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Lauenburg: Stadtmauern, Fluss und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Lauenburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Łeba fließt schiffbar durch Lauenburg (Lębork); mittelalterliche Befestigungen und eine bewegte Landschaft geben dem Ort markante Bezugspunkte. Wer Stadtgeschichte und Architektur erkunden möchte, findet hier unterschiedliche Epochen auf engem thematischem Raum: von den mittelalterlichen Mauern und Türmen bis zu neugotischen Gebäuden und Bürgerhäusern um 1900.

Landschaft und Orientierung

Lębork liegt im Urstromtal Łeba–Reda. Dessen südliche Grenze bildet die Kaschubische Seenplatte, im Norden grenzt es an die Żarnowiec-Hochfläche. Teilweise bewaldete Hänge von Moränenhügeln umgeben die Stadt im Norden und Süden; ihr Relief ist stark wellig. Der Fluss Łeba durchquert Lębork. Für die Orientierung im Straßennetz ist die Lage an der internationalen Straße E28 zwischen Gdańsk und Szczecin ein weiterer Bezugspunkt. Hier wird die E28 auch als polnische Landesstraße 6 bezeichnet.

Mittelalterliche Mauern und Türme

Die gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern sind ein prägendes Zeugnis der Befestigungsgeschichte. Errichtet wurden sie von 1341 bis etwa 1363; ursprünglich waren sie 1.220 Meter lang. Ein erhalten gebliebener Eckturm ist die Baszta Bluszczowa. Sie gehört zu den Mauern und wurde etwa 1363 während des Baus der städtischen Befestigungen errichtet. Auch von der Deutschordensburg ist die frühe Geschichte greifbar: Ein Teil der Burg bestand bereits 1363.

In den rekonstruierten mittelalterlichen Türmen Nr. 24 an der ul. Derdowskiego und Nr. 27 an der ul. Basztowa werden unter anderem Kopien mittelalterlicher Kleidung und Waffen, Alltagsgegenstände, Erzeugnisse aussterbender Handwerke sowie Kunstwerke örtlicher Künstler aus früheren Jahrhunderten gezeigt. Die Türme gehören zur mittelalterlichen Stadtbefestigung. So stehen neben den Mauern auch ausgewählte Gegenstände und Kunstwerke im Mittelpunkt, wenn Sie sich für die Geschichte des Ortes interessieren.

Architektur aus verschiedenen Jahrhunderten

Im ehemaligen Vorburggelände befinden sich drei Gebäude aus unterschiedlichen Zeiten: eine Mühle aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, das sogenannte Haus des Müllers aus dem 19. Jahrhundert und ein Salzspeicher aus dem 16. Jahrhundert. Das Rathaus ergänzt den Blick auf die Baugeschichte: Es wurde 1900 im neugotischen Stil errichtet. In der repräsentativen Ratshalle zeigen Buntglasfenster die Wappen des örtlichen Adels.

Auch die Kirche NMP Królowej Polski ist neugotisch. Sie stammt aus dem Jahr 1870 und war früher evangelisch. Bürgerhäuser in der ul. Staromiejska und der ul. M. Reja führen in die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert: Sie sind eklektisch oder im Jugendstil gestaltet. Zusammen ergeben diese Bauwerke verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Rundgang mit Schwerpunkt auf Architektur, ohne dass alle Gebäude derselben Epoche angehören.

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Museum und Sakralgeschichte

Das Muzeum w Lęborku präsentiert Sammlungen zur Geschichte der Stadt und der Region, zur alten Kunst, Archäologie und Ethnografie. Ein 3-D-Film über das mittelalterliche Verteidigungssystem von Lębork ergänzt diese Themen. Im Sanktuarium św. Jakuba Apostoła begegnen Sie einer weiteren Facette der Stadtgeschichte: Die Kirche ist eine gotische Wehrkirche. Als Entstehungszeit gilt die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert; auch das Jahr 1345 wird genannt, ist aber nicht sicher.

Wege durch Lębork und Ausblick

Die Trasa średniowiecznego Lęborka ist ein Fußweg, der an der Kreuzung der ul. Staromiejska und der ul. Skłodowskiej beginnt und entlang der mittelalterlichen Stadtmauern weiterführt. Informieren Sie sich vor dem Losgehen über den aktuellen Routenverlauf. Eine andere Orientierung bietet die Trasa Paula Nipkowa: In Lębork ist sie durch fernseherförmige Tafeln an Gebäuden und Orten gekennzeichnet, die mit Paul Nipkow verbunden sind. Kleine Schilder an Pfosten und Bäumen weisen zwischen den Tafeln den Weg.

Die Etappe Lębork–Łeba der Pomorskiej Droga św. Jakuba beginnt am Sanktuarium św. Jakuba Apostoła und verbindet die Apostelheiligtümer in Lębork und Łeba. Als weiterer Blickpunkt bietet die Wieża Ciśnień eine Aussichtsplattform mit Blick auf Lębork und die umliegende Landschaft. Prüfen Sie vor einem Besuch die Zugangsdetails.

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