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Kamienica Szlachecka: Archäologie und Kulturerbe

Unterkünfte in Kamienica Szlachecka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kamienica Szlachecka lässt sich über archäologische Funde, historische Orte und eine schriftlich überlieferte Ortsgeschichte einordnen. Hinzu kommt ein vorgesehener Radwegausbau. Für Ihre Reiseentscheidung ergibt sich so ein Schwerpunkt auf Geschichte und Kulturerbe.

Archäologische Spuren und Ortsgeschichte

In schriftlichen Quellen wurde Kamienica Szlachecka erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt. Die archäologischen Funde reichen deutlich weiter zurück: Im Ort wurde ein antiker Friedhof aus dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. entdeckt. Auf diesem Friedhof wurden insgesamt 85 Gräber aus der römischen Kaiserzeit gefunden. Davon entfallen 44 auf Brandbestattungen – darunter Urnen- und Grubengräber – und 41 auf Körperbestattungen. Die beiden Gruppen liegen zahlenmäßig nah beieinander; der Abstand beträgt drei Gräber. Zugleich handelt es sich um unterschiedliche Bestattungsformen: Bei Brandbestattungen wurden die Verstorbenen verbrannt, bei Körperbestattungen unverbrannt beigesetzt. Die Unterscheidung zwischen Urnen- und Grubengräbern ergänzt die erste Gruppe um zwei konkrete Bestattungsformen. Damit lässt sich der Fund nicht nur zeitlich einordnen; auch die verschiedenen Bestattungsweisen auf diesem Friedhof werden durch die Zahlen greifbar. Die Jahrhundertangabe präzisiert den zeitlichen Rahmen; „römische Kaiserzeit“ benennt die historische Epoche, der die Gräber zugeordnet werden.

Höhenburgwall, Kapelle und Friedhof

Der Höhenburgwall gehört zu den archäologischen Denkmalen der Woiwodschaft Pommern. Am 11. November 1947 wurde er unter der Nummer C-5 eingetragen; zuvor galt die Registrierungsnummer 11/A. Die Kapelle Matki Boskiej gehört ebenfalls zu den Denkmalen der Woiwodschaft. Ein weiterer historischer Ort ist der postepidemische Friedhof südwestlich von Kamienica Szlachecka. Er gehört ebenfalls zu den Denkmalen der Woiwodschaft und ist durch ein Metallkreuz gekennzeichnet.

Auch der Ortsname eröffnet einen anderen Zugang zur Geschichte: Kamienica Szlachecka leitet sich vom kaschubischen Wort „kamińca“ ab, das „steiniger Ort“ bedeutet. Anders als die Datierung des Gräberfelds verweist diese Herkunft auf die kaschubische Sprache. Zusammen geben Name, archäologische Funde und historische Orte unterschiedliche Anhaltspunkte, um den kulturellen Schwerpunkt des Reiseziels einzuordnen.

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Geplante Erweiterung des Radwegs

An einem Abschnitt der Kreisstraße 1914G ist in Kamienica Szlachecka eine Radweg-Erweiterung vorgesehen. Der geplante Abschnitt soll an der Kreuzung mit der unbefestigten Straße ul. Zamkowa am bestehenden bituminösen Geh- und Radweg beginnen. Enden soll er an einer mit Betonpflaster versehenen Zufahrt im bebauten Gebiet nahe ul. Zielone Wzgórze; dort ist ein Anschluss an einen bestehenden Gehweg vorgesehen. Es handelt sich um ein Vorhaben, nicht um eine bestätigte Fertigstellung. Wenn Sie eine Fahrt auf diesem Abschnitt planen, prüfen Sie den aktuellen Projektstand und die tatsächliche Wegführung vorab.

Wenn Sie einen Aufenthalt mit kulturhistorischem Schwerpunkt suchen, können diese Ortsmerkmale bei Ihrer Reiseentscheidung helfen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Łączyno.

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