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Karsko: See, Kirche und Herrenhaus

Unterkünfte in Karsko

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Karsko verbindet den Aufenthalt am Wasser mit einem historisch geprägten Ortsbild. Als Reiseinteressen kommen der Karskie-Wielkie-See und eine Badestelle mit Steg ebenso in Betracht wie die Filialkirche St. Antonius, zwei Friedhofsanlagen, die Herrenhausgeschichte, der Gutshofpark und eine Baumallee. Die datierten Bau- und Landschaftselemente reichen vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. So lässt sich Karsko sowohl über den See als auch über seine sakralen und landschaftlichen Merkmale einordnen.

See und Badestelle

Karsko liegt einen Kilometer vom Karskie-Wielkie-See entfernt. In Karsko gibt es am See eine Badestelle mit einem Steg. Die Entfernung von einem Kilometer bietet einen Anhaltspunkt für Ihre Planung; prüfen Sie vor dem Besuch, ob die Badestelle saisonal betrieben wird und öffentlich zugänglich ist.

Kirchen und Friedhöfe

Der Kirchenfriedhof liegt im Ortszentrum und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Filialkirche St. Antonius ist eine steinerne gotische Kirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, errichtet von den Zisterziensern aus Kołbacz. Friedhof und Kirche verweisen damit auf dieselbe breite Epoche; die Bauzeit der Kirche ist genauer in deren zweite Hälfte eingeordnet.

Der Hauptaltar der Kirche ist aus Holz, polychrom gestaltet und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Polychrom bedeutet mehrfarbig: So steht der hölzerne Altar als spätere, farbig gestaltete Ausstattung dem gotischen Steinbau gegenüber. Diese zeitliche und gestalterische Gegenüberstellung gibt Architekturinteressierten einen konkreten Blick auf Bau und Ausstattung.

Der ehemalige evangelische Friedhof ist heute ein kommunaler Friedhof. Er liegt im Südwestteil Karskos westlich der Gorzowska-Straße und stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Gegenüber dem Kirchenfriedhof unterscheiden ihn sowohl die Lage als auch die spätere Zeitstellung. Bei historischen Anlagen können sich Zustand und Zugang ändern; prüfen Sie vor dem Besuch die jeweiligen Möglichkeiten.

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Herrenhaus, Park und Bäume

Das wehrhafte Jagdherrenhaus in Karsko wurde 1624 von Adam von Schwartzenberg errichtet. Das barocke Herrenhaus in Karsko stammt aus dem Jahr 1755 und liegt an der Straße nach Barlinek. Das barocke Herrenhaus befindet sich in Privatbesitz und kann von außen betrachtet werden; klären Sie vor dem Besuch die Zugangsbedingungen.

Neben dem barocken Herrenhaus wachsen drei monumentale Bäume: die Stieleiche „Chochoł“, die Winterlinde „Brzęczadło“ und eine Rosskastanie. Die Stieleiche hat mit 450 Zentimetern den größten angegebenen Stammumfang, gefolgt von der Rosskastanie mit 360 und der Winterlinde mit 330 Zentimetern.

Der Gutshofpark liegt im Nordwestteil des Ortes östlich des Gutshofs. Seine Entstehungszeit umfasst das 18. Jahrhundert und den Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Allee aus Laubbäumen liegt an der Mieszka-I-Straße; zu den Arten gehören Linden und Rosskastanien. Ihre Zeitstellung reicht von der zweiten Hälfte des 19. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Park und Allee unterscheiden sich damit sowohl nach Lage als auch nach Zeitrahmen: Der Park verbindet das 18. Jahrhundert mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, während die Allee in die zweite Hälfte des 19. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts datiert.

Weitere Reiseziele entdecken: Rózansko, Rów, Mysliborz, Dębno, Nowogródek Pomorski, Barlinek, Zydowo, Dabrowa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Soldin.

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