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Świdnik: Landschaften und Kulturerbe

Unterkünfte in Świdnik

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eine Wanderroute führt von Świdnik über Wierzchowiska, Kawęczyn und Bystrzejowice nach Kozice Dolne. Mit etwa 20 Kilometern Länge und einer Dauer von drei bis vier Stunden bietet sie einen konkreten Rahmen für die Tourenplanung.

Landschaft und Natur

Der Powiat świdnicki liegt auf der Lubliner Hochebene und fast vollständig innerhalb des Świdnik-Plateaus sowie der Giełczew-Erhebung. Der Fluss Giełczew durchquert einen großen Teil des Powiats. Zu seinen drei Hauptzuflüssen gehören Radomirka, Sierotka und Giełczewka. So geben sowohl die geomorphologischen Einheiten als auch das Flusssystem Orientierung für die Landschaft des Kreises.

Im Norden der Gemeinde Trawniki liegen Flächen des Nadwieprzański-Landschaftsparks mit dem wertvollen floristischen Naturschutzgebiet „Uroczysko Jezioro“. Dort kommen viele seltene und geschützte Pflanzen- und Tierarten vor, darunter die Europäische Sumpfschildkröte. In der Gemeinde Rybczewice nimmt der Krzczonowski-Landschaftspark wegen der besonders wertvollen Natur nahezu die Hälfte der Fläche ein. Beide Angaben zeigen unterschiedliche Maßstäbe: ein Naturschutzgebiet im Norden von Trawniki und ein Landschaftspark, der einen großen Teil von Rybczewice umfasst.

Bauwerke und Geschichte

Die Schloss- und Parkanlage Gardzienice I stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Sie wurde später erweitert und umgestaltet und ist heute Sitz des Vereins für Theaterpraktiken „Gardzienice“. In Piaski stehen die spätbarock-klassizistischen Ruinen der calvinistischen Kirche, die zwischen 1783 und 1835 errichtet wurden. Die beiden Anlagen verbinden auf unterschiedliche Weise Baugeschichte mit ihrer heutigen oder überlieferten Gestalt.

Auch die Kirchen geben Einblick in verschiedene Bauzeiten und Ausstattungen. Die spätbarocke Pfarrkirche des heiligen Stanislaus in Biskupice wurde zwischen 1712 und 1727 erbaut und bewahrt barocke sowie spätbarocke Ausstattung. In Mełgiew entstand die heute bestehende neugotische Kirche zwischen 1906 und 1910. Sie enthält Ausstattungsstücke aus der Kirche des 18. Jahrhunderts, die ihr vorausging. Das Kirchenensemble in Częstoborowice stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und liegt auf einer hohen Böschung. Zu ihm gehört ein Marienheiligtum zu Ehren der Heiligen Peter und Paul mit barocker Ausstattung und dem Bild der Siegreichen Gottesmutter.

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Herrenhaus- und Parkanlagen zeigen weitere historische Formen. In Wierzchowiska gehören ein gemauerter Palast von etwa 1850 und Reste eines im 19. Jahrhundert angelegten Parks mit einem Teich zum Ensemble. In Stryjno stammen das Herrenhaus und der Park aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der größere Komplex umfasst weitere Gebäude und ist heute mit einer Grundschule verbunden. Ein anderer Akzent ist die hölzerne Villa „Grażyna“ in Świdnik, die 1914–1915 erbaut wurde.

Routen und Orientierung

Der Landkreis veröffentlichte Fahrradrouten, die durch alle Gemeinden führen und dazu dienen, Natur, Kulturerbe sowie historische und sakrale Objekte kennenzulernen. Prüfen Sie bei der Planung Ihrer Tour die aktuellen Bedingungen. Für eine Wanderung bietet die Route von Świdnik nach Kozice Dolne dagegen bereits einen angegebenen Zeitrahmen: Sie ist etwa 20 Kilometer lang und dauert drei bis vier Stunden.

Zur Anreiseorientierung gehört auch der internationale Flughafen Port Lotniczy Lublin: Er ist seit 2012 in Świdnik in Betrieb. Landschaft, historische Anlagen, Routen und Flughafen bilden unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Planung eines Aufenthalts.

Weitere Reiseziele entdecken: Piaski, Gardzienice Pierwsze, Janowice, Świdnik, Łuków, Powiat Opolski, Włodawa, Powiat Lubelski.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lublin.

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