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Nowy Wiec: Dorfgeschichte und Gedenkorte

Unterkünfte in Nowy Wiec

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nowy Wiec ist ein mittelalterliches Straßendorf am Flüsschen Rutkownica. Die Ortsgeschichte lässt sich an der Siedlungsform, einem historischen ländlichen Siedlungsgrundriss und mehreren Erinnerungsorten betrachten. Dazu kommen eine Wegkapelle am Ortseingang und der Skarszewski-Weg, dessen Verlauf und Länge konkrete Orientierung für die Wahl von Ausflügen geben.

Dorfstruktur und Wegkapelle

Der Begriff Straßendorf verweist auf die lineare Form der mittelalterlichen Siedlung. Der Bezug zum Flüsschen Rutkownica ergänzt diese Ortsbeschreibung um ein Landschaftsmerkmal. Auch der historische ländliche Siedlungsgrundriss von Nowy Wiec innerhalb der historischen Siedlungsflur ist als WEZ-Denkmalobjekt erfasst. So stehen die Form des Dorfes und die Siedlungsstruktur als historische Merkmale neben den einzelnen Bauwerken und Gedenkorten.

Am Ortseingang von Nowy Wiec aus Richtung Skarszewy befindet sich eine Wegkapelle aus dem späten 19. Jahrhundert. Sie wurde 2006 wiederaufgebaut und ist als WEZ/GEZ-Denkmalobjekt erfasst. Ihre Entstehungszeit und der Wiederaufbau markieren zwei klar unterscheidbare Stationen der Baugeschichte.

Gedenkorte und historische Einordnung

Der Gedenkfriedhof erinnert an die Opfer deutscher Verbrechen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dort befinden sich die sterblichen Überreste von Polen, die der deutsche Selbstschutz zwischen 1939 und 1944 ermordete. Eine steinerne Gedenktafel nennt die Namen identifizierter Opfer, darunter Geistliche und Bewohner der Region. Der Gedenkort verbindet so das Gedenken mit konkreten Namen und regionalen Bezügen. Der Friedhof wird Kociewie und der Starogarder Seenplatte zugeordnet. Seine schlichte, ländliche und naturnahe Umgebung lädt zur stillen Besinnung ein.

Zur Ortsgeschichte gehört außerdem ein Bauernhof von Władysław Wiecki: Im Oktober und November 1939 befanden sich dort ein Haftort und eine Hinrichtungsstätte des Selbstschutzes.

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Marta Wiecka in Nowy Wiec

Marta Wiecka wurde am 12. Januar 1874 in Nowy Wiec geboren. Sie war das dritte von 13 Kindern des wohlhabenden Grundbesitzers Marcello Wiecki und seiner Ehefrau Paolina Kamrowska Wiecka. Als touristische Sehenswürdigkeit und Objekt des materiellen Kulturerbes ist das Denkmal für Marta Wiecka eingestuft; außerdem gehört es zur Kategorie Denkmäler und Gedenktafeln. Geburt und Denkmal bieten unterschiedliche biografische und kulturelle Anknüpfungspunkte an den Ort.

Skarszewski-Weg und Anreise

Der Skarszewski-Weg ist in Nowy Wiec bei den Streckenkilometer-Angaben 68,7/12,0 ausgewiesen. Der grüne Skarszewski-Weg verläuft von Sopot Kamienny Potok nach Skarszewy und ist 81,6 Kilometer lang. Die Ortsreferenzen und die Gesamtlänge beantworten unterschiedliche Orientierungsfragen: Sie geben den Bezug zu Nowy Wiec und den Umfang des Weges an. PTTK führt ihn als für den Fahrradtourismus geeignet. Markierungen und Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.

In Nowy Wiec ist außerdem eine PKS-Bushaltestelle an der Strecke Gdańsk–Kościerzyna ausgewiesen. Wenn Sie eine Busfahrt einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan.

Weitere Reiseziele entdecken: Studzienice, Skorcz, Godziszewo, Kokoszkowy, Skorzenno, Czarna Woda, Dunajki, Skarszewy

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Preußisch Stargard.

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