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Wisła Mała: Radroute und Jakobuskirche

Unterkünfte in Wisła Mała

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für eine Reise nach Wisła Mała bieten sich zwei klar umrissene Themen als Orientierung an: Radfahren auf einem Abschnitt des EuroVelo R4 und die Geschichte der Kirche des heiligen Jakobus des Älteren. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zunächst überlegen, ob die Route oder die historische Architektur den stärkeren Akzent Ihrer Reise setzt. Die Kirche liegt außerdem am Holzarchitekturweg der Woiwodschaft Schlesien. So treffen in Wisła Mała ein eigenständiger Radschwerpunkt und ein konkreter kultureller Bezug aufeinander.

Radfahren in Wisła Mała

Der 36 km lange Abschnitt des EuroVelo R4 führt durch Wisła Mała und ist mit grünen Wegzeichen markiert. Für Radreisende sind damit Streckenlänge, Verlauf und Kennzeichnung benannt; prüfen Sie die örtliche Beschilderung vor dem Start. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise mit Radfokus suchen, können Sie diesen Streckenbezug als einen Anhaltspunkt für Ihre Zielwahl nehmen. Die Länge bezieht sich auf den beschriebenen Abschnitt des EuroVelo R4; Ihre persönliche Etappe lässt sich davon getrennt planen.

Kirche des heiligen Jakobus des Älteren

Die Kirche des heiligen Jakobus des Älteren und der später errichtete Glockenturm stammen aus dem 18. Jahrhundert und wurden anstelle eines früheren Bauwerks aus dem 15. oder 16. Jahrhundert errichtet. In der Zwischenkriegszeit wurde die Kirche erweitert. So lässt sich ihre Baugeschichte als Abfolge verstehen: Auf den früheren Bau folgte der Neubau im 18. Jahrhundert, später kam die Erweiterung hinzu.

Auch die Ausstattung weist konkrete Daten und unterschiedliche Bildthemen auf. Der Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1776 und zeigt ein Bild des heiligen Jakobus; im Aufsatz befindet sich ein Bild der Gottesmutter mit dem Jesuskind. Der linke Seitenaltar enthält ein Bild der göttlichen Vorsehung aus dem Jahr 1776, der rechte eines des heiligen Valentin aus dem Jahr 1804. Zur Ausstattung gehören außerdem ein Taufbecken aus dem Jahr 1780 und ein Beichtstuhl aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche liegt am Holzarchitekturweg der Woiwodschaft Schlesien und ist damit auch in einen regionalen Architekturweg eingeordnet.

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Pszczyna als übergeordnetes Reiseziel

Im übergeordneten Reiseziel Pszczyna gibt es weitere, ausdrücklich dort verortete Themen. Der Historische Park von Pszczyna erstreckt sich über 156 Hektar und umfasst den Schlosspark, den Dworcowy-Park und die Dziką Promenada. In der Dziką Promenada befindet sich ein gepflegter Golfplatz. Dort liegt auch die Pokazowa Zagroda Żubrów, die Vorzeigeschauanlage für Wisente. Auf 10 Hektar gehören zu der Anlage Gehege und Wege, von denen aus sich auch Damhirsche, Rothirsche, Rehe und Fasane beobachten lassen. Parklandschaft, Golf und Tierbeobachtung bilden damit einen anderen Schwerpunkt als die Radroute und die Kirche in Wisła Mała.

Auch für Kulturinteressen bietet Pszczyna eigene Anknüpfungspunkte. Das Schlossmuseum in Pszczyna ist ein Beispiel für Residenzen, die früher von europäischem Adel bewohnt wurden; rund 80 Prozent der originalen Ausstattung aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert sind erhalten. Die Altstadt bewahrt einen städtebaulichen Grundriss aus dem Mittelalter, und die Piastowska-Straße ist die wichtigste Fußgängerzone von Pszczyna. Die Ausstellung des Schlesischen Pressemuseums zeigt die Geschichte der schlesischen Presse von ihren Anfängen bis 1939; das Museum sammelt außerdem historische Druckmaschinen und Druckgeräte. Seit 1979 werden im Spiegelsaal des Schlossmuseums Barockkonzerte veranstaltet, die „Wieczory u Telemanna“ heißen.

Weitere Reiseziele entdecken: Suszec, Pszczyna, Studzienice, Bad Gottschalkowitz, Brzeźce, Pielgrzymowice, Łąka, Warszowice.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pszczyna.