anfang des Sees Rymierzewo, in der Umgebung von Dziki, gilt ein Bereich als unbeaufsichtigter Badeplatz; der Abzweig dorthin erfolgt bei Dziki. Am selben Seeanfang liegt ein Biwakplatz des Forstamts Okonek. Der See Dzicze liegt dagegen am Fuß des Dorfes. Erkundigen Sie sich vor einem Besuch nach der aktuellen Nutzbarkeit der beiden Plätze.

Anzeige

Ortsgeschichte und Schulgebäude

Der Überlieferung zufolge gründete ein Herr Schulte aus Czarne die Siedlung Dziki im Jahr 1560. Ihre ursprüngliche Lage sollte den damals durch das Gebiet verlaufenden Salzweg schützen. Auch eine Siedlungsstätte namens „osada Dziki“ befindet sich in Dziki.

Das Schulgebäude steht bis heute nahezu unverändert; vermutlich existierte es bereits lange vor 1900. An der Spitze des Gebäudes ist ein christliches Kreuz in die Backsteinfassade eingelassen.

Neustettin im regionalen Kontext

Im übergeordneten Reiseziel Neustettin liegt die Gmina Szczecinek in der Drawskie-Seenplatte. Innerhalb der Gmina befindet sich das Landschaftsschutzgebiet „Jeziora Szczecineckie“. Zum regionalen Naturkontext gehört auch Bagno Kusowo: Das Hochmoor umfasst etwa 300 ha und gilt als eines der größten und am besten erhaltenen baltischen Hochmoore Polens. Im übergeordneten Reiseziel Neustettin schützt das 49,4 ha große Wasser- und Florenschutzgebiet „Jezioro Kiełpino“ reliktische Wasserpflanzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Stettin, Nowe Gonne, Pogodno, Malechowo, Gwda Wielka.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stettin.