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Kocierz Moszczanicki zwischen Pass und Tal

Unterkünfte in Kocierz Moszczanicki

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kocierz Moszczanicki lässt sich über drei ortsbezogene Blickwinkel kennenlernen: die Straßenverbindung über den Kocierska-Pass, die Siedlungsgeschichte mit ihren Gedenk- und Wegschreinen sowie die bewaldete Umgebung. Wenn Sie ein Hotel in Kocierz Moszczanicki suchen, können diese Themen Ihrer Reiseentscheidung einen konkreten Rahmen geben. Passhöhe und Tal beschreiben die räumliche Lage; Denkmal und Wegschreine erschließen verschiedene Zeitschichten. Landschaft und Kulturgeschichte stehen dabei als unterschiedliche Seiten desselben Reiseziels nebeneinander.

Pass, Tal und Höhenlage

Die Straße 781 zwischen Żywiec und Andrychów führt durch Kocierz Moszczanicki und über den 718 Meter hohen Kocierska-Pass. Die Höhenlage des Passes ist von der des Ortes zu unterscheiden: Kocierz Moszczanicki liegt auf etwa 500 Metern über dem Meeresspiegel. Der Ort befindet sich in einem Tal entlang des Flusses Kocierzanka, das sich nach Norden verengt. So stehen eine konkrete Straßenverbindung, eine ungefähre Höhenangabe für die Siedlung und eine markante Talform als verschiedene Orientierungspunkte nebeneinander.

Siedlungsgeschichte und Gedenken

Die Entstehung Kocierz Moszczanickis reicht bis um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert zurück; damals entstand der Ort als Hirtensiedlung. Ein deutlich späteres Erinnerungszeichen befindet sich in der Beskidzka-Straße 57: Dort steht ein 1947 errichtetes Marmordenkmal für 15 Einwohner, die am 14. August 1944 von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Die beiden Jahresangaben am Denkmal haben unterschiedliche Rollen: 1947 bezeichnet seine Errichtung, der 14. August 1944 den Mord an den Einwohnern. So treffen die frühe Siedlungsgeschichte und das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in der Ortsgeschichte aufeinander.

Wegschreine an der Beskidzka-Straße

An der Beskidzka-Straße stehen außerdem zwei Wegschreine, die sich nach Material, Form und Datierung unterscheiden. In der Beskidzka-Straße 3 befindet sich ein Sandsteinschrein in Form eines Pfostens mit Nischenaufsatz aus dem Jahr 1775. Ein weiterer steinerner Wegschrein an der Beskidzka-Straße trägt ein Relief der Schmerzensmutter und stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damit stehen ein konkret auf 1775 datiertes Beispiel und ein später eingeordnetes Relief nebeneinander. Beim ersten sind Sandstein und die Pfostenform mit Nischenaufsatz prägend; beim zweiten lenkt das Relief den Blick auf das Bildmotiv. Der Vergleich führt von einem datierten Sandsteinschrein zu einem später eingeordneten Reliefschrein.

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Bewaldete Umgebung und Naturschutzgebiet

Zum bewaldeten Umfeld von Kocierz Moszczanicki gehören Wielka Góra und Wielki Cisownik. Das Naturschutzgebiet Szeroka liegt an den Südost- und Westseiten dieser beiden Erhebungen. Für Ihr Bild von Kocierz Moszczanicki ergänzt dieser Landschaftsbezug die Tal- und Straßenlage um eine weitere geografische Perspektive. Die Beschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Das Tal entlang der Kocierzanka kennzeichnet die Lage der Siedlung, während Szeroka über die Seiten der beiden Erhebungen verortet wird.

Hotels in Kocierz Moszczanicki suchen

Für Ihre Reiseplanung können Sie zunächst überlegen, ob Sie sich besonders für die Lage am Pass und im Tal, die Ortsgeschichte oder die bewaldete Umgebung interessieren. So richten Sie Ihre Suche nach Hotels in Kocierz Moszczanicki an den Themen aus, die für Ihre Reise im Vordergrund stehen.

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