Zum Inhalt

Gostynin – Seen, Wege und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Gostynin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zwischen der Kutno-Ebene, der Kujawischen Seenplatte und dem Płocker Becken liegt Gostynin im Einzugsgebiet der Skrwa Lewa. Die Stadt bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Wege und Seen in der Landschaft sowie Baugeschichte im Ort. Für die Planung eines Hotelaufenthalts können Sie zunächst überlegen, ob Wanderwege und Naturgebiete oder die historischen Gebäude Gostynins Ihren Schwerpunkt bilden.

Seenlandschaft und Schutzgebiete

Rund um Gostynin liegen etwa 60 Seen, die den geografischen Raum der Gostyniner Seenplatte bilden. Ein Teil der bewaldeten Flächen von Gostynin steht im Gostynin-Włocławek-Landschaftspark unter Schutz. Auch mehrere Naturschutzgebiete bewahren unterschiedliche Landschaften und Waldgesellschaften. Im Reservat Dolina Skrwy sind die Landschaft des Durchbruchs der Skrwa Lewa und vielfältige Wälder geschützt, die überwiegend aus Eichen-Hainbuchen-Wäldern bestehen. Das Reservat Drzewce schützt Eichen-Hainbuchen-Waldgesellschaften im Urstromtal der Skrwa Lewa.

Das Reservat Lubaty schützt den natürlichen Landschaftsraum des Lubaty-Sees mit den umliegenden Mooren und Wäldern; ein Teil des Sees liegt innerhalb des Schutzgebiets. Lucień liegt am Nordufer des Lucieńskie-Sees. Zum Reservat gehören neben Waldflächen auch ein 50 Meter breiter Schilfgürtel. So reichen die beschriebenen Schutzräume von Wald und Flusslandschaft bis zu Seeufer, Moor und Röhricht.

Wanderwege und Radrouten

Der grüne Wanderweg „Leśna pętla“ ist 15,5 Kilometer lang und führt vom Marktplatz in Gostynin über den Bratoszewo-See, Brzozówka, Zalesie und den Gaśno-See zum Bahnhof Gostynin. Der gelbe Weg „Szlak rynnowych jezior polodowcowych“ beginnt ebenfalls am Bahnhof, führt über die Seen Kocioł und Czarne, Ziejkowa und den Przytomne-See und verläuft in Richtung des Skrzyneckie-Sees. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Verläufe schon an ihren Bezugspunkten: Die grüne Strecke endet am Bahnhof, während der gelbe Weg dort beginnt und in Richtung eines weiteren Sees führt. Die Wegbedingungen können sich ändern; informieren Sie sich vor dem Start über den aktuellen Zustand.

Auch für Radtouren ist Gostynin ein Ausgangs- und Endpunkt: Das örtliche touristische Radroutensystem besteht aus Rundstrecken, die die Umgebung der Stadt erschließen. Der rote Weg „Bolesław Krzywousty“ hat eine andere Ausrichtung. Sein südlicher Abschnitt führt auf der Strecke von Płock nach Kutno durch Gostynin.

Baugeschichte im Ort

Das Rathaus wurde 1821–1824 errichtet und besitzt einen vierseitigen Uhrturm mit durchbrochener Bekrönung. Am Rynek 16 befindet sich das ehemalige Gasthaus, das in den 1820er-Jahren auf barocken Fundamenten und Kellern aus dem 18. Jahrhundert erbaut wurde. Ein weiteres Beispiel aus dem frühen 19. Jahrhundert ist das gemauerte Wohnhaus in der Floriańska 14: Es stammt aus dem Jahr 1828 und hat zwei toskanische Säulen an der Fassade. An der Floriańska 23 liegt Kramów, ein Gebäude, das um 1927 als moderne städtische Markthallen beziehungsweise Verkaufsstände errichtet wurde.

Anzeige

Das Gebäude des Tadeusz-Kościuszko-Gymnasiums in der 3 Maja 15 entstand 1904–1907. Es bewahrt seine ursprüngliche Architektur mit Ausnahme der historischen Attiken am oberen Abschluss. Der Eisenbahnkomplex von Gostynin stammt aus dem Jahr 1924 und entstand, als die Eisenbahnlinie die Stadt erreichte. An der St.-Jakobus-Kapelle zeigt sich ein anderer Bauzeitraum: Die neugotische Kirche wurde 1883–1886 errichtet. Jedes Jahr am letzten Sonntag im Juli findet dort zu Ehren des Apostels Jakobus der traditionelle, ausgelassene Ablassjahrmarkt statt.

Ein weiterer Blick auf Gostynins Geschichte war ab Juli 2018 als „Miniszlak Wielokulturowego Gostynina“ angelegt: ein begehbarer Stadtrundgang mit elf Informationstafeln an verschiedenen Punkten der Stadt. Zum ab Juli 2018 angelegten Rundgang gehörten Informationstafeln, die von den Deutschen, Polen, Russen und Juden erzählten, die früher in Gostynin lebten.

Anreise und saisonale Angebote

Durch Gostynin verläuft die von Koleje Mazowieckie betriebene Eisenbahnlinie Kutno–Płock–Sierpc. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan. Auch mehrere Straßenverbindungen treffen in der Stadt zusammen: die Woiwodschaftsstraße 573 von Nowy Duninów nach Żychlin, ihr Abzweig 574 von Szczawin Borowy nach Gąbin sowie die Straßen 265 nach Kowal und 581 nach Krośniewice.

Für die Sommerferien ist am Gewässer Bratoszewo an der Dybanka-Straße ein bewachtes städtisches Freibad angegeben, das täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist; außerdem stehen kostenlose Tretboote zur Verfügung. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob dieses saisonale Angebot in der betreffenden Ferienzeit gilt.

Weitere Reiseziele entdecken: Zwoleń, Kamieniec, Solec, Gostynin, Warschau, Legionowski, Garwoliński, Płock.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Masowien.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.