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Pölitz entdecken: Kultur, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Pölitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bei der Planung eines Aufenthalts in Pölitz können Sie Kulturgeschichte und Naturziele der zugehörigen Gemeinde Police als eigene Schwerpunkte berücksichtigen. In der Stadt Police stehen unter anderem eine neugotische Kirche und ein Lapidarium; im Gemeindegebiet prägen außerdem historische Orte, Routen und Waldlandschaften das Angebot. Im näheren Umfeld ergänzt ein Umweltbildungszentrum bei Zalesie die Möglichkeiten. So können Sie Ihre Planung an Architektur, Geschichte, Wegen oder Natur ausrichten.

Kulturstätten in Police und Jasienica

Die neugotische Marienkirche in Police wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Ihr Turm ist mehr als 60 Meter hoch; die Kirche zählt zu den bedeutenden Baudenkmälern und inoffiziellen Symbolen der Stadt. Im Park Staromiejski befindet sich das Polickie Lapidarium, ein Museum für Grabskulpturen und zugleich ein Erinnerungsort. Seine Einrichtung begann um den Jahreswechsel 1997/98. Zum Lapidarium gehören mehr als 120 restaurierte Friedhofselemente aus 24 deutschen Friedhöfen der Vorkriegszeit.

In Police-Jasienica liegen die Ruinen eines mittelalterlichen Augustinerklosters, das im 14. Jahrhundert am Ufer der Gunica gegründet wurde. Erhalten sind gotische Umfassungsmauern des Ost- und Südflügels bis zur Höhe des ersten Obergeschosses sowie Kellerräume. Konservierungsarbeiten können den Zugang beeinflussen; prüfen Sie vor einem Besuch, ob Arbeiten den Zugang betreffen.

Industriegeschichte und Wege

Die Ruinen von Hydrierwerke Politz AG geben Einblick in die Industriegeschichte der Gemeinde. Die Werke gingen aus dem kleineren Betrieb Norddeutsche Mineralölwerke GmbH hervor, der teilweise unverbrauchte Schiffskraftstoffe regenerierte. Zwischen 1939 und 1944 entstanden nahe der Werke acht Lager, in denen Kriegsgefangene aus ganz Europa festgehalten wurden. Die Werke wurden wiederholt bombardiert; der letzte Luftangriff erfolgte im Februar 1945. Danach blieben nur Ruinen zurück.

Ein Lehr- und Wanderweg führt durch das Ruinengelände; es gibt eine kürzere und eine längere Variante. Der Verein Stowarzyszenie Przyjaciół Ziemi Polickiej „SKARB“ führt über das Gelände und stellt dabei dessen Geschichte, Mythen und Legenden vor. Wenn Sie eine Führung einplanen, prüfen Sie den aktuellen Termin vorab.

Waldlandschaft und Routen vergleichen

Die Puszcza Wkrzańska ist ein großer Waldkomplex im Gemeindegebiet Police, durch den zahlreiche Wanderwege führen. Über ein Dutzend Jahre hinweg wurden dort 205 Vogelarten beobachtet. Zu den Brutvögeln zählen Schreiadler und Seeadler; Rotmilane werden häufig gesehen. Das ornithologische Schutzgebiet am Świdwie-See wurde 1984 in die Ramsar-Konvention aufgenommen und zählt zu den weltweit bedeutenden Feuchtgebieten.

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Die Routen unterscheiden sich deutlich in ihrer angegebenen Länge. Der gelbe Wanderweg „Szlak Policki“ beginnt am Police Rynek und ist 11,6 Kilometer lang. Er führt über Trzeszczyn, das Denkmal in Trzeszczyn, Stare Leśno, die Straße Szczecin–Tanowo und Bartoszewo. Die längeren Gemeindewege umfassen etwa 40 Kilometer für „Szlakiem budownictwa ryglowego“, etwa 48 Kilometer für „Dookoła gminy Police“ und etwa 58 Kilometer für „Nad brzegi śródleśnych jezior“. Letztere führt von Police über mehrere Orte und Seen, darunter Bartoszewo, Świdwie, Piaski und Karpino, zurück nach Police. Die etwa 40 Kilometer lange Route verläuft über Tanowo, Tatynia, Jasienica, Niekłończyca und Trzebież zurück nach Police; die 48-Kilometer-Route führt unter anderem über Siedlice, Pilchowo und Jasienica bis nach Trzebież und zurück. Prüfen Sie vor dem Start die aktuellen Routenbedingungen und Wegmarkierungen.

Am Łarpia-Ufer in der Stadt Police entstand ein naturnahes Erholungsgebiet mit Wasserzugang, das durch Fuß- und Radwege verbunden ist. Es ergänzt die Routen im Gemeindegebiet um einen weiteren Landschaftsschwerpunkt.

Umweltbildung bei Zalesie

Im näheren Umfeld von Pölitz liegt das Transgrenzüberschreitende Zentrum für Umweltbildung in Zalesie. Es befindet sich in der Pufferzone des Świdwie-Schutzgebiets, in der Puszcza Wkrzańska und in der Nachbarschaft des Forstamts Trzebież. Samstags ist das Zentrum für individuelle Besucher geöffnet, darunter Familien, erwachsene Begleitpersonen mit Kindern und Erwachsene. Besichtigt werden können der Ökosystemsaal, der Saal für atmosphärische Phänomene, die Aussichtsterrasse und Exponate in den Fluren. Auf dem Gelände befinden sich außerdem ein Sinnesgarten und ein Spielplatz.

Das Zentrum bietet Aktivitäten auf Lehrpfaden in nahegelegenen Wäldern für Wanderer und Radfahrer an; Teilnehmende erhalten eine grundlegende Geländeerfassungsausrüstung. Prüfen Sie vor der Anreise die Besuchsregelung und Öffnungszeiten; aktuelle Buchungsmodalitäten können variieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Nowe Warpno, Tanowo, Police, Wołczkowo, Kurów, Trzebież, Mierzyn, Bezrzecze, Dobra, Dołuje, Pilchowo, Kołbaskowo, Brzózki, Przęsocin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westpommern.

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