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Pieszcz: Dorfkirche und Gutshofgeschichte

Unterkünfte in Pieszcz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Suche nach einem Hotel in Pieszcz bietet die Ortsgeschichte einen konkreten Anhaltspunkt: Im Mittelpunkt stehen die ungewöhnliche Dorfkirche, Spuren des Gutshofs und der historische Ortsgrundriss, der noch ablesbar ist. Die Zeugnisse umfassen unterschiedliche Zeiten – von Relikten einer mittelalterlichen Burganlage bis zu Anlagen des 19. Jahrhunderts. So lässt sich Pieszcz nach den Themen einordnen, die Sie auf Reisen interessieren: sakrale Architektur, Gutshofgeschichte oder historische Landschaft.

Kirche und Ortsstruktur

Die Kirche liegt im Nordosten des Dorfes an der Gabelung der Hauptstraße und der Straße zum ehemaligen Gutshof. Sie ist ein ungewöhnliches Beispiel einer ländlichen Kirche in Westpommern. Ihr Langhaus ist zweischiffig, die Dachwerke sind getrennt, und die Dachfirste verlaufen parallel. Das zweischiffige Langhaus beschreibt die Gliederung des Baukörpers; die getrennten Dachwerke und parallelen Firste kennzeichnen eine andere architektonische Ebene, die Dachform. Zusammen ergeben diese Details ein klar umrissenes Profil der Kirche.

Die Kirche wurde zunächst von der Familie Below und später, ab dem 17. Jahrhundert, auch von der Familie von Krockow als Patronatsherren betreut. Diese zeitliche Abfolge ergänzt den Blick auf die Bauform um die Geschichte der kirchlichen Betreuung. Auch der historische Ortsgrundriss von Pieszcz ist noch ablesbar.

Gutshofgeschichte und ältere Spuren

Von der mittelalterlichen Burganlage der Familie Below sind in Pieszcz Relikte in Form eines Hügels und eines Grabens erhalten. Der Name Below verbindet diesen Befund mit der Kirchengeschichte: Die Familie betreute die Kirche zunächst; ab dem 17. Jahrhundert kam auch die Familie von Krockow als Patronatsherr hinzu. Der Palast des Gutshofs Pieszcz A wurde Mitte der 1990er-Jahre abgerissen. Erhalten blieben nur Ruinen der Wirtschaftsgebäude des Gutshofs. So unterscheiden sich die mittelalterlichen Überreste der Below-Burg von den Ruinen aus dem Gutshofzusammenhang: Hügel und Graben stehen hier den Resten der Wirtschaftsgebäude gegenüber.

Eine Gutsschmiede aus dem 19. Jahrhundert befindet sich ebenfalls in Pieszcz; am 1. August 1989 wurde sie unter der Nummer A-300 in das regionale Denkmalregister eingetragen. Die beiden Datierungen verweisen auf unterschiedliche Dinge: Das 19. Jahrhundert ordnet die Schmiede zeitlich ein, 1989 ist das Datum des Registereintrags.

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Parks und historische Landschaft

Der ehemalige Schlosspark stammt aus dem 19. Jahrhundert und umfasst 1,5 Hektar. Zum Kulturerbe von Pieszcz gehört außerdem der Gutshofkomplex mit Park „A“; auch der Gutshofpark „B“ gehört dazu. Diese Parkbezüge stehen neben dem ehemaligen Schlosspark als weitere Bestandteile der Gutshofgeschichte, tragen aber eigene Bezeichnungen.

Der ehemalige Friedhof an der Straße nach Pałowo weist noch alten Baumbestand auf. Im Vergleich zu den historischen Gebäuden und Gutshofruinen liegt hier der Schwerpunkt auf einem Merkmal der Landschaft: den erhaltenen Bäumen am früheren Friedhof. Zusammen mit den Parkanlagen erweitert dieser Bezug den Blick von einzelnen Bauwerken auf die historische Landschaft von Pieszcz.

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