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Paszkówka: Palast, Schlosspark und Kirchenkunst

Unterkünfte in Paszkówka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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So können Sie abwägen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher an Architektur und Parkgestaltung oder an Kirchenkunst und einer Route ausrichten möchten. Die folgenden Besonderheiten geben dafür konkrete Orientierung.

Palast und Schlosspark aus unterschiedlichen Epochen

Der erhaltene neugotische Palast von Paszkówka wurde 1865 bis 1870 von Leonard und Ludwika Wężyk erbaut. Der Schlosspark stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist barock sowie geometrisch gestaltet. Damit liegt die Entstehungszeit des Parks vor der Bauzeit des Palasts. Die beiden Daten geben unterschiedliche Anhaltspunkte zur Geschichte des Orts: hier die ältere Parkgestaltung, dort der Palastbau des 19. Jahrhunderts.

Zum Schlosspark gehören Bäume mit monumentalen Ausmaßen, deren Alter auf 200 bis 300 Jahre geschätzt wird. Dazu zählen Linden, Eichen, Ahornbäume und Eschen. Außerdem ist eine Hainbuchenallee erhalten. Zusammen mit der geometrischen barocken Gestaltung geben Baumbestand und Allee dem Park weitere, klar unterscheidbare Merkmale. Wenn Sie Landschafts- und Baugeschichte interessieren, lassen sich die Gartenanlage und der Palast so auch unter dem Gesichtspunkt ihrer verschiedenen Entstehungszeiten betrachten.

Kirchenkunst in Paszkówka

In der Kirche der Verklärung des Herrn sind Innenwände und Gewölbe mit einer sezessionistischen Polychromie versehen. Sie entstand nach einem Entwurf von Jan Matejko und wurde von seinem Schüler Antoni Gramatyka ausgeführt. Polychromie bezeichnet eine mehrfarbige Gestaltung; hier betrifft sie Wände und Gewölbe des Kirchenraums. Damit unterscheidet sich diese flächige Ausgestaltung von den einzelnen historischen Objekten, die ebenfalls zur Ausstattung gehören.

Eine Apostelfigur stammt aus dem 14. Jahrhundert, ein Marienbild mit dem Jesuskind aus dem 16. Jahrhundert. Hinzu kommen barocke Skulpturen der heiligen Anna und des heiligen Joachim sowie ein steinernes Taufbecken aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die genannten Stücke reichen also über mehrere Jahrhunderte hinweg. Für eine kunsthistorische Orientierung bietet die Kirche sowohl die Gestaltung von Wänden und Gewölben als auch einzelne Figuren, ein Marienbild und das Taufbecken.

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Radrundweg und Kreuzweg

Ein etwa 7 km langer Radrundweg beginnt am Angelgewässer „Pod Dębem“ in Paszkówka und führt zur historischen Holzkirche in Sosnowice. Für Ihre Planung bleibt die Länge eine ungefähre Angabe. Da sich Beschilderung und örtliche Bedingungen ändern können, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Orientierung und die Bedingungen vor Ort.

Ein Kreuzweg führt von der Kirche in Sosnowice zur Pfarrkirche in Paszkówka. Birkenkreuze kennzeichnen die einzelnen Stationen. Die Wegbeschreibung bietet damit einen anderen Schwerpunkt als der Radrundweg: Sie nennt Kirchen als Anfangs- und Endpunkte und beschreibt die Markierung durch die Kreuze.

Die neogotische gemauerte Kirche von Paszkówka gehört außerdem zur vorgeschlagenen archivalischen Route sakraler historischer Architektur in der Gemeinde Brzeźnica. Das ist ein weiterer kulturhistorischer Bezugspunkt für die Kirche, neben ihrer beschriebenen Innenausstattung.

Bei der Wahl eines Hotels können Sie zunächst überlegen, welcher dieser Schwerpunkte Ihren Aufenthalt bestimmen soll: die unterschiedlichen Entstehungszeiten von Palast und Park, die Kirchenkunst oder eine der beschriebenen Routen. So lässt sich Paszkówka anhand konkreter örtlicher Interessen als Reiseziel einordnen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bęczyn.

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