Wda – zwischen Tucheler Heide und Fluss
Unterkünfte in Wda
Wda zwischen Tucheler Heide und Fluss
Wda liegt am nordöstlichen Rand der Tucheler Heide und am Fluss Wda. Diese Lage gibt dem Ort zwei klare Bezugspunkte: die Landschaft der Tucheler Heide und den Fluss, dessen Name auch in der Ortsbezeichnung wiederkehrt. Für die Orientierung bei der Suche nach einem Aufenthalt lässt sich Wda damit sowohl landschaftlich als auch über den Fluss einordnen. Wer ein Hotel in Wda sucht, kann den Ort zunächst anhand dieser beiden Themen betrachten.
Als Ferienort und Etappenstation für Kanutouren auf der Wda hat Wda außerdem einen Bezug zu Aufenthalten und Flussreisen. Beides beschreibt den Ort aus verschiedenen Perspektiven: Ferienort hebt den Aufenthalt am Ziel hervor, die Etappenstation seine Rolle im Zusammenhang einer Kanutour. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie damit unterscheiden, ob Wda als Ziel für Zeit vor Ort oder als benannter Punkt einer Flussreise in Ihre Überlegungen passt.
Gutshofgeschichte und historische Reisewege
Wda entstand vermutlich zur Zeit des Deutschen Ordens. Später war Wda ein Gutshof, der zum Starostwo Gniewskie gehörte. Diese historische Zugehörigkeit ist von der nur vermuteten Entstehungszeit zu unterscheiden. Der Wiederaufbau des Gutshofs begann 1677 von Grund auf. Die Jahreszahl bezeichnet also den Beginn dieses Wiederaufbaus, nicht die vermutete Entstehung des Ortes. So lassen sich die frühe Einordnung und die spätere Gutshofgeschichte als zwei unterschiedliche Abschnitte betrachten.
Auch die Reisefunktion des Ortes hat einen historischen Bezug. Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Wda zwei Gasthäuser, die Reisende auf der Strecke von Zblewo über Ocypel nach Skórcz versorgten. Diese damalige Reisestrecke lässt sich neben die heutige Rolle Wdas als Etappenstation für Kanutouren auf der Wda stellen. So stehen zwei unterschiedliche Reisebezüge nebeneinander: die Gasthäuser entlang der genannten Strecke und der Fluss als Bezugspunkt einer Kanutour.
Kirche und Baugestaltung
Ein konkreter kultureller Bezugspunkt ist die Kirche Najświętszego Serca Pana Jezusa in Wda. Ihre Materialbeschreibung unterscheidet zwischen Front und unterem Teil der Seitenwände einerseits und den übrigen Wandteilen andererseits: Front und untere Seitenwandbereiche bestehen aus behauenem Stein, die übrigen Wandteile aus verputztem Kalkziegel. Damit gehören sowohl die Materialwahl als auch ihre Verteilung am Bau zur Beschreibung der Kirche.
Die Kirche ist 28 m lang und 10 m breit. Im direkten Vergleich entspricht ihre Länge dem 2,8-Fachen ihrer Breite. Die Maße geben so eine zusätzliche Orientierung zur Größe des Bauwerks; die Materialangaben beschreiben einen anderen Aspekt seiner Gestaltung. Wenn Sie sich bei der Wahl eines Aufenthalts auch für örtliche Geschichte und Baugestaltung interessieren, bietet die Kirche einen konkreten Anknüpfungspunkt.
Weitere Reiseziele entdecken: Szteklin
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wilcze Błota.