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Milicz: Baugeschichte und Radwege

Unterkünfte in Milicz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Milicz verbindet markante Bauwerke mit Radstrecken unterschiedlicher Länge und einem Rundweg am Erholungsstausee. Wenn Sie ein Hotel in Milicz suchen, kann der Schwerpunkt Ihrer Reise die Orientierung erleichtern: Möchten Sie vor allem historische Architektur kennenlernen, lieber längere Radstrecken einplanen oder eine kürzere Runde am Wasser einbeziehen? Die Stadt verbindet diese unterschiedlichen Themen, ohne dass Sie Ihren Aufenthalt auf nur eines davon festlegen müssen.

Baugeschichte und Stadtbild

Der klassizistische Maltzan-Palast wurde von 1790 bis 1798 nach einem Entwurf von Karol G. Geissler erbaut. In Milicz steht auch die barocke St.-Andreas-Bobola-Kirche, die ebenso Gnadenkirche genannt wird. Ihre Holzkonstruktion ist in Fachwerkbauweise ausgeführt und mit Ziegeln ausgefacht; gebaut wurde die Kirche zwischen 1709 und 1714. Beim Fachwerk bilden Holzbalken das Gerüst, während die Ziegel die Gefache füllen. So stehen sich zwei unterschiedliche Bauweisen und Epochen gegenüber: der Klassizismus des Palasts und der Barock der Kirche.

Der Marktplatz von Milicz ist von historischen Bürgerhäusern gesäumt, sodass neben Palast und Kirche auch die Bebauung des Platzes zum historischen Ortsbild gehört. Die St.-Anna-Kirche stammt aus dem 19. Jahrhundert. Zusammen zeigen diese Bauten, dass sich die architektonischen Anknüpfungspunkte nicht auf eine einzelne Epoche oder einen einzigen Bautyp beschränken.

Radwege und eine Runde am Stausee

Für Radfahrten gibt es zwei klar unterscheidbare Strecken. Der blaue Radweg Szlak Stawów Milickich führt von Grabówka über Milicz und Grabownica nach Czatkowice und ist 28,7 km lang. Ein zweiter Radweg verläuft auf der Trasse der ehemaligen Schmalspurbahn: Von Gruszeczka geht es über Sułów und Milicz bis Grabownica; die Strecke misst 23 km. Die ausgewiesenen Längen unterscheiden sich um 5,7 km, außerdem unterscheiden sich die genannten Ausgangs- und Endpunkte. Vergleichen Sie daher Länge und Verlauf, wenn Sie zwischen den Strecken wählen. Die Bedingungen auf den Radwegen können sich ändern; prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Zustand.

Am Erholungsstausee führt der 1 km lange Weg „Nad milickim zalewem“ einmal um den See. Die Runde ist deutlich kürzer als die beiden Radwege und bildet eine andere Möglichkeit, Bewegung am Wasser in den Aufenthalt einzubeziehen. So stehen eine kurze Runde und zwei längere Radstrecken als verschiedene Arten, Milicz zu erkunden, nebeneinander.

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Besucherorientierung, Eisenbahn und regionale Küche

Die Touristeninformation von Milicz befindet sich im Gebäude „Stara Rzeźnia“, Szewska-Straße 1 b, nahe dem Marktplatz. Sie informiert über Fahrradverleihe und Kajakwege. Erfragen Sie dort aktuelle Hinweise zu diesen Themen, wenn eine dieser Aktivitäten zu Ihrer Planung gehört.

Am Radweg bei der Station Milicz Zamek befindet sich eine Ausstellung historischen Eisenbahnrollmaterials. Das Muzeum Bombki wiederum ist heute in den Gebäuden der ehemaligen Miliczer Baumschmuckfabrik untergebracht. Damit begegnen in Milicz unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: eine Ausstellung mit Eisenbahnbezug und ein Museum in einem ehemaligen Fabrikgebäude. Wenn Sie einen Besuch im Muzeum Bombki einplanen, prüfen Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab.

Am Erholungsstausee gibt es eine Pierogarnia, in der Pierogi aus dem Barycz-Tal serviert werden. Prüfen Sie vor einem Besuch das aktuelle Angebot, da sich gastronomische Details ändern können.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Milicz.

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