Wąwolnica entdecken: Museum, Marienheiligtum und mittelalterliche Spuren
Unterkünfte in Wąwolnica
Wąwolnica lässt sich über Ortsgeschichte und religiöses Erbe erschließen. Das Museum, die Kapelle des Marienheiligtums und die mittelalterlichen Mauerreste stehen für verschiedene historische Themen; zwei markierte Routen beziehen den Ort außerdem in Wander- und Radwege ein. Für Ihre Reiseplanung können deshalb Sammlungen und Bauzeugnisse ebenso wichtig sein wie die Frage, ob Sie eine Strecke zu Fuß oder mit dem Rad einplanen möchten.
Museum: Sammlung und Ortsgeschichte
Die Ausstellung des Museums von Wąwolnica befindet sich im unteren Geschoss der im 14. Jahrhundert erbauten Schlosskirche. Das mehrfach umgebaute obere Geschoss ist die Kapelle Matki Bożej Kębelskiej. Das Museum wurde 1995 auf Initiative des Vorstands von Towarzystwo Przyjaciół Wąwolnicy und des damaligen Pfarrers ks. infułat Jan Pęzioł gegründet.
Zur Sammlung gehören liturgische Gewänder und Gefäße aus dem 18. Jahrhundert, gut erhaltene, ledergebundene Bücher aus dem 17. Jahrhundert sowie eine Christus-Skulptur aus dem 16. Jahrhundert. Ein 1996 angefertigtes Modell zeigt Wąwolnica im 15. Jahrhundert; Grundlage dafür waren wiederentdeckte Gerichtsbücher aus diesem Jahrhundert.
Im Museum sind außerdem einige Arbeiten der Brüder Józef und Stanisław Gosławski aus Bildhauerei und Zeichnung zu sehen. Dort befinden sich auch einige von der Familie gespendete Zeichnungen, die Józef Gosławski vor Restaurierungsarbeiten am Haus Pod Świętym Mikołajem in Kazimierz Dolny anfertigte. Zusammen mit den historischen Büchern und liturgischen Gegenständen geben diese Werke einen weiteren Einblick in die Themen der Sammlung.
Kębelska-Madonna und Marienheiligtum
Die Kębelska-Madonna ist aus Lindenholz gefertigt und stammt aus der Zeit um 1440. Die Figur wurde in die Kirche in Wąwolnica überführt. Sie ist 85 Zentimeter hoch und an ihrer breitesten Stelle 27 Zentimeter breit. Ihre Entstehung wird einer nicht näher bekannten schlesischen oder pommerschen Werkstatt zugeordnet.
Die Kapelle des Marienheiligtums gilt als das älteste architektonische Denkmal des Ortes und liegt bei der Pfarrkirche des heiligen Adalbert. Vom ursprünglichen Bau ist vor allem das Renaissance-Marmorportal aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Die Kapelle und das Portal bieten einen eigenen Blick auf die religiöse und bauliche Geschichte Wąwolnicas.
Mittelalterliche Spuren auf dem Kirchenhügel
Auf dem Kirchenhügel sind niedrige, kleine Fragmente der mittelalterlichen Burgmauern erhalten. Dazu gehört das Fundament eines zylindrischen Turms in der südlichen Burgmauer. Diese Reste ergänzen die Themen Museum und Marienheiligtum um ein bauliches Zeugnis der mittelalterlichen Burganlage.
Wanderweg und Radweg
Der 60 Kilometer lange, rot markierte westliche Wyżynny-Wanderweg führt von Kazimierz Dolny über Rąblów, Wąwolnica, Nałęczów, Wojciechów, Motycz und Dąbrowica nach Lublin. Wąwolnica liegt damit auf einer längeren Route zwischen den beiden genannten Endpunkten.
Der ebenfalls rot markierte Radweg zwischen Lublin und Kazimierz Dolny ist 62 Kilometer lang. Sein Verlauf führt über Rąblów, Kębło, Wąwolnica, Nałęczów, Wojciechów, Miłocin und Dąbrowica. Beide Routen haben dieselben Endpunkte, unterscheiden sich aber in der Fortbewegungsart, der Länge und einzelnen Zwischenorten. Diese Angaben helfen Ihnen, einen passenden Routentyp für Ihre Reiseplanung auszuwählen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Wegbedingungen und Markierungen.
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